Malerei Galerie

Gemäldegalerie

Das sächsische Gericht war gegen diese Art der Malerei und auch die Galerie Neue Meister zeigt kein Interesse am Kauf von Gemälden. Atelier Nadir Habbal/ Kunst/ Malerei/ Digitale Kunstgalerie, Hamburg, Deutschland. Durch diese Galerien ist der Maler Michael Unterluggauer vertreten. Hierzu gehören Zeichnung, Malerei, Skulptur, Animation, Video, Fotografie und Texte. Mathias WEISCHER, Galerie EIGEN+ART, Berlin, Deutschland.

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mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten> | | | Quellcode bearbeiten]>

1818 wurde in den Räumlichkeiten der Galerie Arnold die Galerie Ernst Arnold in Dresden eröffnet und gemeinsam mit dem Dresdener Salon Emil Richter Pionier der modernen Gegenwartskunst. Die Bandbreite der in der Galerie Arnold gezeigten Arbeiten reicht von niederländischer und ostasiatischer sowie französischer und deutscher Malerei des XIX. Jh. bis hin zu Arbeiten der impressionistischen und expressionistischen Maler.

Schon um die Jahrtausendwende wurden mehrmals Arbeiten von französischen Künstlern präsentiert, 1905 waren 50 Bilder von Vincent van Gogh zu bewundern und 1910 die Expressionistengruppe Bridge. Eine Vielzahled exhibitions enriched Dresden's cultural life: works by Alexander Archipenko, Georges Braque, Paul Klee, Fernand Léger, Pablo Picasso, Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Kurt Schwitters, Edvard Munch, Ernst Barlach, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Christian Rohlfs, Wassily Kandinsky, Oskar Kokoschka and Karl Schmidt-Rottluff, among others.

Der Ernst Arnold Kunstladen und Galerie wurde von dem Dresdener Händler Ernst Sigismund Arnold (1792-1840) ins Leben gerufen. Zunächst hatte er eine Ausbildung zum Lebensmittelhändler begonnen, wechselt aber bald zum Dresdener Kunsthändler Heinrich Rittner. Im Jahre 1818 übernimmt Arnold den Kunsthändler Rittner und führt ihn unter seinem eigenen Firmennamen weiter. Unter Arnold blühte der Kunstbetrieb auf und war bekannt für die Reproduktion von Altmeisterbildern.

1840, nach dem Tode von Ernst Sigismund Arnold, führen seine Geschwister Friedrich Albert und Herrmann Arnold das Geschäft weiter. Im Jahre 1863 trat Adolf Ludwig Gutbier (1841-1902) dem Kunsthändler Ernst Arnold bei. Im Jahre 1867 erwarb er zusammen mit dem Händler Bernhard Carl Christian Gräf das Werk von Friedrich Albert Arnold für rund fünfzigtausend Thaler.

Schon 1872 trennte sich der Unternehmer Bernhard Carl Christian Gräf vom "Ernst Arnold Kunstverlag", während Adolf Ludwig Gutbier Eigentümer der "Kunsthandlung Ernst Arnold" wurde. 1872 kaufte Adolf Gutbier für über 50 Jahre das Wohnhaus in der Sportergasse Nr. 1 (Ecke Schloßstraße) für rund 5.000 Zuhörer.

In dieser Zeit konzentrierte sich der gut gehende Kunsthändler noch auf die Reproduktion von Gemälden der alten Meisterschaft. Adolf Gutbiers Nachkomme Ludwig Wilhelm Gutbier wurde 1891 in die Kunstszene aufgenommen. Seit 1893 wurden zeitgenössische Kunstausstellungen präsentiert. Mit Begeisterung zeigte sich Ludwig Gutbier in München von der Präsentation der I. Ausgabe der Sezession 1893 und wollte die Dresdner Kunstmaler auch in Dresden ausstellen.

In den Jahren 1893 bis 1896 waren dort Bilder von Mitgliedern der Sezession zu sehen. Der Ausstellungsort wurde als "Kunstsalon Ernst Arnold" bekannt. Neben der ständig wechselnden Werkschau der Sezession München wurden auch Themenausstellungen präsentiert. Im Jahre 1894 die Gemäldeausstellung "Paintings and Drawings by Adolf Menzel", eine "Black and White Exhibition of the Munich Radir Association", eine "Painting Exhibition of Modern Norwegians" (noch ohne Bilder von Munch) und eine Werkschau "Glasgow-Boys" mit jungen Repräsentanten aus Grossbritannien.

Im Jahre 1895 folgten eine japanische Holzschnittausstellung aus dem 17. bis 19. Jh. und eine Sammlung von "40 Gemälden von Max Liebermann und Hans Thoma". Im Jahre 1896 fanden eine Werkschau von Jean-François Raffaëlli und eine "Internationale Portraitausstellung" statt. Das gesamte damalige Porträtbild wurde in der Porträtmalerei gezeigt und stiess auf grosse Zustimmung.

Ausgestellt wurden 82 Bilder und 136 Kupferstiche, Lithographien und Farbholzschnitte von deutsch, französisch, englisch, niederländisch, schweizerisch, belgisch und norwegisch. Mehr als 100 Kunsthandwerke, hauptsächlich von Franzosen, ergänzten diese Austellung. Auch 1896 folgte eine Werkschau von Hermann Obrist, eine Werkschau von "Handzeichnungen deutscher Maler ", eine Werkschau mit 24 Bildern von Giovanni Segantini und William Strang.

Segantinis Gemälde wurden in Deutschland erst 1891 auf der "Internationalen Kunstausstellung" in Berlin und später 1896 auf der Münchener Secession gezeigt. Seit 1897 finden abwechselnd Austellungen in der Kunsthandlung an der Schloßstraße und im Kunstsalon an der Wilsdruffer Straße statt.

Eine umfangreiche Impressionistenausstellung folgt im Mýrz 1899. Insofern waren in Deutschland noch nie Arbeiten impressionistischer Maler zu sehen. Zu sehen waren unter anderem Arbeiten von August Renoir, Édouard Manet, Paul Baum, Emile Claus, Edgar Degas, Max Liebermann, Claude Monet, Berthe Morisot, Camille Pissarro, Théo van Rysselberghe, Georges Seurat und Alfred Sisley.

Der Messeauftritt sorgte für Furore, aber der Absatz war mies. Auch die Galerie Neue Meister hat kein Kaufinteresse. 1902, nach dem Tode seines Vater Adolf Gutbier, übernimmt Ludwig Wilhelm Gutbier den Arnold Kunsthändler. In den Jahren 1902, 1903, 1913 und 1914 folgen weitere Werkschauen der School of Barbizon, der Impressionists und der Neoimpressionists Vom 26. Oktober des Jahres bis einschließlich 2011 wird im Ernst Arnold Kunst Salon eine von Paul Cassirer zusammengetragene Wechselausstellung mit 50 Arbeiten von Vincent van Gogh und 50 Gemälden von Constantin Guys zu sehen sein.

Lediglich van Goghs Gemälde "Birnen" (Stilleven peren op blau kleed) wurde für 2.400 DM an den Bezirkshauptmann Meyer-Dietl veräußert und erreichte 1920 die Galerie Neue Meister in Dresden durch den Austausch von zwei Pastellen von Rosalba Carriera. 1909 eröffnet Ludwig Gutbier in Breslau eine Niederlassung, die Ferdinand Möller von 1913 bis 1917 leitet.

Im Jahre 1917 eröffnet er in Breslau eine eigene Galerie, die er bis 1920 führt. 1923, dem Inflationshöhepunkt in Deutschland, wurde die Niederlassung der Arnold Gallery in Breslau aufgelassen. Im Jahre 1906 konnte Ludwig Gutbier die Schloßstraße 34 und das dahinter liegende Objekt Schlossgasse 27 mieteten. Die Firma wurde in Galerie Ernst Arnold umbenannt.

In den Jahren 1907 bis 1919 war die Galerie Arnold wirtschaftlich erfolgreich, da nun die Gelegenheit besteht, große Messen zu organisieren. In der Galerie Ernst Arnold fand vom 07. Sept. bis 08. 10. 1910 die "Sonderausstellung Paul Gauguin 1848 - 1903" mit 25 Werken von Paul Gauguin statt.

Parallel dazu wurde auch im Monatsseptember die " K.G. Brückenausstellung " mit 87 Arbeiten inszeniert. Ernst Ludwig Kirchner schuf den Farbholzschnitt für das Poster der beiden Austellungen. Für die Vernissage wurde der erste Bildkatalog "Brücke" erstellt, mit einem Farbholzschnitt von Erich Heckel nach dem Ausstellungsposter von Kirchner. Im Jahre 1912 organisierte Ludwig Gutbier die " Vincent van Gogh " Messe, zuerst in der Filiale in Breslau und dann in Dresden.

Ludwig Gutbier hat bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vier Exponate über Vincent van Gogh ausgestellt. Als zeitgenössisches Kunstthema wurde im Sommer 1912 die Schau "Orte der Arbeit" mit 126 Ölbildern, 261 aquarellierten Drucken und 12 Bildwerken inszeniert. Die Plakate für die Messe wurden von Georg Erler gestaltet. In Dresden stellten 30 Dresdener Malerei, Grafik, Zeichnung und Skulptur aus.

Jänner wurde die gleichnamige Jubiläumsausstellung "The New Painting" inszeniert. 46 Teilnehmer mit 159 Arbeiten, darunter Max Ernst, Lyonel Feininger, Paul Klee, die Gemälde des Großen Reiter und die Gemälde der Brucke. Gleichzeitig zeigt der Salon Emil Richter in Dresden die gleichnamige Werkschau Pablo Picasso. Die Galerie Arnold präsentierte im Monat März die umfangreiche "Ausstellung der französischen Malerei des neunzehnten Jahrhunderts" mit 111 Ölbildern und 23 Wasserfarben und Gemälden.

Im Jahre 1915 wurden mehrere Werke von Malerinnen und Maler aus dem Ersten Weltkrieg ausgestellt: Georg Lührig stellte ihre Werke im frühen Sommer und Richard Müller im Herbst aus. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Kunsthändlers Ludwig Gutbier präsentierte er 1918 die Schau "Deutsche Malerei im neunzehnten Jahrhundert" mit 281 Gemälden von 120 Künstlerinnen und Künstler. Ein Teil der Bilder wurde für die Dauer der Veranstaltung aus den großen deutschen Heimatmuseen ausleihen.

Im Jahre 1919 wurde die zweite Expressionistenausstellung "Der Sturm" mit Bildern, Skulpturen und Drucken von Künstlern der Expressionismus, Futurismus und Kubismus inszeniert. Von 1920 bis 1922 stellt die Sezessionsgruppe Dresden 1919 in der Galerie Arnold aus. Im Jahre 1921 wurde die Schau "Gemälde und Skizzen niederländischer Maler des XVII. Jahrhunderts" mit 45 Bildern und 44 Skizzen inszeniert.

Anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums von Ludwig Gutbier fand 1923 die Jubiläums-Ausstellung "Zeitgenössische Kunst" statt. 48 Künstler und 8 Plastiker stellten aus. Im Jahr 1925 zeigt er 48 Bilder, 60 Wasserfarben und Grafiken sowie 68 Lithographien von Oskar Kokoschka, ein Jahr nach seinem Ausscheiden aus der Hochschule für Grafik und Buchkunst Dresden.

In der Maiwoche wurden Arbeiten von Ferdinand Hodler und Skulpturen von Fritz Huf ausgestellt. Eine große Schau von Marc Chagall wurde im Juli präsentiert. Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Galerie Arnold 1925 das erste Stockwerk an die Antiquitätengesellschaft Herrmann Ball mieten. In der Galerie wurden immer mehr Exponate etablierter Kunstwerke ausgestellt.

Im Jahr 1926 wurden Werke von Max Oppenheimer, Otto Lange, Edgar Degas, Wassily Kandinsky und Paul Klee ausgestellt. Aufgrund finanzieller Einbußen musste er die Galerie Arnold in der Schloßstraße 34 Ende 1927 schliessen und sich auf das Geschäft in der Sportstraße 1, Eck Schloßstraße, einsperren.

Ludwig Gutbier eröffnet am zweiten Tag die "Neue Galerie Arnold" in den restaurierten Räumlichkeiten des ursprünglichen Ladens von 1818. Eine erste Sonderschau widmete sich Dresden und der Heimat Sachsen. Ausgestellt wurden 127 Arbeiten. In den folgenden Jahren wurde das Image seiner Heimatregion in den Pressemitteilungen immer deutlicher hervorgehoben, doch bis 1933 gelingt es ihm, einige Arbeiten des Ausdrucks des Expressionismus auszustellen.

Im Jahr 1933 organisierte er in Dresden seine jüngste große Ausstellung: die "Porträtausstellung der Künstlerinnen und Maler Dresdens" im Residenzschloss. Nahezu 100 Gemälde und über 20 Skulpturen aus Dresden waren dabei. Im Jahre 1937 eröffnete Ludwig Gutbier die Arnold-Galerie in der Ludwigstrasse 17b in München, die bei einem Bombenanschlag am 26. Mai 1944 zerschlagen wurde.

Das ehemalige Haus der Galerie Arnold in der Dresdner Schlossstraße wurde in der Dunkelheit vom 14. Januar 1945 vernichtet. Dresdner Gallerien zur Zeit der Künstlervereinigung "Die Brücke". Band Nr. 5: Die Staatlichen Sammlungen, 2001, ISSN 0418-0615, S. 163-166; Ruth Negendanck: Die Galerie Ernst Arnold (1893-1951).

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