Malerei Epochen

Zeitalter der Malerei

Künstlerische Malerei aus vielen Epochen und Kunststilen: Malereigeschichte Epochen, Stile, Künstler, Meisterwerke. Zum ersten Mal können Maler ihre Motive so malen, wie das Auge sie sieht. Die wichtigsten Kunstperioden auf einen Blick. Lebenslauf und Geschichte bekannter Künstler, Kunsthändler und auch Kunstwerke wie Epochen & Stile mit Bildern.

Kunstrichtungen & Epochen der Malerei

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Stile und Epochen der Malerei: Neuigkeiten und Aktuelles zum Motiv

âCreisâ wünscht, dass die Stadtverwaltung die Rechtsform Flächen für Künstler âCreisâ eingerichtet hat. Gemälde über Painting out: Das Edelsteinmuseum in Den Haag stellt die wohl derzeit wohl jüngste große Ausstellung von Mark Rothko in Europa vor â inklusive eines ungewöhnlichen Mondrians. Eine Hängung, über, die sich mit lässt auseinandersetzt. Für Gemälde von Aelita Andre (3) und Kieron Williamson (8) bezahlen den Sammlern mehrere tausend.

Panorama-Schrotthausbauer Wilhelm Müller "Der Dorfvorsteher wollte mich erschießen" Kurt Wilhelm Schmidt wohnt bei Stuttgart â in einem selbst gebauten Altmetallhaus. A Gespräch über ein neues Zuhause in Müll und warum Beuys wäre inspiriert.

Zeitalter und Stile

Tatsächlich ist das neunzehnte Jh. die große Zeit der Geschichtsmalerei. Da sind sie erhält zwischen Klassizismus und Klassizismus ihre ausschlaggebenden Anstöße aus dem Geschichtswissenschaft, der großen intellektuell-historischen Epochenbewegung. In seiner Blütezeit wird es dann zur bedeutendsten Festung der bürgerlichen Malerei gegen herandrängende Die Modernität, von der es schließlich weggefegt wird.

Nicht umsonst fällt dieses Ende mit der "Krise des Historismus" zusammenfällt zusammen. An dieser Stelle wollen wir uns auf diese wichtige Etappe der Geschichtsmalerei beschränken. Es geht um die Fragestellung, wie das Geschichtliche in die Künste kam, dieses veränderte, schließlich hat auch dort eine Krisensituation ausgelöst und versagt.

Seit der offiziellen Schuld der Rennaissance an der Neuentdeckung der Altertumswelt, gewissermaßen für, wurde ihr der Anfang der neuzeitlichen Historiographie und dann auch der Geschichtsmalerei zugeschrieben. Darüber hinaus scheinen die Klassiker des AT im Mittelpunkt des Interesses zu stehen: beschränken Dies war sicherlich zum Teil auf die mangelnde Kenntnis von über zurückzuführen.

Das Künstler wollte noch nicht Menschen aus anderen Epochen, sondern Allgemeingültiges in seiner Idealform aufzeigen. Der Mythos der Altertumsgeschichte und das Alttestament bieten nach wie vor die mit großem Aufwand malerischsten Motive. Bei den Geschichtsbildern der Zeit ist es nun fast zwingend erforderlich, die Aktion mit einer klassischen Architekturszene und auch den Menschen so an kostümieren zu übergeben, wie man sich die Römer vorstelle.

Teilweise geht die Enthusiasmus für die Baukunst so weit, dass das Geschichtliche, wie beim Künstler Claude Lorrain, nur ein Alibi wird, um ständig neu klassisch zu gestalten Fantasiegebäude Inzwischen konnte die Vorliebe für klassisches Design so weit gehen, dass einige Künstler wie Rubens für es für angemessen erachteten, gegenwärtige Lineale in einem antiken Umfeld an präsentieren zu verkaufen.

Historie - und fast ausschließlich die der Altertumsgeschichte - wird zum Idealmodell für die Gestaltung der Moderne. Der alte Mythos bekommt immer eine stärkere-Deutung. Nicht nur das Gebiet der griechisch-römischen Altertumsgeschichte wird hier aufgegeben, sondern auch die "nationale" niederländische Vergangenheit, die damals ihren Freiheitskampf gegen Spanien begann.

Häufig wird dem Ruokoko der Stellenwert einer eigenständigen Ära verweigert. Historische Gemälde, deren wichtigste Sorge vor allem die schauspielerische Repräsentation einer großen Geschichte ist, sind daher nur in Ausnahmefällen zu finden. Für das populäre Schäferdichtung oder bei höfischen Festen hauptsächlich Die Klassik gilt als Zierde. In den Rokokos verstärkt außerdem noch einmal gewaltig die Popularität der antiken Sagen und Götter, die auf Kosten der christlichen Repräsentationen einen immer größeren Platz eingenommen haben.

Ein schmückt, damit das Paläste, alte Bügel in das Gärten und lässt als alte Götter porträtieren stellt. Geschichtliche Figuren und Sagen sind ungehindert miteinander verflochten. Gegenüber Die Rokokomaler ziehen leichte Formen, leichte Farbtöne und feine Pastelltöne im Barockstil vor, die oft sehr formal und auf dramatisch wirkende Hell-Dunkel-Effekte ausgerichtet sind.

Diesen ganzen kitschigen Kram kann man sicherlich festhalten, und gerade das Ruokoko hat immer wieder das verheerende Gericht der Nachkommenschaft gefällt. Trotzdem sollte man vielleicht noch einmal darauf hinweisen, wie sehr sich die Rokokozeit auf die Werke des neunzehnten Jahrhundert auswirkte. Die verspielte, exotische Annäherung an die Historie und der dazugehörige Malstil von ästhetisierende hatten wohl einen weitaus größeren Einfluss auf die Historikermalerei als der Appellationsformalismus des Klassischen.

Die Klassik entwickelte sich gegen die frivolen und dekorativen Künste des Rokokos in der Hälfte des achtzehnten Jhd. Die von Johann Joachim Winckelmann in Rom entwickelte Kunsttheorie hatte zunächst großen Einfluss. Auf hauptsächlich orientiert sich Winckelmann an der alten Skulptur, deren simple, simple Form er zum großen Modell erhoben hat - von der Malerei alter Tempeln und Skulpturen war er noch nicht bekannt.

Dies wurde durch die ausgedehnten Grabungen in Pompeji und Herkulaneum gefördert und zum ersten Mal wurden wertvolle alte Wandmalereien aufgedeckt. Gegenüber der " noblen Schlichtheit und stummen Größe " - wie Winckelmann es ausdrückte - klassischer Werke tauchte das Rokoko plötzlich als Ausdruck reiner Dekadenz auf, als die adäquate Küstenform einer zum Aussterben verurteilten Gesellschaft.

Während Die Barockzeit und das Rokoko wurden nun mit der absoluten Herrschaft und der christlichen Glaubensrichtung gleichgestellt, der klassische Stil strahlte im hellen Glanz von Aufklärung. Nicht die römischen Künstler waren es, die dem klassischen Stil zu großem Ruhm verholfen haben, sondern der aus Rom zurückgekehrte François Jacques-Louis David in vorrevolutionären Paris wurde der Mann der neuen Zeit.

Der Klassizismus orientiert sich in der Malerei vor allem an alten Wandmalereien und Vasenbildern. Das Gebiet des Barocks und des Rokokos so populären Mythos ist nun weitestgehend zugunsten von konkreten Ereignissen aufgegeben. In der Barockzeit und im Mittelalter hatten die alten Sagen die kirchlichen Themen ständig¤ngt, aber jetzt waren sie selbst in Lebensgefahr.

In der Klassik haben Götter und Sagen nur dann einen Ort, wenn sie der höheren Staatsidee nützen. Das hatte auch große Auswirkung auf die Geschichtsmalerei. Das Ergebnis war sicherlich nicht immer sehr überzeugend am Anfang, aber die Malerei hatte nun einen Weg eingeschlagen, der mit dem Anfang der Abstraktion der Malerei zu Ende ging.

Die Romantik ersetzte die Verstand durch Irrationalismus und eine Erweckung der alten Sage. Auf dem Gebiet der schönen Künste war die Sache jedoch nicht ganz so simpel. Fast alle "romantischen" Künstler hatten als "Klassiker" angefangen, und auch diejenigen, die dem alten Baustil treu geblieben waren, wurden von den neuen Vorstellungen mitbestimmt.

Darüber hinaus waren viele Künstler längst der vielen Einschränkungen und strenge Formate des reinen Klassismus überdrüssig, was sie zu einzelnen romantischen Stilmitteln nach Wunsch machte übernahmen Trotzdem gibt es sicherlich deutlich romantischere Stileigenschaften. Damit ist der Umgang mir Gestalt und Farben sicherlich oft viel "expressiver", weshalb Künstler wie Turner, Goya oder Delacroix Künstler zur Moderne wurde.

In der Historienmalerei wird das alte Flair durch das mittelalterliche verdrängt beinahe verwandelt. Selbst alte Sinnbilder sind noch in der Mode, auch wenn sie jetzt aus nationalistischer Sicht neu interpretiert werden. Die Romantikerinnen und Romantiker verstärkt haben sich der nationalen Geschichtsschreibung des ausgehenden und neueren Zeitalters zugewandt und damit ein breites Spektrum an neuen Kunstschaffenden aufgemacht und damit der Gegenwartskunst ein breites Spektrum eröffnet.

Die Problematik war, dass in diesen Epochen nur sehr wenig über die Website über bekannt war, und die Geschichte war noch immer in ihrem Anfängen Lange Zeit kämpften die Hochschulen, die den Kunsthandel in ganz Europa unter Kontrolle hatten, um zu verhindern, dass die Malerei in die Niedrigkeit des alltäglichen Lebens absinkt oder gar eintritt.

Seit langem beschreibt "Realist" lediglich einen Künstler, der sich der Banalität und unästäthischen hingeben wollte. Doch je mehr gesellschaftliche Probleme und technische Fortschritte in die öffentliche Wahrnehmung rückten einfließen, umso realistischer wird es. Vielmehr sind sie verdächtigten Geschichtsmalerei im Allgemeinen und schon gar nicht ohne Rechtfertigung der Theateridealisierung und Ausbruch aus der Gegenwartskunst.

Adolf Menzel, der durch seine Geschichtsbilder zu Friedrich dem Großen geworden war, wurde durch den 1866er Weltkrieg entscheidend beeinflusst über Bei der endgültigen Ausstellung erwarb der Kaiser eine rekordverdächtige Geldsumme vom abgebildeten Russenpatriotismus für. Ein starkes Realitätsanspruch wurde durch realistische Darstellungen in die bildenden Künste mitgenommen.

Die Geschichtsmaler wendeten sich unter dem Eindruck des realistischen Charakters eher an historische Alltagsbilder, die der Genre-Malerei entlehnt sind, kümmerten auch an die vielen kleinen Einzelheiten, die vortäuschen haben sollte, und lehnten die seit langem so populären Zeichen und Sinnbilder ab. Schließlich verfolgten beide Seiten einen ideellen Weg und betrachteten die Malerei immer mehr als Schandfleck gegen die entweihenden und vulgären tendierenden Strömungen der Zeit.

Wenn diese verächtliche Modernität mit Realitätssinn die Grundlagen der bestehenden Kultur rüttelte zum ersten Mal wirklich bedroht, kommen die unterschiedlichen Strömungen immer mehr zusammen. Dies ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass tatsächlich wenig wirklich Neuartiges produziert hat. Ähnlich wie in der Baukunst beherrscht der Geschichtsschreibung mit neuen Ausgaben des Gutes und Bewährten: Es gibt die neuromantische, neoklassizistische, die noch immer den offiziellen Namen Classicism trägt, aber in Wirklichkeit schon ein neoklassizistischer ist, sowie "Neobaroque" und "Neorococo", obwohl die kunsthistorische Literatur in der Malerei diese Ausdrücke nicht aufnimmt.

Wenn man diese rechten ähnlichen Strömungen für zusammengefasst haben möchte, hat sich ganz Europa den Ausdruck akademischer Realismus eingebürgert gegeben. Der Wissenschaftler betont die ausschlaggebende Funktion der Hochschulen als Ausbildungs- und Aufsichtsorgan. Der" Realismus" ist gewissermaßen eine Reaktion auf den Idealismus der Allee, den Idealismus des Gewöhnlichen und Vulgären.

Nicht das Thema, sondern die Malerei ist gemeint. Dabei ging es nicht um eine realitätsnahe Repräsentation gesellschaftlicher Problemstellungen, sondern um eine fotorealistische Malerei der antiken Idealmotive. Sie sind im traditionellen Sinne "schön", sie sind schön und schmückend, und vor allem sind sie mit großer Handwerkskunst bemalt, denn daran wurden sie ja auch gerade ausgerechnet.

Für Historische Malerei Akademischer Realität wurde zu einer absolut großen Zeitrechnung. Natürlich soll es als staatlich geförderte kunstgroße Schauplätze aus der Geschichte vorführen weiterführen und dabei die patriotischen Wertvorstellungen vermittels..... So wie die Baukunst die Fabrik oder Amtsgebäude mit mittelalterlicher oder barocker Fassade ausstattete, zeigt das Gemälde nun alle möglichen alltäglichen Schauplätze im historischen Kleid.

Klassik und Romantismus hatten nie ein Geheimnis aus ihren Idealisierungen gemacht, auch wenn sie für für unverzichtbar hielten. Andererseits gab der wissenschaftliche Realismus nun zum ersten Mal vor, die Historie so darzustellen, wie sie war. So wie der Geschichtswissenschaftler letztlich an seiner Objektivitätsanspruch gescheitert ist, ist auch die wissenschaftliche Geschichtsmalerei zu Ende gegangen, als ihre illusionistische Kunst vom Zuschauer immer mehr verstanden wurde.

Zur Jahrhundertwende hatten sich die neuen Sichtweisen so weit verbreitet, dass die klassische - also illusionistisch oder "fotorealistisch" - historische Malerei kaum eine größere Rolle spielte. Im Allgemeinen waren sie offenbar so beschäftigt mit ihren Landschaftsaufnahmen und alltäglichen Szenen, dass sie keine Zeit hatten für Historiengemälde Es ist sehr leicht zu begreifen, dass die in den Werkstätten sorgfältig und prätentiösen für entstandenen Historienbilder den impressionistischen Künstlern fast das genaue Gegenteil von all dem bildeten.

Aber die Gründe dafür liegen viel weiter unten. Im Jahre 1863 hatte Ãdouard Manets Bilder "Olympia" für einen skandalösen Effekt, weil sie eine Nacktfrau ohne den obligaten mythischen Background zeigten. Bei den wenigen Fällen, in denen sich die impressionistischen Künstler auf alte Sagen bezogen, wurde dies gar zur gezielten Provozierung ausgenutzt.

Paul Cezannes Bild "A Modern Olympia" (ca. 1873/1874) ist also durchaus als Andeutung an Manets, aber auch als Ironie der Odaliske und Göttinnen des Klassizismus zu deuten. Van Goghs "Totenschädel mit Zigarette" (1885/86) ist sicherlich im Zusammenhang  mit den oft bedeutungsvollen Symbolen der überladenen Werke des Academischen Realismus zu deuten.

Der Scherz wendet sich hier nicht gegen die klassische Mythologie, sondern gegen das Eitelkeitssymbol überstrapazierte, das in unzähligen Hamlet-Darstellungen verwendet wurde. Sie interessierte sich für den Moment und nicht für die Reproduktion einer älteren Sage. Es muss ein langwieriger Prozess gewesen sein. Akademischer Realität, die mit großer Anstrengung verfolgt wurde, wurde mehr und mehr als "Täuschungsmanöver" enthüllt.

Ungeachtet der Erneuerungsbewegung von Realität und Eindruck dominiert der wissenschaftliche Realität den Kunsthandel und die großen Salonausstellungen nahezu ungestört. Doch auch innerhalb der Hochschulen kam immer mehr Künstler zu der Erkenntnis, dass die Malerei der vollkommenen Täuschung auf lange Sicht keine Lösung darstellte. Zusätzlich zur Diskussion um Objektivität wurde der Einfluß der Photographie immer deutlicher, wobei das photorealistische Bild für zum Kunst-Absolett wurde.

Nachdem die technische Vollkommenheit in eine Sackgasse gerät, suchen viele Künstler gegen Ende des 20. Jh. nach neuen Darstellungsmöglichkeiten. Im Gegensatz zu den impressionistischen, die bei beschäftigten und damit ständig beinahe ausschließlich dem Verdacht der Entweihung mit alltäglichen Szenen unterworfen waren, wollten diese beibehalten werden.

Sie wollten die immer besser gewordene Technik des realistischen Denkens und Handelns abschaffen, aber auch oberflächlicher und sich mehr auf die tatsächlichen, in den Bildern als Symbol darstellbaren Größen ausrichten. Da waren zunächst die schönen antiken Barockallegorien, die vor allem von so bekannten Salonmalerinnen wie Lefebvre, Seignac oder Rougeau kultiviert wurden.

Der für des " Der mit Engeln und allegorischen Figuren vor allem in Frankreich kultivierte Rokoko-Kitsch des " Neo-Rokoko " bildeten eine wichtige Grundlage von für Die seit den 80er Jahren als Symbole bekannte. Besonders bei französischen Künstlern wie Comerre oder Bussière geht diese Überlieferung fast lückenlos in den Symbolikbegriff über über.

Hinzu kam die traditionelle romantische Symbolik eines Blakes, Goyas, Delacroix, Friedrichs oder der Engländer Präraffaeliten wie Rossetti und De Morgan, die auf lange Sicht sicherlich einen Einfluss auf stärkeren hatte. Wie schon im Mittelalter des Rokokos wurde ähnlich mit dieser Wende zum Sinnbild, einer Abwendung von der eigentlichen Geschichte, in Verbindung gebracht. Es gibt kaum einen Künstler, der in irgendeiner Weise den Symbolikern zuzurechnen ist, der sich mit echten geschichtlichen Begebenheiten auseinandergesetzt hat.

In der Themenauswahl waren die Sagen der Altertumswelt und des AT sehr beliebt. Unter den populärsten Titeln waren männermordende, und wohl keine andere kunsthistorische Periode erreichte einen so hohen Prozentsatz an Salomes, Judiths und der Frauenfigur ähnlicher In einigen Fällen könnte man die repräsentierte Aussage mit " Symbolik " beschreiben, in "Art Nouveau" dagegen eher mit formellen und stilbildenden Fragestellungen beschäftigen.

Statt der großen Legenden verweisen die Künstler lieber auf Märchenmotive oder das Historische, das dann verhältnismäßig verspielt behandelt wird. Manche kommen gar zu einem äußerst paradoxen Materialhandling, das für symbolistischen Malern völlig unvorstellbar war wäre Vermutlich auch hier die Hauptverursacherin für die Präferenz von Märchen.

Jugendstilmaler verzichteten gern auf die Tiefenwirkung von räumliche sowie auf die populären Lichteffekte, d.h. die beiden wichtigsten Mittel, mit deren Hilfe man vorgab, "realistisch" zu sein. Auch kann man übrigens hier eine Annäherung zur abstrakten Malerei wiedererkennen. So ist es gegenständliche Malerei und damit auch Geschichtsmalerei gelungen, für noch eine Weile zu bewahren, als der wissenschaftliche Realität bereits längst in die Tiefebene des Kitsches hinabgestiegen war.

Ob die zeitgenössische Malerei nun hauptsächlich durch zunehmende Bedeutungen der Photographie veröffentlicht wurde, oder die Erkenntnis, dass eine anscheinend lebensgetreue Kopie der Realität eben doch immer eine objektive Auslegung ist, kann man sicherlich unendlich erörtern. Auch wir müssen uns hier nicht im Einzelnen mit der modernen Malerei beschäftigen, da man auch ohne große Erleichterungen behaupten kann, dass die Geschichtsmalerei damit ihr Ende gefunden hat.

Das Abwenden vom Geschichtlichen, das sich bereits im Idealfall realistisch andeutete und sich dann im Rahmen des impressionistischen verstärkt enorm entwickelte, wurde nun fast zur Selbstverständlichkeit. An den großen Kunstakademien verteidigen die arrivierten Geschichtsmaler oft in bedeutenden Funktionen ihr Pfründen mit Krallen und Zähnen. Gérôme kämpfte seine letzte Jahre bitter gegen den I-Mpressionismus und bereits im Jahr 1904 gestorben. Ã-ffentlich wurde Bouguereau der andere groÃ?e Repräsentant der französischen Salonmaler noch lebendig ein Synonym für Kitsch.

Plötzlich waren die Fotos von Alma Tadema von der einst erfolgreichen Malerin im victorianischen England unverkäuflich und ein Rezensent sagte, man könne damit nur Whisky-Flaschen zieren. Der Suizid von John William Godward im Jahre 1922, einem der letzen wichtigen Repräsentanten des Wissenschaftlichen Realismus, der behauptet, die ganze Erde sei nicht groß genug für ihn und Picasso, scheint fast ein Symptom zu sein.

Für Der der Modernität zugeschriebene Künstler ist, wie gesagt, kein Subjekt, aber die Geschichtsmalerei selbst kann eins werden. D. h., die Malerei quotiert sich selbst und macht deutlich, dass es sich hierbei nur um neue Darstellungen handele.

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