Leinwand Grundieren

Grundierung Leinwand

Wer eine Leinwand grundieren möchte und nicht weiß, wofür ein Gesso-Primer verwendet wird, ist hier richtig. Wenn sich die Leinwand beim Grundieren zu stark dehnt, löst sie sich beim Trocknen erheblich. Informationen und Anleitungen zum Grundieren von Leinwänden sind bei weitem die beliebtesten Gründe, mit Öl zu malen. Wie kann ich die Qualität einer Leinwand beurteilen? Die fertig grundierte Leinwand erspart die Zeit der oft ungeliebten Vorbereitung der Leinwand.

Profi-Tipps für perfekte Leinwandgrundierung

Acryllacke können mit viel Flüssigkeit gemischt und auf den unterschiedlichsten Lackoberflächen eingesetzt werden. Gegenüber dem Ölbild und vielen anderen Malverfahren besitzt die Acryllackierung auch den Vorzug, dass keine Primer benötigt werden. Wenn Sie auf Leinwand malen und diese nicht behandelt ist, empfiehlt es sich aus mehreren GrÃ?nden, vorher eine Grundanstrich farbe aufzubringen.

Zudem wird die Lackoberfläche durch die Primer verstärkt und die Lackierung kann sich besser verfestigen, ohne zu weit in den Lackboden vorzudringen. Zudem kann die nachfolgende bildliche Wirkung allein durch den Primer beeinflußt werden. Abhängig von der Beschaffenheit und Farbgebung des Primers erscheint ein Motiv lebendiger und die Farbtöne heller oder gedeckter, wärmere oder kühlere.

Doch welche Optionen gibt es für Primer, wie werden sie angewendet und was ist zu beachten? Das Wichtigste im Überblick: Für Künstler gibt es eine große Auswahl an Künstlergrundierungen, die alles bieten, was das Herz eines Künstlers auszeichnet.

Somit bietet der Lack die idealen Bedingungen als Primer für die Leinwand. Es ist jedoch auf gute Qualitäten zu achten, denn nur eine qualitativ hochstehende Fassade gewährleistet eine langlebige, flexible und widerstandsfähige Untergrundierung. Wenn Sie sich für einen Primer entscheiden, sollten Sie deshalb nicht zugleich darauf einsparen. Diese eignet sich sehr gut für die Vorbehandlung starrer Bilderträger wie Holz-, Metall- oder Plastikplatten.

Haftgrundierung ist als Primer für Leinwand nicht ausreichend elastizität. So kann die Leinwand spröde werden oder sogar reißen. Acrylatbinder bestehen aus reinem Acrylat und Mineralwasser. Grundsätzlich ist Acrylbindemittel eine farbneutrale Acryllackierung, d.h. eine Acryllackierung ohne Pigment. Acrylbindemittel ist eine ausgezeichnete Haftgrundierung, da es sehr dehnbar ist und als Haftschicht zwischen dem Untergrund und den Lackschichten dient.

Wenn eine Leinwand mit Acrylbindemittel gespachtelt wird, wird die Grundlackierung in mehreren Anstrichen auftragen. Es hat sich in der Anwendung bestens bewiesen, das Acrylatbindemittel mit klarem oder feuchtem Öl zu mischen. Die Mischungsverhältnisse können für alle Anstriche gleich sein oder der Wassergehalt wird für jede der nachfolgenden Grundierungen verringert. Eine gängige Methode in diesem Kontext ist die Anpassung des Verhältnisses zwischen Acrylbindemittel und Flüssigkeit an die Zahl der Primer.

Zum Beispiel, wenn fünf Grundierungen aufgebracht werden, werden ein Teil Acrylbindemittel und fünf Teile des Wassers für die erste Beschichtung beigemischt. In der dritten Lage ist das Mischungsverhältnis ein Teil Acrylbindemittel zu drei Teilwasser, für die fünfte und dritte Lage wird eine Mischung im Mischungsverhältnis 1:1 verarbeit. Anstelle von Spezialgrundierung, Fassadenfarben oder Acrylbindemittel ist es auch möglich, eine eigene Grundierlösung zu mischen.

Die hier verwendeten Rezepte sind in der Regel diejenigen, die auch in der Ölgemälde benutzt werden. Grundlage ist ein Kleberwasser, das in einer sehr schlichten Variante aus 60g Knochen-, Haut- oder Hasenkleber und 500 ml Mineralwasser zusammengesetzt ist. Er wird zerquetscht, in 250 ml kaltem Leitungswasser eingelegt und muss ca. 24h aufquellen.

Anschließend das Restwasser zugeben und die Masse auf ca. 60°C erhitzen, bis sich der Kleber auflöst. Nach Abkühlung des Leimwassers auf ca. 30 °C kann es als Primer wiederverwendet werden. Zusatzstoffe wie Chinaton, Champagnerkreide, Lithopon, Kaolin oder Murmelmehl sind für eine Weißgrundierung geeignet.

Bei farbigen Primern oder Primern, die eine texturierte Bildoberfläche erzeugen sollen, können Pigmente, feingeschliffene Kunstharze, Sande oder pulverförmige Edelsteine eingemischt werden. Wenn der Primer zu viskos ist, kann er mit lauwarmem Leitungswasser verdünnt werden. - Ein Primer sollte immer in dünneren Lagen auftragen werden. Die Leinwand ist um so dehnbarer und biegsamer, je geringer die Schichtdicke ist.

Zugleich sollte die Leinwand jedoch gleichmässig nass werden. Eine Leinwand sollte prinzipiell zwei Mal vorgrundiert werden, in der Regel werden jedoch vier oder fünf Anstriche ausgeführt. - Der Primer wird in der Regel mit einem Breitpinsel auftragen. Es hat sich im Kreis von drinnen nach draußen durchgesetzt. Der nasse Primer streckt die Leinwand.

Wird die Leinwand von der Außenseite nach außen gespachtelt, kann sie sich schräg verziehen. Wenn sich die Leinwand nach dem Grundieren wellt, kann sie sorgfältig nachgezogen werden. - Der Primer sollte die Leinwand porendicht und gleichmässig abdichten. Es hat sich als Versuch erwiesen, die vorgrundierte Leinwand gegen das zu beleuchten.

  • Die Leinwand sollte beim Grundieren prinzipiell keine Knicke haben. Der Primer würde die Fältchen so befestigen, dass sie kaum zu beseitigen sind. Wenn die Leinwand zerknittert ist, sollten die Fältchen mit klarem Spritzwasser abgespritzt, gebürstet oder getupft werden. Dann werden die Feuchtbereiche gedehnt und die Fältchen in der Regel herausgezogen.

Es ist auch möglich, die Leinwand bei störrischen Fältchen zu ebnen. Aber dann sollte man immer ein Leinentuch auf die Leinwand legen, sonst würden die dünnen Fäden am Eisen haften bleiben und anbrennen. - Bevor eine weitere Grundierung aufgebracht oder die grundierten Leinwände gestrichen werden, sollte sie abgetrocknet werden.

Ansonsten können sich die Einzelschichten mischen, in die Leinwand einschrumpfen und nicht richtig abtrocknen. - Ist der Primer nicht geglättet und keine Granulatstruktur erwünscht, kann die noch befeuchtete Bildfläche mit einem Spatel sorgfältig entfernt werden, um sie zu verfeinern. Wahlweise kann die Haftgrundierung nach dem Abtrocknen mit einem feinen, leichten Schleifpapier leicht abgeschliffen werden.

Die Farbwirkung kann durch eine farbliche Vorbehandlung gesteuert werden. Zum Beispiel macht ein Gelb- oder Ockergrund die Farbe heller, während eine braune oder schwarze Primerfarbe die Farbe wärmer macht. Ein Primer in roter, grüner oder blauer Farbe kann weiterhin angezeigt und in das Motiv eingebunden werden. Mit einem eingefärbten Primer hat es sich jedoch als erfolgreich erwiesen, die Leinwand zunächst zwei- bis drei Mal in weiss zu grundieren und dann zwei- bis dreifarbig zu grundieren.

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