Kunstrichtungen Malerei übersicht

Malerei im Überblick

Ein Überblick über die wichtigsten Stilepochen der Kunst. und Stillleben als populäre Darstellungsformen der Kunst. Ein Überblick über die wichtigsten Techniken der Kunstgeschichte. Aktions-Malerei, sagt Kunst-Experte Stephan Diederich. Rudolf Steiner entwickelt diesen Ansatz mit seinen "Colours" und "Art and Knowledge of Art" weiter.

Epochen der Malerei, Kunst, Literatur, Baukunst + alle Stil-Epochen

Die Sehnsucht nach Schlichtheit und Übersichtlichkeit entstand: reiche Farben, starke Schwerfälligkeit, pathetische und theatralische Gruppenbilder. Charakteristisch ist die Tendenz zur Übertreibung und Überzeichnung (Grimmelshausen mit "Abentheuerl. - Simon Teutsch"); von Parkanlagen umschlossene Burgen; von Licht durchflutete Zimmer, schräg geschwungene Kolonnen, prunkvolle Wandbilder, Spiegelhallen (Schloss von Versailles).

1700-1750 in Frankreich; stammt von "rocaille" (Grotten und Muscheln); stammt aus dem Hochbarock; Kunstwissenschaftler benutzen auch den Ausdruck "Spätbarock"; Parklandschaften, Bauernfeste mit edel bekleideten Herren; Musik- und Tanzfiguren. Rousseau, Kant, Leibniz)Reiche Ornamentik und verwinkelte Formen an Gebäuden und Zimmern; Symmetrieverzicht (Schloss Solitude, Stuttgart, Schönbrunn, Wien). Klassik (1750-1830 in Europa und Nordamerika)Gegründet von Napoleons Hofmaler J. L. David (1748-1825); dazu zählen unter anderem Zeiten wie z. B. die Zeit des klassischen Biedermeiers, Directoire, Empire und Louis-Seize; historische Gemälde in coolen Farbtönen; Portraitzeichnungen und weibliche Akte mit minutiöser Exaktheit.

Romantismus (1795-1830 in Frankreich und Deutschland)Gegenbewegung zum Vernunftglauben. Imagination und ein persönliches Naturerleben werden zum Mittelpunkt der Kunst, die durch ihre Farbenpracht und ihr Drama besticht, in dem Freiraum und Erlösung wiedergegeben werden. Delacroix-Stimmung, Gefühl, Erfahrungen in Liebesgedichten (Schlegel, Novalis, Eichendorff, Brentano) Massive, kompakte Gebäude oft mit Rundbogen (Kathedralen in Mainz, Lübeck und Trier).

Das Objekt Impressionis-mus ( (1890-1920 in Frankreich) wird nicht in seiner Objektivität, sondern in seiner Subjektivität wahrgenommen; viele Freiluftmaler verwendeten helle Farbtöne und nehmen Striche und Umrisse zurück. Poesie, Epos und Drama, das in Realität und Natürlichkeit genau umschrieben wird. Schmale Verhältnisse oft in asymmetrischen Ausprägungen ("La Sagrada Familia", Barcelona).

1909-1918 in Mailand von Filippo Tommaso Marinetti als Kunstrichtung der Avantgarde begründet. Er wollte mit der Tradition brechen und Bewegungen und Gleichzeitigkeiten (Gleichzeitigkeit), Form und Farbe zusammenbrechen lassen.

Der Kunstimpressionismus: Charakteristika, Artisten, Bilder

Die Thematik der impressionistischen Malerei reicht von der Landschaft über die Figurenmalerei bis hin zu Portraits und Stilleben, wodurch sich die Maler sowohl in ihrem Malstil als auch in ihrer Abkehr von historischen oder literarischen Motiven wiedergefunden haben. Freizeitaktivitäten des Großbürgertums, aus dem die meisten impressionistischen Strömungen stammen, Unterhaltungsorte, Opern (Tänzer und Opernboxen), die dichtbesiedelten Prachtstraßen von Paris, Segel- und Ruderschiffe, in kurzen Sommerurlaubsorten an Land und auf See, Moden, Rennplätze, Gartenanlagen und Parkanlagen sind oft die Motive der impressionistischen Malerei.

Da es als Frau der oberen Gesellschaftsschicht als missbilligend angesehen wurde, sich in Cafés zu begegnen, beschäftigten sich die impressionistischen Künstler vor allem mit der heimischen und der Frauenwelt - Mütterlichkeit, Familienporträts. Nach ihm wurde eine verheerende Vorwürfe von Louis Leroy anläßlich der ersten Gemeinschaftsausstellung der späteren Künstler "Impressionisten" im Jahre 1874 (? Erste Impressionistenausstellung 1874) benannt.

Veranstaltet wurde die Schau von den freien Künstlern selbst im Studio des Photographen Nadar in Paris, da sie nicht zum Besuch des Salons zugelassen waren. Diese 30 ausgestellten Kunstschaffenden hatten ihrer Idee den Beinamen Société anonymme des Artists des Artists Pestres, Bildhauer, Graveure, d.h. Society oder Independent Artists, etc. zuerkannt. Die Kunstkritikerin Louis Leroy prägt den Ausdruck Eindruck, indem sie den Bildtitel von Claude Monets "Impression: Solo levant[Impression, Sunrise]" (1872/73) zu einem Gruppen- und Stilkonzept erweitert.

Die Tatsache, dass sich der Ausdruck Eindrücklichkeit schließlich durchgesetzt hat, hatte auch damit zu tun, dass die Artisten selbst keinen eigenen Nahmen haben. Die Kunstkritikerin Leroy hat in den skizzierten Arbeiten eine naive Vision erkannt, die die beiden nicht in eine ordentliche, vernünftige Gestalt zu bringen schienen. Wichtigste Vorbilder sind die Romantiker Eugène Delacroix, die britischen Gartenmaler John Constable, William Turner und Richard Parkes Bonington, die Artisten der Barbizon School und die Gemälde von Ehrenfleur, aber auch ein Einsiedler wie Charles-François Daubigny (? Charles-François Daubigny: Pioneer of Impressionism).

In den Landschaftsbildern von Constable, Turner und Richard Parkes Bonington ging es darum, wissenschaftliche Richtigkeit (siehe Constable's Cloud Studies Clouds in Painting) mit Stimmungen und Stimmungen zu verbinden, für die die in William Turners Bildern, die sich immer mehr in Farbenwolken auflösen, einstehen. Die Malerin wollte die Auswirkungen der Natur einfangen und mit Bravour und Genauigkeit darstellen.

Seine Gemälde waren in Paris seit den 20er Jahren bekannt, als er 1824 auf dem Pariser Schönheitssalon die Goldmedaille für den "Heuwagen" errang. In ihren Landschaftsbildern zeigen die Künstler der Barbizon School den Barbizonwald, die ländliche Bevoelkerung, ihre schlichte Lebensart und die Tierwelt. Courbet hatte in den 1860er Jahren großen Einfluß auf die künftigen impressionistischen Künstler, da er auch persönliche Kontakte zu Eugène Boudin und Claude Monet hatte.

An der Côte de Grace befanden sich vor allem der Autodidakt Eugène Boudin (1824-1898) und Johan Barthold Jong-Kind (1819-1891) in der Ehrenschule. In den Wintermonaten verbringt Eugène Boundin in seinem Studio in Paris und führt ein anspruchsloses Dasein in seiner Heimatstadt Ehrenfleur. Schon Barthold Jong-Kind hatte das selbe Bild zu dieser Zeit mehrfach unter unterschiedlichen Lichtszenen gemalt und wurde 1863 vom Saal abgelehnt.

Als erster Pädagoge von Monet galt Eugène Boudin, weil er den späten impressionistischen Maler 1858 dazu gebracht hatte, Motive (vor dem Motiv) zu zeichnen. Sie wurden von Corot als "meteorologische Schönheiten" bewundert und Boudin als "König der Himmel" bezeichnet, der "mit dem originalen Abdruck sehr beharrlich blieb" (? Claude Monet - Eugène Boudin).

Der Impressionismus und seine Werke standen im Wettbewerb mit den Kolleginnen und Kollegen der Ausstellung für zeitgenössische Medien. Kunstschaffende wie Edouard Manet kämpften ihr ganzes Berufsleben lang im Saal um Aufmerksamkeit. Auch wenn die impressionistischen Besucher den Saal nicht mehr als ihre einzige Ausstellung akzeptieren, so haben sie doch zu Anfang ihrer Karriere darin ausgestellt:

1861 Fantin-Latour, 1864 Fantin-Latour, 1864 Morisot and Rénoir, 1865 Degas and Monet Einige von ihnen, besonders Pierre-Auguste Rénoir vom Ende der 1870er Jahre, sind ebenfalls in den Sälen. Aber auch die Arbeiten von Manfred G. W. Manet, Dr. G. Whistler, Dr. E. Pissarro und Dr. E. G. M. P. C. Pissarro wurden nicht im Salon ausgestellt. Jurymitglied Graf Nieuwerkerke hat sie im Friseursalon des Zurückgewiesenen aufgehängt und die Zurückweisung des Zuschauers erwartet.

Zwischen 1874 und 1886 zeigte die Künstlergruppe um Monet, Renoir, Pissarro 1.755 Arbeiten in wechselnder Besetzung. In 13 Jahren wurde nicht nur die Zahl der involvierten Künstler reduziert, sondern auch die Erben der impressionistischen Künstler, Georges Seurat und Paul Signac, wurden bei der vergangenen Ausstellung 1886 vorgestellt.

Es ging den Künstlern immer mehr um Weltbilder mit ewigem Wert, was sie mit anderen Methoden wie Renoir, Chézanne oder auch den Pointillisten ermoeglichen. Pierre-Auguste Renoir, der es satt hatte, dem Ephemera des vergänglichen Augenblicks hinterherzujagen, bezweifelte auch den Intimismus. Eine permanente und unvergängliche Malerei sollte wieder in den Ausstellungen sein.

Die Inspiration erhielt Renoir von alten Meistern und Jean-Auguste-Dominique Ingres, was sich in einer Form des klassischen Malens von 1887 widerspiegelte. Claude Monet, der bereits 1876 begonnen hatte, eine Serie zu zeichnen, war für die Fortsetzung des lmpressionismus verantwortlich. An den impressionistischen Ausstellungen nahm Edouard Manet nie teil, sondern versuchte sein Vermögen im Rahmen des Salons.

Nichtsdestotrotz spielte seine pastöse, unangemessene Malerei der 1860er Jahre eine wichtige Rolle in der Entstehung des Inpressionismus. Der bedeutendste impressionistische Künstler ist ohne Zweifel der Landschafsmaler Claude Monet. In den 1860er Jahren arbeitet der Selbstkritiker an der zeitgenössischen Figurenmalerei, die er zusammen mit Pierre-Auguste Renoir 1869/70 umgestaltet. Zusammen mit fünf Gartenbauern pflegte Claude Monet in Gabun einen paradiesischen Garten, der ihn zu jeder Jahreszeit mit Motiven für seine zunehmend großformatigen Gemälde versorgte.

Das Skizzenhafte und Flache von Monets Landschaftsbildern nahm in den späteren Seerosenmalereien zu. Claude Monet hat mit diesen Arbeiten den Weg in die abstrakte Kunst geebnet und die amerikanische abstrakte expressionistische Strömung beeinflusst. Der Künstler Pierre Auguste Renoir ist bekannt für seine hellen, innigen Bilder und seinen individuellen Malstil. Sein Interesse galt Porträts, Gruppenbildern und Landschaftsbildern - insbesondere der Abbildung hübscher Frauen.

Sein Frühwerk ist geprägt von der Lichtbehandlung durch Claude Monet (1840-1926) und der Verwendung von Farbe durch Eugène Delacroix. Um die Wende von 1869/70 entwickelt er zusammen mit Monet den impressionistischen, d.h. fleckigen Malstil, der ihn zu einem wichtigen Vertreter der bildenden Künstlergruppe macht. Er beschrieb die Farbe als " Farbkönigin ", während Monet diese Farbe nie nutzte.

Renoir litt kurz vor 1900 an Arthritis, die ihn daran hinderte, seine Hand ungehindert zu führen. Als " impressionistisch " hat sich Edgar Degas nie gefühlt, weil er mit seinen Bildern, Pastellfarben und Drucken in die akademische Malerei einsteigen wollte. Seit Anfang der 1870er Jahre wandte er sich dem zeitgenössischen Motiv der Tänzer innen, Bügler und Waschfrauen zu, wobei er durch japanische Grafiken und besondere Perspektiven inspiriert wurde, so dass Degas' Arbeiten dem Style zugeordnet werden können.

Edgar Degas bildet zusammen mit Mary Cassatt eine der Figurenmalerei gewidmete und zugleich der Malerei Monets kritische Form. Als einziger Künstler nahm Camille Pissarro an allen acht impressionistischen Ausstellungen teil. Auf der Antilleninsel Saint-Thomas (dänische Kolonie) in eine Judenfamilie hineingeboren, sollte der Künstler Kaufmann werden.

1852 schaffte er es, dem Betrieb seiner Eltern zu entkommen, um als Maler in Caracas zu wohnen. Nur nachdem sein Schwiegervater nachgab, konnte er 1855 nach Paris ziehen, um seine Ausbildung fortzusetzen. Ab 1859 besucht Pissarro die Akademie der Schweiz, wo Aktbilder gemalt werden können, und trifft Monet, Gustav Pissarro, Monet, Guillaumin and Dézanne.

Camille Pissarro hat zunächst an der Seine, der Mare und der Öise Landschaftsbilder geschaffen, gefolgt von Corot. Seine Arbeiten bewundert er auf der 1855er Welt-Ausstellung und nimmt anschließend persönlich Verbindung mit dem Zeichner auf. Nach vier Jahren meldete er sich zum ersten Mal zum Friseursalon und wurde aufgenommen. Seit 1874 wendet er sich vom Saal ab und ist der einzige Künstler, der an allen acht impressionistischen Ausstellungen teilnimmt.

Die Einbeziehung post-impressionistischer Gemälde in die achte Schau ist ihm zu verdanken. 2. Obwohl Gustave P. Kaillebotte nicht einer der berühmtesten impressionistischen Kunstmaler war, waren seine Summen von größter Wichtigkeit. In der zweiten impressionistischen Schau schloss sich der aus einer reichen Familie kommende Kunstmaler den impressionistischen Künstlern an und finanziert 1877 sofort die folgende Veranstaltung Als Kunstmaler wechselte er zwischen Realität und Intimismus.

Die Landschaft der Kaillebottes und die Aussicht auf den Garten wurden offener gestaltet. Das Erbe wurde nach langjähriger Auseinandersetzung akzeptiert und ist heute die Grundlage für die Sammlungen des Musée d'Orsay ([....] Das Musée d'Orsay]. Bereits von seinen Altersgenossen wurde Berthe Morisot als der "impressionistischste" aller impressionistischen Künstler angesehen. Ihre wichtigste Freundin war Edgar Degas, der sie 1879 zur vierten impressionistischen Ausstellung aufrief.

So wie Degas befasste sich die Künstlerin mit der Opernwelt - allerdings aus der Sicht der kleinen, edel bekleideten Zuhörer, die sie in ihren Opernboxen einfängt. Mary Kassatt war als Künstlerin dazu verpflichtet, die "weibliche Sphäre" als Sujet ihrer Arbeiten zu verwenden, da sie sich zum Beispiel nicht in einem Cafe einfindet.

Seit den 1880er Jahren erregte die Amerikanerin mit ihren Portraits von Mutter und Kind sowie als Porträtmalerin internationales Aufsehen. Von Edgar Degas inspiriert, arbeitete sie auch als experimentelle Grafikerin. In den 1890er Jahren änderte Cassatts Wissen über japanische Holzschnitte Cassatts Art, sowohl im Bereich des Drucks als auch in ihrer Malerei, zugunsten großformatiger Entwürfe.

Durch ihre Arbeit und die beratende Tätigkeit der Schönstattfamilie Havemeyer ist es ihr als Mediatorin des lmpressionismus gelungen, die avantgardistische Kunst in die USA zu bringen. Ähnlich wie ihre Lehrerin strebte sie den Kunsterfolg im Rahmen des Salons an, den sie 1870 zum ersten Mal erreichte. Gonzales hat neben Portraits und Genre-Szenen aus seinem eigenen familiären Umfeld auch Stilleben und Landschaftsbilder gemalt.

In seiner stilistischen Weiterentwicklung gibt es viele Brüche, in denen sein Bild "A Modern Olympia" eine Reaktion auf die weibliche Akttradition in der Malerei Europas, die von Edouard Manet und Salonmalerinnen wie z. B. Guérôme war. Es dauerte bis 1895, bis er eine Soloausstellung bekam, die - elf Jahre vor seinem Tode - den guten Namen des Künstlers aus Aix-en-Provence stärkte und Cézannes Einfluss auf die Malerei weiter erhöhte.

Cézannes Forschungen über die Wirkung von Farbe, die intuitive Festlegung der Linien durch die impressionistischen Künstler auf "Schindeln der Farbe" machten ihn zu einem Pionier des Kuba. Auch wenn der überaus gelungene Sozialmaler James Tissot in der Geschichte mit Glamourporträts, Gruppenporträts auf Soirées und Gartenfotos gerade diese aktuellen Motive mit höchstem Detaillierungsgrad und Humor präsentierte, zählt er heute nur noch zum Kreis der impressionistischen Künstler.

Edgar Degas' Einladung zur Teilnahme an den impressionistischen Ausstellungen verweigerte er als einzelner Künstler. Als einer der ersten Pariser Galeriebesitzer repräsentierte Paul Durand-Ruel die 1870/71 in London getroffenen impressionistischen Künstler. 1883 organisiert Durand-Ruel seine ersten Soloausstellungen für Boudin, Monet, Renoir, Pissarro und ?isley - als Antwort auf die wachsenden Verspannungen innerhalb der damaligen Interessengemeinschaft.

Darüber hinaus organisierte er in London, Boston, Rotterdam und Berlin mit freundlichen Kunsthändlern aus dem Ausland Austellungen. Bei seinen internationalen Expositionen, die ab 1882 stattfinden, mischt er Arbeiten von Künstlern der Impressionismus, Realismus, Akademie mitgliedern und arrivierten Maler. 1885 konnte Claude Monet zehn Landschaftsbilder in Petit beherbergen, 1886 Im darauffolgenden Jahr gründeten Monet, Renoir, Raffaëlli und Pierre-Auguste Rodin die Ausstellungskommission und wählte aus.

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