Moderne Kunst 2016

Zeitgenössische Kunst 2016

Zeitgenössische Kunst: Jackson Pollocks "Mural on Indian Red Ground" von 1950 wird als.... Das Auktionshaus ist mit Design, Murano Glas, afrikanischer Kunst und moderner Kunst ein Forum für leidenschaftliche Sammler und Spezialisten.

Weihnachtstreffen im Museum Ludwig Dezember 2016 Das Museum für Moderne Kunst (2016). The Biographie, München 2016, S. 312 (ohne weitere Informationen). 12.12.2016. Kunst berührt - Führung für Blinde und Sehbehinderte im Museum für Moderne Kunst.

Kunstmuseum Frankfurt am Main

Die drei renommierten Kunstmuseen Europas - das Centre Pompidou, die Sammlung des MMK und das MMK für Moderne Kunst - vereinen wichtige Kunstwerke aus ihren Beständen in einem temporären Europamuseum. Seit seiner sensationellen Darbietung auf der vergangenen documenta gehört der Künstler zu den bedeutendsten internationalen Künstlerpersönlichkeiten seiner Zeit.

Im MMK ist Attia nun eine umfangreiche Ausstellung gewidmet. Im MMK zeigt das MMK mit Laure Prouvost (*1978) ihre erste umfangreiche Solopräsentation in Deutschland. Fiona Tans ist eine der herausragendsten zeitgenössischen Malerinnen. Neben wichtigen Arbeiten aus ihrem Filmschaffen - wie der doppelten Projektion "Rise and Fall" - liegt der Fokus der Ausstellung "Geography of Time" auf der jüngsten Weiterentwicklung ihrer Arbeiten in Richtung Installationswelten.

Die Künstlerpersönlichkeit des seit 2006 an der Frankfurt School of Music lehrenden Künstlers ist einer der bedeutendsten seiner Zeit. de Rooijs Werk dreht sich um Repräsentations- und Sinnfragen und bezieht sich oft auf Kunstwerke anderer Kunstschaffender oder Kunstwerke aus geschichtlichen und ethnologischen Beständen. So wurde Mathieu Kleine Abonnenc (*1977, in Rom lebend und arbeitend) der siebzehnte Kunstpreis der Bâloise verliehen.

Seine vielschichtigen Arbeiten aus den Bereichen Filmkunst, Photographie, Zeichnung und Bildhauerei entstehen aus einer umfassenden Recherche zu kolonialen und postkolonialen Zeitzeugen. In den letzten Jahren hat Florian Hecker (*1975) ein einmaliges Kunstwerk kreiert, das bereits mit zahlreichen Austellungen, Vorstellungen und Auftritten internationale Anerkennung gefunden hat. In seinen Arbeiten kombiniert er konsequent die Felder Bildende Kunst, Musiktheater und Performanz, um bestehende Begrenzungen aufzubrechen und neue Ausdrucks- und Wahrnehmungsformen in Ort und Zeit zu erschließen.

Zeitgenössischer Kunstmarkt 2016

Durch die furchtbare Finanz- und Wirtschaftskrisen, die die ganze Erde seit 2007, vor allem durch die negativen Zinssätze, durchlebt hat, erscheint der Markt wie eine Wüstenoase. Dies hat eine ebenso notwendige wie vorhersehbare, gesundes Anpassungsverhalten erfahren, in dem der Verkauf zeitgenössischer Kunst im Mittelpunkt steht. Im Zeitraum Juni 2015 bis einschließlich 2016 erreichten die Auktionen 1,5 Milliarden US-Dollar nach 2,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

Der Absatz von Gegenwartskunst hat damit mehr als ein Viertel ihres Absatzes verloren, während das langfristige Umsatzwachstum mit einem Zuwachs von +1,370% seit 2000 nach wie vor nicht weniger eindrucksvoll ist. Die Korrektur erscheint endgültig abgeschlossen. Inzwischen ist der Markt für Kunst leistungsfähig, die großen Versteigerer haben umgehend auf den Niedergang der Kunsthalle reagiert und sich ab der zweiten Jahreshälfte 2015 umpositioniert.

Die Erlöse aus dem Vertrieb von Gegenwartskunst sind nach vier aufeinanderfolgenden Wachstumsjahren im ersten Semester 2015 deutlich eingebrochen. In der zweiten Jahreshälfte hat sich das Problem mit einem Umsatzrückgang von - 39% gegenüber dem Vorjahr weiter verschärft. Der vorliegende Report verdeutlicht jedoch, dass die verschiedenen Preis-, Mengen- und Marktwertanpassungen der ultimative Beleg für die große Marktreife sind, verglichen mit der in den 90er Jahren herrschenden Wirtschaftskrise, die in puncto Lebendigkeit und Klugheit des gegenwärtigen zeitgenössischen Kunstmarktes noch ein paar Jahre zurückliegt.

Folgerichtig war nach den außerordentlichen Verkaufserfolgen des Zeitraums von July 2013 bis June 2014 mit einer Restrukturierung zu rechnen, die in Bezug auf Jahresumsatz, Zahl der Zuschläge und Versteigerungsrekorde die umfangreichste des Markts für zeitgenössische Kunst war. Die Blasenbildung des Markts zeigte sich vor allem in der Aufwertung und Vertiefung der Auktionen von Werken sehr junger Kunst.

In den vergangenen Monaten sind die Liebhaber der zeitgenössischen Kunst tatsächlich zurückhaltender geworden. Die Verkaufszahlen der modernen Kunst nahmen weiter zu und im Monatsnovember 2015 fand die bisher beste Versteigerung statt (170,4 Millionen Dollar für Nu couché (1917/18) von Modigliani ), während die Verkaufszahlen der zeitgenössischen Kunst zum zweiten Mal in Folge sanken.

Der Absatz sehr jugendlicher Arbeiten (d.h. solche, die drei Jahre vor dem Kauf entstanden sind) wurde durch die Neuordnung der Kollektoren beeinflusst. Der Durchschnittswert fiel auf US$ US$ 2.000, obwohl er im vergangenen Jahr auf US$ 2.000 gestiegen war. Gegenwartskunst ist in Zeiten der wirtschaftlichen Depression sensibel, gewinnt aber rasch wieder an Ausstrahlung.

In der ersten Jahreshälfte 2016 zeigten ihre Umsätze einen weniger ausgeprägten Rückgang (- 14 %) als der übrige Kunstmarkt. Der zeitgenössische Kunstmarkt hat sich nach 12-monatigem Niedergang dank der großen Versteigerer, die sehr rasch reagierten, optimal entwickelt. Diese Entwicklung ist vor allem bei der Restrukturierung des Vertriebs zu beobachten:

Geschäfte über $50.000 machen nur 6% des Umsatzes aus, verglichen mit 8% im vorigen Jahr. Das Auktionshaus hat sich bewährt. In der ersten Jahreshälfte 2016, vor allem im zweiten Vierteljahr, verzeichneten die zeitgenössischen Kunstpreise nach einem Jahr des Niedergangs einen deutlichen Zuwachs. In den vergangenen 12 Monaten wurde nur eine Anlage im Wert von 20 Mio. US-$ erworben, gegenüber fünf im Vorjahr.

Doch ein erstklassiges Kunstwerk von Jean-Michel Basquiat wurde in den vergangenen 12 Monaten zum Kauf geboten, ohne die Hoffnungen zu zerstören. Ohne Titel (1982) wurde von dem japanischen Yusaku Maezawa (Christie's New York, May 2010 ) für 57,3 Millionen Dollar gekauft, ein neuer Höchstwert für den New Yorker Zeichner.

Diese Veräußerung wurde von Firmen, die in Kunst investierten, als Zeichen für das Potenzial dieses Markts verwendet. Aufgrund eines leistungsfähigen Markts war auch ein genereller Rückgang der Intensität der auf Versteigerungen veräußerten Gegenwartswerke um - 8 Prozent absehbar. Die Abschwächung folgte dem Trend des vergangenen Geschäftsjahres: - 1 Prozent.

Allerdings korrespondiert dieser Einbruch auch mit einer nach fünf Jahren Wachstum zwischen 2009 und 2014 notwendigen Korrektur - in diesem Zeitabschnitt hatte sich das Volumen der Gegenwartskunst fast verdoppelt. Diese war innerhalb von 12 Jahren von 30.700 auf 60.000 verkauften Werken gestiegen. Der Markt für Gegenwartskunst erreichte damit trotz eines geringen Rückganges das dritte beste Jahr in seiner Unternehmensgeschichte.

Auf lange Sicht wird sich die starke, internationale und anspruchsvolle Marktnachfrage fortsetzen und durch Kollektoren gestärkt werden, die laufend über die Marktbedingungen und die neusten Tendenzen im Internet auf dem Laufenden gehalten werden. Ungeachtet einiger Bedenken haben die Einkäufer der zeitgenössischen Kunst ihre Tätigkeit nicht abgebrochen und sich optimal an den gegenwärtigen ökonomischen Rahmen angepaßt. Erfreulich ist allerdings der hohe Prozentsatz an nicht verkauften Werken.

Auch in diesem Jahr weisen die grössten Versteigerer (darunter Christie's und Phillips) wieder einen Marktanteil von weniger als 30% auf. Diese Quote ist aber immer noch weit niedriger als in Zeiten der Krise auf dem Kunstrasen. Damit zeigt die gegenwärtige Lage, dass der Markt für Kunst nachhaltig stabil ist. Allein die Gegenwartskunst macht heute 12 Prozent des Welteinkommens aus - ein nicht unerheblicher Teil, der vor allem einer Vielzahl bekannter Künstler zu danken ist.

Mittlerweile sind mehrere Zeitgenossen dabei, das Niveau ihrer bekanntesten Vorgängerinnen und Vorfahren zu halten, und die zehn besten Zeitgenossen gehören neben Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Cy Twombly, Gerhard Richter, Lucian Freud und Zao Wou-Ki zu den 100 meistverkauften Künstlern aller Zeiten auf einer Auktion.

Nach Ansicht der Kunstsoziologen ist dies ein geschichtlicher Wandel, der sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten vollzogen hat. Der Kunstmarkt von heute war im zwanzigsten Jh. eine unbekannte und undenkbare Wirklichkeit. Der Preisindex entwickelt seit mehr als 10 Jahren die Gegenwartskunst zur zweit profitabelsten Schaffensphase auf dem Markt.

Der Anstieg dieser Kurse ist vor allem auf die prestigeträchtige Nachkriegszeit (Künstler, die zwischen 1920 und 1944 geboren wurden) zurückzuführen, deren Kurse vor allem an den Stellen der anglo-sächsischen Börsen explodiert sind: Die Zeitgenossenschaft hat eine große Marktreife erlangt. Anhand der Lehren aus früheren Krisensituationen haben die großen Versteigerer unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage sind, das Angebotsniveau zu kontrollieren, um das Kursniveau zu erhalten.

Die Gegenwartskunst ist somit langfristig eine besonders effiziente Anlage. Die Jahresrendite betrug in den vergangenen 16 Jahren + 4,9 Prozent, der Umsatz stieg um + 1,370 Prozent und die Zahl der Anlagen hat sich im selben Zeitraum verdreifacht.

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