Leinwand Rahmen Kaufen

Canvas Rahmen Kaufen

Montieren Sie Ihre Bilder dann selbst auf Keilrahmen. Die Keilrahmen wurden selbst gebaut und auch in der Heimarbeit verkleidet. Ihre Leinwände und Keilrahmen werden von uns gefertigt: Bei sorgfältiger Handarbeit spannen wir Ihre Leinwand auf einen hochwertigen Echtholzrahmen. Sie können hier Kunstdrucke auf Keilrahmen online kaufen.

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Die Malerei auf segeltuchbespannten Rahmen aus Holz entstand im späten Mittelalter und ersetzte nach und nach die bis dahin übliche Verwendung von Massivholzplatten. Der Bezug war aus Leinenstoff, also dem Leinen der Leinenpflanze, die dann zum Namensgeber der Leinwand wurde. Eine moderne Keilrahmenkonstruktion ist aus vier Holzstreifen aufgebaut, deren Stirnseiten mit Schlitzen und Gewinden versehen sind, so dass sie in einem Neigungswinkel von 90° zusammengesteckt werden können.

Der Rahmen wird nur durch Spannen und Fixieren des Siebes stabilisiert. Verliert das Sieb im Laufe der Zeit an Spannkraft, wird der Rahmen verkeilt, d.h. acht Holzkeilen werden von der Innenseite in die Ecke geschlagen, so dass das äußere Maß des Siebes und damit die Spannkraft des Maltuches zunimmt.

Übermäßiges Verkeilen führt zu Rissen, da die Primer- und Lackschicht der Verkeilung der Leinwand nach dem Trocknen nicht nachkommen kann. Stretcherrahmen mit unbehandeltem Segeltuch sollten möglichst früh nach der Grundbehandlung verkeilt werden, da sich natürliche Stoffe wie z. B. Bettwäsche oder Baumwollgewebe zusammenziehen, wenn sie nass werden. Wenn Sie einen gestreckten Rahmen mit nicht grundiertem Stoff bedecken, sollten Sie ihn zunächst etwas lockerer strecken, damit sich der gestreckte Rahmen beim Einschrumpfen des Stoffes nicht verformt.

Als Leinwandstoffe kommen vor allem Leinwand und Baumwollstoffe in Frage. Leinwand als Bilderträger ist besonders zugfest und stabil. Baumwollstoffe sind viel billiger als Bettwäsche, schrumpfen aber mehr und sind nicht ganz so reißfest. 2. Dünne, feine Baumwollstoffe sind für kleine Formate besser geeignet und beim Primern ist darauf zu achten, da der Primer in die Rückseite des Gewebes eindringen kann.

Ideal für Leinwandgewebe ist die Leinwandbindung, bei der ein Schußfaden einen Kettenfaden kreuzen, so daß ein gleichmäßiges Kreuzbild erzeugt wird. Dieser Stoff verformt sich gleichmässig, wenn er beim Primern Wasser aufsaugt. Dagegen ist ein Stoff in Diagonalbindung viel schwerer zu ziehen und verformt sich beim Primern mehr in eine bestimmte Richtung. 2.

Der abgeschnittene (ungrundierte oder bereits grundierte) Farbstoff wird so unter den Rahmen gestellt, dass die Kett- und Schußfäden des Stoffes entlang der Rahmenränder laufen. Dann wird die Zugkraft in der Regel von der Bandmitte zu den Kanten hin aufgebracht, immer so, dass nach dem Fixieren eines Punkts der selbe Punk auf dem entgegengesetzten Streifen unter Zug des Stoffes liegt.

Kleine Möbelnägel mit flachem Kopf sind für die Befestigung des Maltuches geeignet, aber auch Tackerclips, die mit einem Hand- oder Elektro-Tacker eingesetzt werden können. Wurde der Rahmen mit ungrundiertem Segeltuch abgedeckt, muss er vor dem Lackieren z. B. mit Gesso vorlackiert werden. Zur Vermeidung sollte man darauf achten, dass gedehnte Spannrahmen nicht über einen längeren Zeitraum sehr hohen oder sehr niedrigen Feuchtigkeitsgehalt ausgesetzt werden.

Eine Keilrahmenkonstruktion, die durch die Zugkraft des Segeltuches nach dem Spannen leicht verformt wird, kann in der Regel durch leichten Druck nach hinten ausgleichen. Wenn ein Sieb die Spannkraft verliert, sollte zunächst die Rückseite des Siebes angefeuchtet werden. Dies führt dazu, dass sich das Bindegewebe zusammenzieht und die Anspannung wiederkehrt. Nur wenn das Foto lange Zeit sehr schwach ist und Dellen aufweist, kann man leicht auf die Kanten schlagen oder die Leinwand an den richtigen Orten durch Lösen und Wiederbefestigen der Bänder nachziehen.

Häufig wird ein Sieb auch im winterlichen Betrieb mit getrockneter Heizluft schlichtweg spannungslos. In der Regel behebt sich das Phänomen im Frühjahr, wenn sich die Luftfeuchte wieder kontrahiert.

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