Kunsttechniken Malerei

Künstlerische Techniken Malerei

Abhängig vom Bindemittel werden verschiedene Techniken unterschieden: Aquarellmalerei, Gouachemalerei, Ölmalerei und Temperamalerei. Es ist auch eine der ältesten Kunsttechniken. Die Aquarellmalerei war schon im alten Ägypten bekannt. Kennenlernen der Maltechniken und Antworten auf viele Fragen. Unterricht in Kunst, Manga, Zeichentechnik, Malerei und Skizzen, Hamburg.

Maltechnik in der Malerei | Enzyklopädie für Studenten

Die Besonderheit einer Methode ergibt sich hauptsächlich aus dem eingesetzten Binder. Zu den bekannten Verfahren gehören Encaustik, Freskenmalerei, Gouachemalerei, Tempera-Malerei, Öl- und Wasserfarbenmalerei, Gouachemalerei und Acryllackierung sowie Mischtechniken. Sie wird mit einem Bürstchen oder Spatel in heißem, flüssigem sowie kaltem, hartem Zustand auf einen Träger aufgetragen. Das Wandgemälde auf feuchtem, frischen Kalk wird Freskenmalerei genannt (ital. fresco = frisch).

Zum Einsatz kommen wassergemischte Farbmittel, der Frischkalkputz als Binder. Sie muss schnell verarbeitet werden, damit die Farbe in den Feuchtputz aufgenommen werden kann. Dies ist die so genannte secco-Malerei (ital. secco = trocken), bei der die Buntpigmente mit Gummi arabicum, Casein und Leim bindet. Auch das Temperieren (lat. Tempera = Mischen) zeigt einen raschen Trocknungsvorgang.

Als Binder für die Buntpigmente Kasein (Kasein-Tempera) wird ein wasserlöslicher Typ eingesetzt, dessen Binder für die Farbstoffe aus einer Kombination von Eigelbe und Leinöllack bestehen. Auf diese Weise kann ein Image in mehreren Ebenen erstellt werden. Der Nachteil ist, dass die ausgetrockneten Druckfarben durch den schnellen Trocknungsprozess heller werden, es schwer ist, den gleichen Farbton wieder zu mischen und Farbübergänge sind kaum möglich.

Besonders weit verbreitete sich die Tempera-Malerei in der Büchermalerei und die bedeutendste Malerei vor der Ölgemälde. Der Flämischer Künstler JAN VAN EYCK war oft der Begründer der Ölgemälde, aber er schuf seine Gemälde in einer gemischten Technik aus Öl und Tempera. Feingeschliffene Buntpigmente werden mit Trockenölen (Walnussöl, Mohnöl, Leinsamenöl, etc.) vermischt.

Dieser Farbton kann in mehreren lichtdurchlässigen, dünnen Lagen (Schichtmalerei) aufeinander gestrichen werden, kann aber auch opak bis pastös (dick aufgetragen) mit einem Streich- oder Spatelauftrag sein. Fein gemahlene, mit dem Wasser löslichen Gummi arabicum, Paste und Speisestärke gebundene Farbpigmente werden in der Wasserfarbenmalerei (ital. aquarello = Aquarell) in einem transparenten Lackauftrag wiederverwendet.

Die Grundierung aus dem Bereich der Malerei ist lichtdurchlässig und wird in der Regel nass in nass verarbeitet, d.h. das hochsaugfähige Material wird mit einem Schwämmchen angefeuchtet und das mit wasserverdünnte Aquarell mit einem sanften Haarpinsel auftragen. Es laufen Farbe aufeinander zu (= gewaschene Malerei) und so bilden sich fliessende übergänge. Doch die Künstlerinnen haben auch andere Methoden angewandt.

Manche haben die Bleistiftstriche oder Farbkreiden bewußt als Vorzeichnungen gelassen, setzen die Farbtöne verhältnismäßig dicht aneinander oder lassen die verschiedenen Papiersorten in den Gesamteindruck einfliessen. Das verwendete Bindegewebe besteht aus Gummiarabikum oder Pflanzenleim, der die Lackierung auflöst. Bei bereits getrockneten dunkleren Tönen kann der Hintergrund variiert und mit hellen Farbtönen versehen werden.

Aber auch hoch verdünnte Lacke können für die Verglasung verwendet werden. Acryllacke sind so genannte Kunstharzdispersionen (Dispersion = Feinstverteilung einer Substanz in einer anderen). Ein synthetisches Harz, das mit Plexiglas in Verbindung steht, wirkt als Lösemittel. Ein revolutionärer Fortschritt für die Malerei war die Produktion von synthetischen Bindemitteln. Das Verfahren ist für unterschiedlichste Malereikonzepte geeignet; sowohl linear als auch malerisch und für gemischte Techniken, wie z.B. mit Ölfarben oder Kreide.

Durch die schnelle Trocknung der Acryllacke können in kürzester Zeit mehrere Lagen aufeinander gestrichen werden, sowohl opak bis pastös als auch satiniert. Der Farbauftrag kann mit einem Streich- oder Malspachtel erfolgen.

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