Modern Art Künstler

Künstler der Moderne

Ich werde die Entstehung und Entwicklung der Pop Art vorstellen. Die Sammlung Moderne Kunst ist eine Weltklasse-Sammlung moderner Kunst aus der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München. Die " Immersion in the Picture " von James Rosenquist ist eine Hommage an den amerikanischen Pop-Art-Künstler oder Ján Mancuska, um nur einige zu nennen. Die Pop Art Künstler lieben es, das Triviale darzustellen.

Der Künstler Robert Indiana ist gestorben.

Mit seinen " LOVE " Skulpturen hat sich der US-Künstler international einen Namen gemacht. Die New York Times berichtet unter Hinweis auf seinen Rechtsanwalt, dass Robert Indiana am vergangenen Sonnabend (19. Mai) in seinem victorianischen Besitz auf der Isla Vinalhaven an einer Lungeninsuffizienz erkrankt ist. Die 1928 im Staat gleichen Namens geborene Indiana hat unter anderem in Chicago und Edinburgh studiert.

Ab 1954 lebt er in New York, wo er sich intensiv mit der Pop-Art-Szene um Andy Warhol beschäftigt. Zusätzlich zum bekannten Schriftzug "LOVE" hat Indiana viele weitere Werke kreiert, darunter ein Portrait von Jimmy Carter und eine Plastik mit dem Namen "HOPE" zu Gunsten von Barack Obama. Nur im Jahr 2013, Jahrzehnte nach seinem grössten Publikumserfolg, wurde Indianas Werk in einer grossen Schau im Whitney Museum of American Art in New York ausgezeichnet.

Im Jahr 1978 war Indiana von New York auf das Landgut in Winalhaven umgezogen, das ein Gönner für ihn erstanden hatte. Schon damals war Winalhaven eine Künstler-Kolonie, die Indiana regelmässig aufsuchte. In Indiana war er zu seiner Zeit als Eremit bekannt: Ein am Tag vor seinem Tode eingereichter Prozess könnte laut der US-Nachrichtenagentur Associated Press ein Indiz dafür sein, dass der bereits zurückgezogene Künstler absichtlich von seinen Betreuern getrennt wurde.

Die Eroberung Deutschlands durch die Pop Art

Die Pop Art verdankt ihren Aufstieg in Deutschland tapferen Galerien. Arnold Bode, Leiter der documenta in Kassel, beschloss 1959 auf der International Art Show Documenta II einen der ersten Künstler der Pop Art in Amerika vorzustellen. Zu provokant für Bode waren jedoch die wild gewordenen "Combine Paintings" von Robert Rauschenberg, an denen er das restliche Material aus seinem Studio gearbeitet hatte.

Eines der grossformatigen Gemälde - ein unbearbeitetes Hochformatbett - ist vorsorglich im Amt seines jugendlichen Generalssekretärs Rudolf Zwirner verschwunden, der bald zu einem der bedeutendsten Galeriebesitzer für die amerikanischen Pop-Art-Künstler wurde. Zusammen mit Jasper Johns, Claes Oldenburg, Mel Ramos und Andy Warhol war Rauschenberg einer der Pioniere der Pop Art in Amerika.

Amerikanische Künstler hatten bereits in den 50er Jahren mit der Integration von Alltagsgegenständen in ihre Werke begonnen: Doch in Deutschland kannten damals kaum jemand diese Bühnennamen. Die erste Ausstellung mit Werken von Rauschenberg und Jasper Johns kam 1963 als Nachfolger des New York Museum of Modern Art (MoMA) nach Deutschland.

Das deutsche Publikum reagierte äußerst negativ, die Kritik war zweigeteilt. Doch die jungen Künstler greifen Vorstellungen und Sujets der Pop Art auf, sagt der Künstler Konrad Klapheck: "Plötzlich durfte wieder in figurativer Form gearbeitet werden - ganz nach dem Vorbild der Suppenbüchsen von Warhol oder der Skulpturen von Segal oder Rauschenberg, wo wirkliche Toilettenschalen oder Ankleidespiegel eingelassen wurden.

"Aber es waren risikobereite, junge Galeristinnen und -besitzer, die die American Pop Art mit Soloausstellungen zu einem großen Erfolg machten. Ende 1963 kamen die deutschen Galerien, Museumsmitarbeiter, Kuratoren und Sammler nach New York, um sich drei Tage lang in den Studios und der US-Szene umzuschauen. Alfred Schmela aus Düsseldorf erwarb sein erstes Rauschenberg-Gemälde von Leo Castelli, einem der einflussreichsten New Yorks.

Schmela eröffnete im November 1963 die erste Ausstellung von George Segal in seiner Heimat. Nur im Jahr des I. Kunstmarkts Köln 1967 veränderte sich die Stimmung in Deutschland: Plötzlich war die Nachfrage nach amerikanischer Pop Art groß, die Kurse stiegen in die Höhe. 2. In Deutschland kämpften Galeristen um US-Künstler.

Das Gemälde "Great American Nude" (Foto) von Tom Wesselmann, das der damalige Galeriebesitzer Rolf Ricke in New York für 5000 DM erworben hatte, wurde kurz darauf für 75.000 DM verkauft. Bereits ein Jahr später, 1968, wurde die Pop Art Sammlung des New-Yorker Finanzhändlers Leon Kraushar verkauft.

Sie sind für 1,7 Mio. DM in die Sammlungen des Unternehmers Karl Ströher gekommen. "In ganz Europa haben sich die großen Kunstmuseen, von der Londoner Galerie bis hin zur Bernischen Galerie, beeilt, US-Künstler vorzustellen. Alle bedeutenden Künstler der Pop Art waren bereits 1968 auf der vierten documenta in Kassel dabei.

Pop Art war in Deutschland eingetroffen.

Mehr zum Thema