Lumas Online

Die Lumas Online

Lumas setzt bei der Erweiterung seines Geschäftsmodells und der Weiterentwicklung seiner Online-Plattform auf Spryker. MJ: Wir wollen uns nicht mit Lumas vergleichen. Bei der ersten Galerie in Berlin ging die Seite lumas. de online. Leiter Produktmanagement LUMAS chez Avenso GmbH.

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mw-headline" id="Literatur">Literatur[Bearbeiten | | | Quellcode editieren]>

Hrsg. Dr. Heike Deander: (Hrsg.): Sammeln von Kunstfotografien Band I : Highlights des LUMAS-Portfolios. Neuigkeiten, KEMPE 2008. Heizke Deander, Stephanie Harig, Marc A. Ullrich, Gunnar Wagner (Hrsg.): Das LUMAS Portfolio II. Neuigkeiten, Emil R. A. T. 2011, ISBN 978-3-8327-9529-0. Heizke Deander, Stephanie Harig, Marc A. Ullrich, Gunnar Wagner (Hrsg.): Das LUMAS Portfolio III.

Das Neue, Kerpen 2013, ISBN 978-3-8327-9734-8.

Darf ich das auch?

Der Digitalisierungsprozess hat die Photographie tiefgreifend geändert. Dieser Entwicklung können Sie als Kunstschaffender nachgehen. "Wäre die digitale Kamera nicht entstanden, wäre ich heute kein Fotograf", sagt Borris Mayer. Damals, geboren 1982, war er nicht einer der begehrten Fotokünstler der Online-Galerie Whitewall. "Ich wäre wohl immer einer gewesen, der für ein paar Cents bei Schleifer druckt und die drei besten davon seiner Frau gibt", entscheidet Mayer.

"Die Photographie war die Methode, die das Bild im neunzehnten Jh. technologisch wiedergegeben hat. Mit der Kleinbildkamera hat sich die Photographie im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts zu einem massenhaften Medium für den privaten Gebrauch entwickelt. Er kann sie in Online-Galerien wie z. B. White Wall oder Seen By vertreiben und so selbst zum Fachmann werden, der seinen Lebensunterhalt wenigstens teilweise mit Fotokunst bestreitet.

Genau wie Borris Mayer. "Glücklicherweise für seine eigene Biographie, hat Mayer 2004 eine recht ordentliche digitale Fotokamera gekauft, vor allem weil er wissen wollte, was die Fotokamera kann. Mayer absolvierte im Frühling 2009 seine Ausbildung zum besten Fotografen bei der IHK Düsseldorf in einem Atelier für Werbefotografie.

Auch für kostenlose Arbeiten, die er unter anderem auf dem so genannten "Kunstmarkt" von White Wall vertreibt, ist Zeit. Der persönliche Verkaufsschlager von Mayer auf dem Whitewall-Kunstmarkt heißt "Dark Nightz". lst das ein Kunstwerk? Das nervt Mayer. Er sagt schließlich: " Ja, das ist ja so. Bei den großen Photographen liegen die Serien in der Regel zwischen drei und zehn Bildern.

Weißwand, auf der anderen Seite, ist über die Messe. Jeder Interpret kann die Edition selbst festlegen. Dunkle Nightz kann 150 mal wiederverkauft werden. Die Künstlerin erhält 15% von jedem Abverkauf. Dies kann sich rasch auszahlen, zumal der Arbeitsaufwand für den Photographen niedrig ist. In der Online-Galerie stellt er einige Angaben zusammen und erwartet den Quartalsabschluss.

Wenn Borris Mayer mit dem Dark Nightz zu den wichtigsten Galeristen Europas gekommen wäre und den Galeristen ohne Fotografiestudium und Foto-Preis erreicht hätte, hätte er ihn nur leicht belächelt und gesagt: "Junge, vielleicht kommt Photoshop ohne Kitsch aus? "Aber Mayer ging diesen Weg nicht.

Zehn Fotos hat er zu White Wall geschickt. Diese hat eine Hand voll von Mayer's zehn Fotos für den Kunsthandel zugelassen; man kann sie nicht nur online anschauen (und bestellen), sondern auch im echten Whitewall-Showroom in der Stadtmitte von Düsseldorf hängen. Auch ein Galerist, der seine Arbeiten im Auftrag anbieten würde, hätte nichts dagegen.

Vor 20 Jahren erlernte er bei Bayer die Industriefotografie, stieg aber bald in das Laborgeschäft ein und gründete vor zwei Jahren gemeinsam mit den Inhabern der großvolumigen Fotogalerie Lumas in Friedrichshafen bei Köln die Millionen-Dollar-Laserdrucker-Hardware hinter dem neuen Online-Fotoversand haus für künstlerisch ambitionierte Photographen. Wann Fotografie zur Kultur wird, hat Nieswandt klar definiert: "Kunst ist, was Freude macht.

"Unter anderem können unsere Gäste auf der White Wall über eine Farbsuche nach Arbeiten suchen. Die beiden Freunde sehen, sagt Mayer "etwas dumm", also ganz einfach mal ganz kurz, ganz einfach mal so. Borris Mayer hatte kein Fischaugenobjektiv dabei, als er das Objekt kurz vor dem Anstoß aufnahm. Borris Mayer - der Jugendliche, der durch die digitale Fotografie die Möglichkeit hatte, zum Fotografen zu werden - ist sein eigener wirtschaftlicher Gegner.

"Mayer, der Fotograf, der ohne digitale Fotografie nicht einer wäre, ist auch zum Nachdenken anregend, wenn Düsseldorfs Mitarbeiter für einen Autowerbespot in die Nevada Wüste entsandt werden, aber das Werbemittel, also das Fahrzeug, wird gar nicht mehr in die Wildnis gebracht, sondern später in den Landschaftsfotografien aufgesetzt. "Borris Mayer entwickelt derzeit ein kompliziertes 3D-Bildverarbeitungsprogramm, das Kollagen noch realitätsnäher macht.

Der Hans-Christian Schink wackelt mit dem Schädel, denkt kurz nach. Der Hans-Christian Schinks uvre hingegen stammt von einer Großbildkamera. Hans-Christian Schink fing an zu filmen, der Computer wartete noch gut zwei Dekaden, die ersten digitalen Kameras für den Massenvertrieb. "Ich habe es benutzt, um meine Versuchskaninchen zu photographieren, aber es sollte wahrscheinlich noch nicht Photographie heißen.

"Hans-Christian Schink ist heute 48 Jahre jung. Im vergangenen Jahr gewann er den Preis für aktuelle Photographie. Er war " Künstler in Residenz " in der Villa Aurora in Los Angeles, Fellow der Kulturfonds auf Schloß Wiepersdorf und des Europäischen Fonds der konrad - adenauer - stifung. Seine Galeristin Rudolf Kicken sagt nicht: "Kunst ist, was Freude macht.

Es ist ein weiter Weg, bis private Sammler oder gar ein Museum so viel für ein Foto bezahlen. Von dem Versuchskäfig führt er den jungen Schinken zum Fotoklub des DDR-Kulturvereins, zur anspruchsvollen Hobby- und Freizeitfotografie in s/w. Er durfte kein Gymnasium absolvieren, er hatte sich mit dem Direktor zum Narren gehalten. Er hat sieben Jahre lang in diesem Metier gearbeitet und mit jedem Jahr erkannte er, dass die Photographie sein eigentliches Ziel im Leben werden sollte.

Drei Mal hat er sich für einen der vier Fotostudienplätze in der DDR beworben. In der DDR wurde die Photographie nicht als Kunstmedium erkannt, und es gab sicherlich keinen Markt für sie. Schink beherrscht die Reportagefotografie nicht, wie sie damals in den großen Westmagazinen gedruckt wurde.

Damit bezuschusste er seine eigenständigen Werke, die er selbst veröffentlichte: das seelenlose Gewerbegebiet Feldteinkirchen in der Prignitz, mit dem die damaligen Anleger die noch jungen deutschen Staaten ruinierten. Dann waren es gerade die Straßen, Tunnels und Wege der "Verkehrsprojekte Deutscher Einheit", die ihn als Maler bekannt gemacht, Stipendien ermöglicht und ihm die Möglichkeit gegeben haben, die Auftragswerke zu verlassen.

"Fotografieren als Service hat viele Vorteile. Sie geben sich auf dem Markt als Mensch aus. "Kunstmarktkritik ist immer etwas Persönliches. Eine schlechte Künstlerin ist keine Künstlerin. Besonders verbreitet ist für Schink: "Es gibt keine sachlichen Maßstäbe, wann Fotografieren ist und wann nicht.

"Das Selbstmarketing ist wahrscheinlich nicht die große Kraft des Schinkens. Hätte er es geschafft, aus Kunsthistorikern, die in Wissenschaftspublikationen den Grundstein für die Beachtung des Kunstmarkts gelegt haben, "sehr gute Bekannte" zu machen. Die Aufgabe von Schink ist es, "die Menschen etwas stärker anzusprechen". Hans-Christian Schink wird sich jedoch kaum an die führenden Akteure des Kunstmarkts wenden.

"Ich wurde nicht mit meinen Fotos satt. Ich habe aber auch keine Geldsorgen", sagt Schink. Er sieht sich als Entrepreneur, der seine Vorhaben gut kalkuliert, damit sie sich am Ende auszahlen. Nicht Hans-Christian Schink zählt zu denjenigen, die den künstlerischen Niedergang des Westens in der digitalen Photographie miterleben. Wenn Lumas, die gelungene Bildergalerie, die ihr Handwerk mit großen Editionen von größtenteils halbbekannten Photographen betreibt, ihn vor einigen Jahren fragt, ob er nicht auch mit ihnen zusammen verkauft, lehnt er, wie einige Kolleginnen und Kollegen, nicht ab.

Doch: Die zunehmende Internationalisierung der Photographie gefährdet auch ihr Analogmedium. Einerseits wird das Arbeitsmittel des Klassikfotografen verteuert und das Spektrum an unterschiedlichen Folien, Entwicklerchemikalien und Fotopapieren verdünnt. Eine zweite, wahrscheinlich grössere Gefährdung ist eine ästhetische: "Die Digitalverarbeitung wird heute oft als gegeben angesehen", so Schink.

Es wird nicht mehr geglaubt, dass der Maler mit seiner Fotokamera eine gewisse Stimmungslage einfängt, die mit der Realität zu tun hat.

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