Moderne Kunst 21 Jahrhundert

Zeitgenössische Kunst 21 Jahrhundert

Für viele endete die modernistische Malerei mit der Abstraktion. In der Kunst des 20. und noch jungen 21. Jahrhunderts gibt es eine Vielfalt von Stilen, die in keiner anderen Zeit zuvor möglich gewesen wäre. Die Bezeichnung "moderne Kunst" ist verschwommen.

Seit 1870 wird es für avantgardistische und moderne Kunst verwendet. Jahrhunderts müssen wir als nicht-kommerzielle Schule aufgrund der gesetzlichen Ansprüche der VG Bild-Kunst auf Illustrationen verzichten.

Malen heute - Nachwuchsmalerei und Gemälde des 21. Jh. - Kunst erfahren

Wenn man sich mit zeitgenössischer Kunst, insbesondere mit zeitgenössischer Kunst befasst, begegnet man zwangsläufig der am Ende des zwanzigsten Jahrhundert oft geäußerten Feststellung, die Gemälde seien zu einem abrupten Ende gekommen. Man spricht vom "Ende der Malerei" oder von "Malerei am Ende der Malerei", mit der tiefen Gewissheit, dass die neuen Mittel in der Kunst Vorrang haben und die Kunst als Genre fast verdrängt haben.

Keineswegs: Die jungen Kunstschaffenden des 21. Jh. beweisen eindrücklich, dass die Kunst sehr wichtig ist und dass die moderne Szene von einer sehr lebendigen künstlerischen Tätigkeit profitiert. Unvorstellbar wäre auch, dass das gemalten Gemälde ganz von der Bildoberfläche verschwindet oder so in den Vordergrund gerückt wird, da es neben der Skulptur zu den wichtigsten Kunstgattungen über Jahrzehnte hinweg zählte.

Damit haben sie eine Qualität, die den neuen Mitteln fehlt, da bei ihnen und bei der Schaffung von Kunstwerken die technischen Hilfen gebraucht werden, durch die der Akt des künstlerischen Schaffens nur mittelbar abläuft. In der Gegenwartskunst findet der Maler eine Vielzahl von vielversprechenden Werken und kann moderne Bilder erwerben, die einen wesentlichen Anteil an der Erhaltung der altehrwürdigen Malkunst haben.

War es früher die Aufgabenstellung der Malerei, die Realität in ihrer subjektiven Form zu reproduzieren, zu untersuchen, zu deuten oder abzubilden, Gefühlen und Sensationen auszudrücken oder die Wahrnehmungen des Zuschauers zu prägen oder zu stimulieren, so ist sie heute viel mehr: In einer Zeit virtueller, simulierender Wirklichkeiten ist sie ein Mittel der haptischen Erlebbarkeit.

Die direkt vom Maler gestaltete Arbeit nimmt damit eine bedeutende Rolle ein, auch wenn sie sich neben vielen anderen digitalen, fotografischen oder elektronischen Darstellungen buchstäblich durchsetzen muss. Seit langem ist die Kunst sehr komplex, sowohl thematisch als auch stilistisch und technisch. Die jungen Kunstschaffenden haben bereits die von ihnen wahrgenommenen Bilder um die elektronischen oder digitalen Ausdrucksformen erweitert oder miteinander verbunden.

An die Stelle der klassischen Tafelbilder tritt die Experimentalmalerei, die sich im breiten Spektrum der visuellen Ausdrucksmöglichkeiten durchgesetzt hat. Viele Gemälde von Künstlerinnen und Malern der jüngeren Generationen belegen, dass die Gemälde des 21. Jahrhundert viele unterschiedliche Formen haben und eine Vielzahl technischer und kreativer Einflüsse damit einhergehen.

Für viele endet die modernistische Gemälde mit der abstrakt. Jüngere Kunstschaffende, die sich derzeit der Kunst verschrieben haben und sich durch gemalten Bildern ausdrücken, ohne die Seh- und Denkkonventionen oder die Erwartungshaltung des Zuschauers zu berücksichtigen, zeigen das Gegenteilige. Da gibt es eine moderne Gemälde, die - so viel ist gewiss - schwieriger zu erfassen oder zu klassifizieren ist und die - auch das lässt sich nicht verleugnen - schneller geht.

Sogar hybride, was bedeutet, dass in der modernen Kunst die Grenze der technischen, stilistischen, formalen oder inhaltlichen Natur manchmal deutlich verwischt ist und bisher verwendete Klassifikationen nicht mehr aussagekräftig scheinen. Gemälde stellen heute eine enorme Anzahl von künstlerischen Stellungen dar und zeigen ein breites Spektrum an figurativen, abstrakten und monochromen Werken.

Die Einordnung der einzelnen Kunstschaffenden und ihrer Arbeiten ist schwierig geworden. Dennoch lassen sich einige Trends erkennen, die der modernen Kunst zugute kommen. Darunter die Pioniere, die antiken Kunsthelden wie Gerhard Richter, deren übermalte Fotos die Gattungsgrenzen aufgehoben und damit die üblichen Kategorien zerstört haben.

Auch in der modernen Kunst gibt es solche Maler, die sich durch eine neue Kunsthaltung auszeichnen: Definiert werden sie durch den bewußten Umgang mit bestehenden, vergangenen Stilen, Neigungen oder Trends, in denen die Kunst des beginnenden zwanzigsten bis in die 1960er und 1970er Jahre eine wichtige Bedeutung hat.

Ganz im Gegenteil: Dieses Bild hat nichts mit Epigonismus zu tun und ist geprägt von kreativen Neukreationen. Das Gleiche trifft auf Arbeiten der zeitgenössischen Kunst zu, mit denen Maler Innen und Außen, die für sich selbst stehend sind und die - so sieht es aus - auf ihre eigene Weise in Frage gestellt werden wollen.

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