Marinemaler

Schiffsmalerin

Uwe Lütgen, der bekannte Marinemaler, stellt sich vor. Marinemalerei ist ein Genre der Landschaftsmalerei, mit Darstellungen von Seeschlachten oder ähnlichem ist sie auch der historischen Malerei nahe. der-marinemaler. Meeresmalerei in dreihundert Jahren / Sammlung Peter Tamm. Bilder des Marinemalers Holger Koppelmann.

Seit einhundert Jahren wird eine Präsentation deutscher Marinemaler in dieser Auswahl nicht mehr gezeigt.

Einen Artikel der NDR-Nordtour findet ihr hier.

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Der Marinemaler Claus Bergen im Ersten und Zweiten Weltkrieg übertrifft alle Erwartungen.

Dann fand man im Septembre 1963 im oberbayrischen Lenggries Claus Bergen: einen 78-jährigen Mann in einem schönen Nadelstreifen-Anzug, der immer wieder eine Flöte rauchte, von Ölbildern umringt - und von seinen Landsmännern in Vergessenheit geraten war. "Der " abenteuerlustigste Marinemaler seiner Zeit ", der die "vollständigste Sammlung" der Marineschlachten des Ersten Weltkrieges besaß.

Die Stadt war wohl der bedeutendste Marinemaler des zwanzigsten Jahrtausends. In der Tat hat er immer wieder zahlreiche Beamte und Zeugen befragt, bevor er zu zeichnen begann: Die Künstlerin war auf 50 Schlachtschiffen zu Besuch und hat sich wie ein früher eingebetteter Publizist wochenlang in ein U-Boot gewagt. Bergens Laufbahn begann fernab der Weltmeere: In Stuttgart als Kind eines bekannten Illustratoren aufgewachsen, studierte er an der Hochschule für Bildende Kunst in München.

Hühner, eine Prozession von Fronleichnam in Südtirol, das nationale Shooting in München. Im Jahre 1907 ging es nach Norwegen und Helgoland und hat sich in das Wasser verliebt. In einem idyllischen Fischerdörfchen schuf er eine goldene Medaille, seinen ersten Preis, auf der Münchner IAA. Die See führte zu Bergens Erfolg, und das Wasser liess ihn nicht los, als er Kriegsschiffe als Motiv vorfand.

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wandte sich die Stadt proaktiv an das Marinebüro und fragte "gehorsam" um Erlaubnis als Marinemaler. Verdächtig, die Behörden ließen Berge nachsehen. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die deutschen Hochseeflotten die Engländer nicht besiegen und das Empire in den U-Bootkrieg stürzen konnten, ging es mit ihnen auf Feindkreuzfahrt. "Die U 53 " musste Minenbarrieren überwinden, kam in erbitterte Schlachten mit U-Boot-Jägern, sank aber auch einen großen Dampfschiff, während die Bergener zahlreiche Entwürfe anfertigten.

"Noch mehr Anlass zur Jubel: Seine U-Boot-Zeichnungen erschienen als Postkarte, und auch der bayrische Staatskönig kam zur Münchener Malerei. Aber wie Eberhard Kliem und Jörg-Michael Hormann in ihrer Bergen-Biographie 2014 schreibt, können "fast alle Bilder" wenigstens "historische Richtigkeit anhand des Kriegstagebuchs" beweisen.

Die enorme Geldsumme von rund 35.000 Mark zahlte das Deutsches Museum München für neun Bilder zur Schifffahrtsgeschichte. Kontrovers diskutiert wird, wie das ehemalige Mitglied der NSDAP, nämlich die NSDAP, zum Nazionalsozialismus steht. "Hormann und Hliem verdächtigen, dass er "schrecklich unpolitisch" war, ein Anhänger, für den seine Arbeit das Allerwichtigste war: "Bergen hat seit 1933 erwiesenermaßen keine illustrativen Werke für die Nazi-Presse vollbracht.

Hitlers Malerei gefiel ihm, und er hat davon profitiert. 1941 zahlte er für die Abbildung eines aus dem Engländer Land zurückgekehrten Bootes gar rund um die Uhr und legte es in seinem Münchener "Führerbau" auf. Anscheinend musste die Stadt auch auf solche und vergleichbare Erträge keine Steuern zahlen. Am Ende des Kriegs verliert die Stadt jedoch beinahe alles: Ein US-Militärkommando leert sein Studio in Lenggries weitestgehend, fünf Ölbilder verschwinden für immer ohne Requisitionszertifikat, zehn weitere Gemälde werden erst nach Jahrzehnten zurückgegeben.

Somit gerät Berge allmählich in Vergessenheit, bis der Artikel "Leben" im Mai 1964 erscheint. Ganz unverlangt sandte er ein grossformatiges Werk in die USA: Mit Begeisterung über Kennedys Besuch in Berlin 1963 gab er dem US-Präsidenten eine nahezu photorealistische Repräsentation des wehenden Atlantik. Wenige Tage vor der Ermordung Kennedys im Jahr 1963 sandte er ihm das Werk zu und das Weisse Haus bestätigt ihm, dass der Staatspräsident das Werk vor seinem Tode sah.

Das war für ihn ein kleiner Trost; das Wissen darüber machte ihn "sehr glücklich", sagte er "Leben". Wenige Jahre nach dem "Life"-Artikel stirbt er an den Konsequenzen seiner Arbeitswut: Sein mittlerer Finger ist durch Ölfarben entflammt; die Ausbreitung der Entzündungen breitet sich auf den ganzen Leib aus.

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