Licht Kunst

Die Lichtkunst

Die neuesten Tweets der Licht Kunst Licht AG (@light artificial light). "Regenbogen für Orlando" Ein Regenbogen aus Licht zum Gedenken an die Opfer von Orlando. Die Lichtkunst aus Kunstlicht. Vorstellung ausgewählter Architekturprojekte mit detaillierten Profilinformationen und Bildern von Lichtkunstlicht. Die LICHT KUNST LICHT AG, Bonn, Deutschland.

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Neben der Kunst der Malerei, Bildhauerei oder Photographie ist die Kunst des Lichts heute eine eigene Kunstform, die in den übergreifenden Bereichen der Bildhauerei und Rauminstallation zuhause ist. Die zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich vor allem mit Kunstlicht als Leuchtmittel. Über Licht kann nur geredet werden, wenn der Gebrauch von Leuchtmitteln der Ästhetik diente.

Bei den meisten Lichtkunstwerken ist die weit verbreitete Absenz von Tageslicht und konkurrierender Kunstlichtquelle erforderlich, um ihre volle Wirkung entfalten zu können. Unter den Lichtkunstwerken sind der von Lázló Moholy-Nagy entworfene Light-Space-Modulator (1920-1930) und die Bilddiagonale vom 26. Juni 1963, ein Lichtstreifen mit einer gelbe Fluoreszenzröhre des amerikanischen Künstlers Dan Flavin.

Unter den jungen Repräsentanten dieser Kunstbewegung sind Ólafur Elíasson, Mischa Kuball und Christina Kubisch. 2. Diejenigen, die Beleuchtungseffekte speziell für ästhetische Zwecke nutzten, waren im weiteren Sinn bereits "Lichtkünstler". Man kann im engen Sinn erst seit dem neunzehnten Jh. von Licht Kunst reden, seit dieser Zeit gibt es die Möglichkeiten, fortschrittliche Lichttechniken für künstlerische Zwecke zu nutzen.

Im Jahre 1892 gab die Amerikanerin Loïe Fuller ihr Debüt in den Folies Bergère in Paris als lebende Leuchtskulptur mit einem Tänzer, der die Industrierevolution als ästhetische Veranstaltung zu würdigen scheint. Umhüllt von einem überdimensionalen weissen Mantel aus Crêpe de Chine erschien dem Zuschauer der Radius der Bewegung der in das Gewebe hineinragenden Armlehnen mit Aluminiumstangen, die durch den spitzen Lichtstrahl einer in den Bühnenfußboden eingelassenen Bogenlampe beleuchtet wurden, eine Szenografie aus fliessenden und verwirbelnden Gewebelängen, eine transformierende Lichtstruktur.

"Ich bilde Licht", betitelte die Künstlerin ihre Arbeit und betonte damit die Nachfrage nach einer Abstraktion, die weniger als unmittelbare Ausdrucksform der sozialen Wirklichkeit, sondern eher als Bekräftigung einer Ästhetik der Gegensätze auftritt. 1928 fasst Lázló Moholy-Nagy die Erlebnisse einer sich weiterentwickelnden Photographie zusammen, mit der Licht zum ersten Mal als Mittel empfunden wurde: "Die lichtsensitive Ebene, der Teller oder das Licht - ist ein unbeschriebener Bogen, auf den man mit Licht als Künstler mit seinen Mitteln schreiben kann.

"Doch der gebürtige Ungar, der ab 1923 am Bauhaus in Dessau arbeitete, interessierte sich weniger für das Mittel der Photographie als für das "neue Sehen", für eine Kunst, die aus der Maschinerie kommt. Die treibende Kraft war für ihn die Nachfrage nach einer Technik, einer Maschinekunst auf dem Höhepunkt des sozialen Umbruchs zu Anfang des zwanzigsten Jahrtausends.

Seit 1920 hatte er einen Lichtraummodulator entwickelt, der aber erst 1930 auf der Messe des DWB in Paris gezeigt wurde. Diese erhellen einen sich ständig verändernden Bewegungsmechanismus, der zum Teil aus transparenten und zum Teil aus durchbrochenem Material besteht, um größtmögliche Linearität der Schatten- und Farbverläufe an den Wandungen eines abgedunkelten Raums zu erreichen.

Der rituelle Aspekt des Lichtes, der auch bei ihm auftauchte, wurde von den Nazis als Politikinstrument mißbraucht. Albert Speer demonstrierte mit dem Gebrauch von Flugabwehrstrahlern für die Propagandamärsche der Nürnberger, Berliner und anderer deutscher Städte nicht nur seine Vorliebe für das Pathetische, sondern sah sich auch als Hoherpriester des berechneten Lichteinsatzes und seiner emphatischen Massenwirkung.

Ihre monumentale Erscheinung, nicht später als 1939, hat aus der Perspektive der Antifaschisten eine der Ältesten Ideen der Menschheit in ihr Gegenstück verdreht, und zwar die, nach der das Licht die Rettung bringen würde. Jahrhundert steht die Radikalisierung des Lichtes auf der Agenda. So wurde ein zweiter Versuch unternommen, Moholy-Nagys Bauhaus-Experimente aufzugreifen und künstliches Licht als künstlerischen Werkstoff wiederzufinden.

Bereits 1948 entwickelt der ungarische Maler Nicolas Schöffer, der wie einst Martin Schöffer an der utopischen Gesamtästhetik der Städte festhält, in Paris räumlich-dynamische Lichtkunst. Er wollte eine Kybernetikstadt, eine Metropole, die auf Tageszeit, Temperatur und Witterung mit Licht und Bewegungen anspricht. Der leistungsfähigste Veranstalter und begeisterte Theaterwissenschaftler dieser Band, entwickelt echte Licht-Ballette und -Spiele, zuerst mit Handleuchten, dann vermehrt mit mechanisch, elektronisch programmierbaren Formen.

Gleichzeitig konzentrierten sich die Werke der amerikanischen Maler auf "reines" Licht und dessen Verbreitung im Weltraum. Im Jahre 1963 wurde die erste Figur geschaffen, mit der der amerikanische Dan Flavin bis heute sein ganzes Schaffen begründete: Der Schrägstrich vom 26. März, ein standardisiertes industrielles Produkt, ein Lichtband mit einer gelbe LED.

Anders als die traditionelle Bildhauerei und die Bildhauerei, die von aussen mit Licht gestaltet wird, nutzt er das Licht, um von aussen einzudringen. Licht zielt nicht auf den eigenen Leib, sondern auf den Zwischenraum. Nachdem er einzelne Installationen noch lebte, entwickelt er schnell ein Programm von Lichtschranken und Lichtgängen und wird so zu einem Vorreiter für die meisten der in seiner Folge tätigen Maler, die sich mit der Verbreitung von Licht im Weltraum beschäftigen.

Die von ihm exklusiv für die Industrie standardisierten Leuchtstoffröhren unterwerfen sich keinem ökonomischen oder sozialen Ziel, sondern den Gesetzmäßigkeiten des Alls. Torrell zeigt Licht in seiner physikalischen Sachlichkeit, in seiner Metaphysik. Torrell ist ein Maler, der Räume des Lichts erschafft, die dimensionslos und unbegrenzt wirken. Zusammen mit den Werken von Dan Flavin, aber auch Robert Irwin oder Douglas Wheeler aus der Zeit um 1970 zeichnen sich James Turrells Licht-Installationen durch ihre Selbstbezüglichkeit, die Erforschung von Licht als Werkstoff mit seinen physikalisch-optischen Qualitäten und seiner zeiträumlich gebundenen Auswirkung auf den Zuschauer aus.

Es gibt immer einen Wandel zwischen der anschaulichen Darstellung von Leuchtstofflampen und der kugelförmigen Immaterie von indirektem Licht; zwischen architektonischer Betonung durch Lichtlinien und deren Dematerialisierung zu einem unverständlichen Lichtspielraum. Doch neben der Abstraktion des Lichts ist eine zweite Tendenz zum Umgang mit dem künstlerischen Mittel Licht entstanden.

Es hat seine Ursprünge in der Lichtwerbung. In den frühen siebziger Jahren erlebte diese Art und Weise einen Durchbruch, doch die dünnen, formbaren Leuchtstoffröhren wurden von Künstlern als idealer Ausgangsstoff entdeckt, um aus Einzelwörtern, Satzteilen oder ganzen Bildern im Kontext ihrer sehr verschiedenen Kunstkonzepte Lichtstrukturen zu errichten. Die Faszination, die von den farbenfrohen Leuchtstoffröhren ausgehen kann, ist in dieser Zeit auch Gegenstand der Gegenwartskunst.

Die Kunstkritik wendet sich daher an jene Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeiten sich auf die inhaltliche Botschaft konzentrieren. Sie werden als gesellschaftlich verpflichtete, politische Kunst betrachtet. Showcases mit Kinderdokumenten folgen glühende riesige Hampelmänner, Projektion und Schattentheater von einfachen Drahtgestalten, die ihre dämonische Belästigung an den Wandungen von Galerieräumen und Museum als Lichtschattenstrukturen, als Albträume ihrer eigenen Innigkeit, als Grimassen einer durch den Holocaust geschädigten Zivilisation abtreiben.

Der Künstler Nan Hoover ist einer der Pioniere der Film-, Video- und Performance-Kunst. Sein Hauptmotiv ist der Mensch in seinem Wesen zwischen Licht und Dunkel. In ihren Arbeiten bringen Licht und Licht eine transformierte Darstellung einer früheren Realität und damit die Aufhebung dessen, was einst bekannt war.

So wie jedes Objekt im Licht Schlagschatten wirft, so schafft auch der Mensch eine Schattenwurf. Dabei bezieht sich der Maler auf die vereinigende Wirklichkeit von Licht und Leib im Sinn von Platons Höhlenparabel. Seit den 80er Jahren ist die Lichtinszenierung das bestimmende Mittel der Lichtinszenierung. Mischa Kuball aus Düsseldorf setzt Beamer ein, die es ihm ermöglichen, die Lichtemission oder das Bildmotiv ständig zu wechseln.

So hat er auf der São Paulo im Jahr 1998 die Gestalt eines früheren Gauleiter-Bunkers aus den 1930er Jahren mit Licht auf die Strasse gezeichnet und brasilianische Bürgerlampen im Stile eines zeitlosen Klassikers der Gestaltung auf der São Paulo-Woche angeboten und im Gegenzug ihre persönlichen Leuchten zu zwei beleuchteten Flächen im Haus als ein konzentriertes Privatleben kombiniert.

Das" Refraktionshaus", eine kleine niederrheinische Schule in der Nähe von Sommeln, von der Hauptstrasse aus kaum sichtbar, verschachtelt und versteckt, wird als das aufsehenerregendste betrachtet, da es sich um ein sehr schlichtes Lichtwerk dieses Malers handelt. Es wird von der Innenseite mit Licht durchflutet, das aus den Fenster und der Blende heraus zu kreischen droht und die Wände der Schule, den äußeren Felsen in die Dunkelheit drückt, alles um ihn herum dematerialisiert und in glitzerndes Licht wirft.

Letztere repräsentieren eine ganze Serie anderer "Projektionskünstler" ihrer Zeit, die von der Ästhetik ihres Trägers zehren. Sie praktizieren sozial orientierte Kunst mit Licht als Mittel. Lichtkunstwerke im deutschen Sprachraum sind in Unna (als ständige Ausstellung im Centre for International Light Art), im Osten des Ruhrgebiets und im Bereich des Hellweges ("Hellweg - ein Lichtweg") zuhause.

Auch in den USA hat sich das Neonmuseum der Kunst des Lichts verschrieben. Das Farbfestival wird seit 1997 im Bauhaus Dessau[3] veranstaltet und präsentiert lichtbasierte Inszenierungen und Einmischungen. In den Jahren 2011 und 2012 trägt sie den Namen "Statt Farbe: Licht". In den Jahren 2000 bis 2011 fanden in Genf alljährlich das Fest "Arbres en Lumieres" und der Braunschweiger "Lichtparcours"[4][5] statt.

Ab 2002 fand die Luminales in Frankfurt[6] und die Lichtstrecken in London statt. Die Internationalen Licht-Tage werden seit 2004 alle drei Jahre in der Winterthurer Innenstadt durchgeführt. Die Projektionsbiennale "Lichtsicht" wird seit 2007 in Bad Rothenfelde[7] durchgeführt. Im Jahr 2010 wird die erste International Light Art in Österreich unter dem Titel "open light in privater Umgebung" stattfinden und die erste Light Art Austria steht unter diesem Leitmotiv.

In Koblenz wurden 2011 erstmalig Lichtstromanlagen verwirklicht. Das " GLOW " (Internationaler Kongress für Licht und Architektur)[8] wird seit 2006 alljährlich in den Niederlanden in Eindhoven statt. Das Amsterdam Light Festivals wurde 2012 in Amsterdam mit einer Produktion der Ikone " Magic Brügge " von der weltberühmten holländischen Künstlerin Titia Ex ins Leben gerufen.

Übersicht der Kuratoren, die sich mehrmals und regelmässig mit dem Licht in der zeitgenössischen Kunst beschäftigen: Die reflexive Nutzung von Tages- und Kunstlicht gehört in Kunst, Gestaltung, Theater und Baukunst zu den wesentlichen Bestandteilen der künstlerischen und gestalterischen Arbeit, weshalb bisher keine einheitliche, an qualitativen Parametern orientierte Sprache im allgemeinen Gebrauch etabliert wurde.

Ausnahmen bilden "(Architektur-)Lichtdesign" mit der Gründung von Berufsverbänden (u.a. Professional Lighting Designers Association/PLDA"[16] mit Hauptsitz in Gütersloh) und die Einrichtung neuer Hochschulstudiengänge (u.a. die Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften Hildesheim Lichtdesign[17]). Es spielt auf das im Italienischen "luci" (deutsch: "Lichter") an. Ein Ziel des Netzwerks ist es, durch die Vermittlung von Licht, insbesondere in Gestalt von Beleuchtungen, eine städtische IdentitÃ?t zu erzeugen.

LICHT KUNST. "Das Licht ist das, was du siehst. Hervorragende Arbeiten zeitgenössischer Lichtkunst" präsentiert in drei Programmen Highlights zur Lichtkunst. 2. Soke Dinkla, Center für Internationale Lichtkunst e. V.: Am Rand des Lichtes, mitten im Licht. Wienand, Köln 2004, ISBN 3-87909-853-0 Andrea Domesle: Beleuchtete Schriftkunst: Holz er, Kossuth, Merz, Nannucci, Nauman. Reimer, Berlin 1998 (auch Doktorarbeit (1995) an der Uni Freiburg).

Steidl, Göttingen 2006, ISBN 978-3-86521-293-1. Anne Hoormann: Lichtspiele. Wilhelms Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3770-X. Von der sinnlichen Ekstase zum modernen Tanz, eine Schau im Museum des Theaters München 23. 10. 1998 bis 18. Jänner 1999 in Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-87877-745-0 Christoph Ribbat: Flickering Modernity.

Franzsteiner Verlagshaus, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-515-09890-8 Wolfgang Schivelbusch: Licht, Glanz und Einbildung. Eberhard Schoen, 1992, ISBN 3-433-02344-1 Christian Schoen: Osram Seven Screens. Die Hatje Cantz, Ostenfildern 2011, ISBN 978-3-7757-2804-1. Noemi Smolik: Jenny Holzer. Ort: Kunst heute. Nr. 10, Köln 2002, ISBN 3-462-02297-0, Marga Taylor (Hrsg.): Dan Flavin - Die Lichtdesignerin.

Ostfildern-Ruit 1999, ISBN 3-7757-0910-X. Stommelner-Synagoge, Pulheimer Kulturbüro, Pulheim 1994, ISBN 3-88375-199-5 Matthias Wagner K: 1st, Kunstbiennale für Licht - offenes Licht im privaten Raum. VVV, Berlin 2010, ISBN 978-3-86895-102-8 Matthias Wagner K, Sigrun Krauß (Hrsg.): Hellweg-ein Lichtweg Light Art in Urban Spaces.

VVV, Berlin 2014, ISBN 978-3-95763-237-1 Robert Simon, Julia Otto (Hrsg.): Strahler/Lichtkunst in Deutschland im 21. und 20. Kern Verlagshaus, 2015, ISBN 978-3-7356-0056-1 Siegrun Appelt, Vorstellung des Konzepts "Slow Light/Slow Light" Amtliche Website des Netzwerks "Hellweg - ein Lichtweg" Amtliche Website GLOW Eindhoven, Forum für Licht Kunst und Architektur. in Englisch.

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