Landschaftsbilder Malerei

Malerei der Landschaften

Erst allmählich etablierte sich das Wort paesaggio, das heute auf Italienisch eine Landschaft bedeutet. Durch die optische Variante eines Ausflugs am See ist dieses Bild möglich. Impressionen schöner Landschaften, meist aus meiner Wahlheimat Taunus und Rheingau. Die Landschaftsgemälde sind ein schillerndes Intermezzo der Natur, eine Metapher für das Zusammenspiel von künstlerischen und naturalistischen Kräften. Professionell arbeitende "literarische Maler", die die Malerei als individuellen Ausdruck ihrer selbst verwenden.

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Schwarzkopfzustand: gute, noch frische, leuchtende Farbtöne; verziertes Goldstuck-Rahmenset mit geriebener (=freier Zusatz) Landschaft in gedämpften Farbtönen, die von der blumigen Erika im Hintergrund eine schöne Zierde erfährt. Die Landschafts- und Porträtmalerin WBB arbeitete in Bremen, absolvierte eine Ausbildung an der Kunstakademie und Meistermalerei PAUL ROEDER (1897), Leserin auf Waldbank um 1930!

Zustandekommen: Abb. 1a, frische, leuchtende Farbtöne; massive Jugendstilgoldrahmen mit isolierten kleinen Spänen, sonst gut bemalte Landschaft in impressionistischem Pinselstrich und Einfärbung. Edles Capri 15" Dating: (19)15 Zustand: Foto 1a, frische leuchtende Farbe; goldener Rahmen gut, altersgerecht gerieben, ohne Fehlteile Altmeisterlich mit geschwungenem Besen und warmem Farbton bemalte Küstendarstellung mit einem hohen Berg, pittoresken Trümmern, Kiefern und der Umriss Capris.

Viele Landschaftsbilder mit Landschaftsmotiven aus der näheren und weiteren Umgebungen sowie Skizzen und Ölbilder entstanden unmittelbar vor dem Original.

Informelles Malen

Eine Künstlerin, die ihr Gegenüber durch häufige Stilwechsel irritiert: atmosphärische Landschaft hier, zwanglose Malerei dort. In der Tat scheint die Landschaft, in der Reiter alle Spuren der Malerei löscht und die übergänge so unverwechselbar fliessen läßt, nicht viel mit den formlosen Bilder zu tun zu haben, in denen vor allem die vielschichtigen Farbformstrukturen den Entstehungsprozess aufzeigen.

Man könnte ebenso gut sagen, dass die Landschaft eher eine abstrakte ist, weil sie auf innere Bilder, auf Erinnerungen basiert, und die inoffizielle Malerei ist figurativ, weil sie die bildlichen Mittel direkt aufzeigt. Ist das nicht die gleiche Vorstellung von Landschaft und informeller Malerei? Verwandlungen sind das Hauptthema in Reiter's Werk: die fortwährende Transformation und der Wandel der natürlichen Gegebenheiten, der immerwährende Zyklus von Werden und Gehen, zu dem auch Reiter's Glauben an die Neugeburt zählte.

Die Basis dafür ist jedoch eine gewisse Naturvorstellung, und zwar die Differenzierung der Lehre zwischen natura naturans, der kreativen Art, der Art ihrer kreativen Aktivität und natura natata, der erschaffenen Art der Naturerscheinung, die nur aus natura naturans erwächst. Sowohl in der Landschaftsmalerei als auch in der inoffiziellen Malerei, wenn auch in anderer Ausprägung.

Er entwirft keine Naturskizzen, er ist auch kein Pleinair-Maler, sondern reproduziert lediglich seine Innenbilder - individuelle Sujets, die Sinnbilder einer kreativen Aktivität sind. Wie ihn die kreativen Kraft- und Energiekräfte während des Malvorgangs beeinflussen, zeigt er in den ungezwungenen Bildgebilden. Sie hat sich ausgedrückt.

"3 "3 Für Baumeister wirken also auch in der Malerei die selben Mächte, die in der Erscheinung der NATUR als Veränderung und Verwandlung des Alltäglichen vorherrschen. Ein Erlebnis, das Reiter sehr nah kommt. Hier wird klar, dass das Schreiben von Baumeister nicht nur eine Zusammenfassung der Gegenwartskunst ist, sondern auch als Basis für die informelle Malerei in ihrer Fokussierung auf das Unbewusste betrachtet werden kann.

Drei essentielle Gesichtspunkte seines Denkens gehen auf eine Rezeption der Romantik zurück: die Suche nach der Einigkeit mit der Umwelt, die Suche nach der Endlosigkeit, nach der Transzendenz sowie der sentimentale Umgang mit der Geschichte, dem Original. Diese Interpretation förderte er selbst, als er nach der Wiedervereinigung in die DDR aufbrach, um in die Fußstapfen von Caspar David Friedrich zu treten.

"Moderne Romantik" war daher auch der Name des Landschaftsgestalters Reiters. Aber man kann die romantische Wahrnehmung auch auf die unkonventionelle Malerei verweisen - ein Gemälde, dessen schöpferischer Akt in Baumeisters Sinn die Künstlerin und die Umwelt zu einem Akteur verschmilzt und in dessen Arbeiten die transzendentale Art, die natura naturans, sichtbaren.

Vor allem die materiellen Bilder, die in den neunziger Jahren geschaffen wurden, machen Reiter's Suche nach dem Original und dem Altertum lebendig: Kultobjekte, Runenschilder und andere Urbilder tauchen hier aus der malerischen Struktur auf und beziehen sich auf die vergangene und die Zeitdimension der Malerei. Konkreter erscheint es einfacher, eine Beziehung zur Romantischen, eine Annäherung der Landschaftsbilder an die von Caspar David Friedrich, aufzustellen.

Reiter's diffuse Farbgebung, die sanften übergänge und Unschärfen verleihen seinen Landschaftsbildern etwas Unbestimmbares, die sich auflösende Gestalt, die Friedrich's klare Konturen gegenüber steht. Zugleich sind sie aber auch mit einer Symbolkraft gefüllt und geladen, die der Romantiker Carl Gustav Carus in seinen "Neun Buchstaben zur Landschaftsmalerei" beschreibt. Er erklärte: "Die Schöpfung der Erde, d.h. Blumen, Nebel, Wälder, sind schließlich nur unendliche Veränderungen der ewigen Vorstellung des einen Geheimnisses, das wir Gott nannten.

Und deshalb rief er zur Landschaft malerei auf, in der die Landschaft nur als Sinnbild, als Hieroglyph respektiert wird und man meint, genug geleistet zu haben, wenn die Gegenstände nur so weit erkennbar sind, dass ihre Symbolkraft spürbar ist3. Rudolf L. Reiter malte solche animierten Landschaftsbilder und hat im Lauf der Zeit ein Motivrepertoire erarbeitet, das er in seinem Studio immer wieder aufgreifen kann: "Die Malerei, die sich in den letzten Jahren immer wieder neu aufbaut: die Natur:

das Tor und der Bogen als Symbol für die Grenzen zwischen Mensch und Tier, zwischen dieser Welt und dem Äußeren; der bereits genannte Rainbow; das grelle Licht am Horizonte, wo die Welt mit der Welt verschmilzt und sich das Unendliche und die Überlegenheit vorstellt; die Ruinen, die sich auf die Schöpfung und das Verschwinden beziehen, auf die Landschaftsgeschichte.

Reiter's Landschaftsbilder sind keine topographischen Repräsentationen, sie gehen auf die inneren Vorstellungen zurück und verbleiben in der Fiktion. Nicht viele der bekanntesten Künstler der Gegenwart befassen sich mit der Landschaft. Daher ist hier nur ein Künstler zu nennen, der Künstler Gerhard Richter, der auch mit offensichtlichen Stiländerungen arbeitet: Neben der Serie "Abstrakte Bilder" präsentiert er immer noch Repräsentationsbilder, die auf Fotomodellen basieren und oft auch Landschaftsbilder enthalten.

Dies ist nicht der einzige Grund, warum Richters Verbindung zur romantischen Malerei hergestellt wurde,5 eine leicht zu widerlegende Annahme: Die mediale Situation der Photographie bleibt immer entscheidend in diesen verschwommenen Photographien und Unschärfen. In Richters Bildern zeigt sich die grenzenlose Vielfältigkeit als möglich, sie malen über die Malerei.

Ursprünglich war es die inoffizielle Malerei der 1940er und 1950er Jahre, an der sich Reiters Werk orientierte: Der actionistische, gestenhafte Stil, der in seinen formlosen Gemälden zu sehen ist, entstammt dem "Aktionsmaler" Jackson Pollock. Längst legt Reiters die Plane auf den Untergrund, gießt, tropft, spritzt die Farben darauf, läßt sie laufen, rollt und spachtelt und bildet ein Netz aus Strichen, Pünktchen, durchscheinenden und abdeckenden Lagen, Plätschern und Streifen, das vor allem den Entstehungsprozess veranschaulicht.

Mit anderen Worten, Gemälde, die den Vorgang der Malerei selbst symbolisieren und visualisieren: Spontanität, Beweglichkeit, das körperliche Engagement des Künstlers, aber auch seine Balance zwischen unbewußten und bewußten Entscheiden, zwischen Chance und Beherrschung. Bis in die 1990er Jahre dauerte eine Diskussion darüber, ob dies der einzige Gehalt eines solchen Bildes war.

In den 1940er und 1950er Jahren war es aber auch eine neue Befreiung, nicht nur gegenüber den klassischen Form- und Gestaltungsgesetzen und der Öffnung, die die ungezwungenen Vorstellungen demonstrierte. "Der erste informelle Kreislauf von Reiter heißt "Bevölkerte Seelen". Es sind, wie schon erwähnt, die stetigen Transformationen und Änderungen der Beschaffenheit, das Werden und Zerfallen, die Reiter hier abzubilden sucht.

Er begreift die Materie als einen Vorgang, der sein Gegenstück im Malereiprozess hat. In der unbewußten Schöpfung wird der Maler zum Naturmedium, den natura naturans, was sich im Bilde widerspiegelt. "Das Unsichtbare will ich sehen", sagt Reiter. Dabei kann der Ausdruck "Metamorphosen" auf der Stufe der Malerei auch als Hinweis auf die stetigen Transformationen und Änderungen von Form und Struktur im Verlauf des malerischen Prozesses verstanden werden.

Das ist ein Zeichen dafür, dass er mit Gemälden handelt, die nicht mehr auf dem Fußboden ruhen, sondern auf der Tafel oder an der Mauer hängen. Reiters Malerei erfolgt nun hauptsächlich mit dem Malpinsel, bis das Lösemittel Trichlorethylen verwendet wird, das die Farben auf weiten Wegen fliessen läßt - in unterschiedliche Richtung, denn Reiters Drehungen und Drehungen der Leinwände.

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