Moderne Kunst München

Zeitgenössische Kunst München

Besuch von Museen in München, die zeitgenössische Kunst ausstellen. Objektiv: Förderung der modernen Kunst. Die Pinakothek der Moderne: Das Museum für Moderne Kunst! Die Pinakothek der Moderne mit vier unabhängigen Museen. Einige Leute in München haben sich bereits darüber beschwert.

Mitten im Münchner Kunstraum erlebt der Betrachter einen Platz des Sinnes- und Geistesgenusses, der Begegnungen, Entdeckungen und Recherchen.

Mitten im Münchner Kunstraum erlebt der Betrachter einen Platz des Sinnes- und Geistesgenusses, der Begegnungen, Entdeckungen und Recherchen. Vier völlig unabhängige Häuser stellen sich unter ihrem gemeinsamen Namen vor: das Architektenmuseum der TU München, die Neue Kollektion - Kunstgewerbemuseum, die Moderne Kunstsammlung der Bayrischen Staatgemäldesammlungen und die Grafische Staatssammlung München.

Das Architekturmuseum und die Grafische Kollektion haben zwei Ausstellungsbereiche. Der Architekt in ist es dem Unternehmen erfolgreich, für jedes der vier Häuser ein eigenes Beleuchtungskonzept zu realisieren: In den Räumen der Stiftung Moderne Kunst im Obergeschoß befinden sich Oberlichter, während die Räumlichkeiten des Architekturmuseum im Erdgeschoß durch große Panorama-Fenster mit Seitenlichtern und die Ausstellungsbereiche der Neuen und der Staatlichen Grafischen Sammlung mit künstlichem Licht erhellt sind.

Im Dialogvergleich und in einzelnen KünstlerInnenräumen werden formelle und inhaltsbezogene Fragen der Moderne aufgedeckt. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass die geschichtlichen Gegebenheiten des zwanzigsten und zwanzigsten Jahrhundert in der Präsentation der Kollektion erkennbar sind und z. B. die Einflüsse von Kriegen und Diktaturen auf die Kunst wiedergegeben werden. In der reichhaltigen expressionistischen Kollektion wird der Kubismus und die futuristische Neubestimmung autonomer Kunst der Fragestellung nach den geänderten Verhältnissen des Menschen in der Moderne gegenübergestellt.

Dies wird eindrucksvoll von den Künstlern der Bridge und des Blue Rider sowie von Max Beckmann, der mit einer einmaligen Dichte an Werken präsent ist, und der modernen Photographie, dargestellt von Albert Sander, Albert Renger-Patzsch und Florence Henri, vermittelt. Bedeutende Thematiken seit 1960, wie die formelle und substantielle Ausweitung des Kunstbegriffes, die Veredelung des Alltags und die damit verbundene Auseinandersetzung mit der Gleichstellung von Trivial- und High Culture, bilden den Schwerpunkt der umfangreichen Werkblocks von Joseph Beuys, Andy Warhol, Dan Flavin, Donald Judd, Georg Baselitz, Jeff Wall, Rosemarie Trockel und Anselm Kiefer.

Dort wird die Darstellung öfter gewechselt, ebenso wie im nahe gelegenen Brandhorster Haus, das auch zu den Staatlichen Gemäldesammlungen gehört. Mit sieben Kunstwerken begann 1950 die Modern Art Collection, die innerhalb weniger Dekaden Weltklasse-Qualität und Quantität erlangte. Gründungen wie die Kollektionen Sophie und Emanuel Fohn, Martha und Markus Kruss und Günther Franz und die Theo-Wormland-Stiftung haben ein solides Rückrat im Feld der Klassik geschaffen.

Es wird empfohlen, mit dem ÖPNV zu fahren, da in der unmittelbaren Umgebung der Häuser keine Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Mit über hunderttausend Exponaten aus den Sparten Industriedesign, Grafikdesign, Computerkultur, Mobilität und Handwerk ist das Neue Sammlungs - The Design Museum eines der grössten und wichtigsten Kunstgewerbemuseen des zwanzigsten und zwanzigsten Jahrtausends.

Die Neue Kollektion zählt zu den führenden Unternehmen im Industrie- und Produktdesign. Auch die Neue Kollektion ist das älteste Entwurfsmuseum. Die Gründungsidee und -offensive ist mit der 1907 in München gegründeten Werkbund-Bewegung verbunden. Der seit 1912 bestehende Bestand "Moderne Modellsammlung" war die Grundlage der Neuen Kollektion, die 1925 als staatliche Institution gegründet und 1926 als Museumsgebäude mit dem Zweck gegründet wurde, "das Neue" von hoher Güte ausfindig zu machen, zu erfassen und zu erhalten.

Die Neue Kollektion hebt sich von Anfang an von den parallel bestehenden Kunstgewerbemuseen oder Kunst- und Handelsmuseen ab, indem sie sich der Moderne ihrer Zeit und damit dem zeitgemäßen Design verschrieben hat. Dieser Gründungs-Claim bestimmt bis heute das Programm der Neuen Kollektion. Dazu gehören neben Industriedesignobjekten auch bedeutende Sammlungsbereiche wie Keramiken, Metalle oder Gläser und Mobiliar, Stoffe oder Juwelen.

Der Bereich Grafikdesign reicht von der Plakat- und Verpackungsgestaltung bis zur Büchergestaltung. In der Neuen Kollektion werden sowohl wichtige Schwerpunktthemen als auch monografische Sonderausstellungen gezeigt. Die Neue Kollektion reflektiert mit der Präsentation ihrer Museumsbestände, ihrer Ausstellung und ihrer unterschiedlichen Kommunikationsformen gegenwärtige inhaltliche und gestalterische Auseinandersetzungen mit Designmuseen, mit der Aufnahme von Gestaltungsinhalten und mit der gegenwärtigen Relevanz von Formgebung.

Ab 1975 wurde die Kollektion in ein Museum umgestaltet, um sie der Allgemeinheit wieder verfügbar zu machen. Weil es keine eigenen Ausstellungssäle gab, kooperierte die Kollektion mit anderen Institutionen, vor allem mit dem Münchener Städtischen Museum. Durch ständige Neuankäufe verwaltet das Architektenmuseum heute eine der grössten Sondersammlungen für Baukunst in Deutschland.

Zu den Sammlungsschwerpunkten gehören die deutsche Baukunst des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, aber auch neue Entwürfe und Wettbewerbe, Entwürfe und Entwürfe internationaler Spitzenarchitekten sowie Bauunterlagen. Sie ist neben den Kupferstichkabinen in Berlin und Dresden das wichtigste Zeichen- und Kupferstichkabinett Deutschlands und eine der weltgrößten Einrichtungen ihrer Art. in Deutschland.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die klassische moderne und internationale Graphik bis heute. Es geht auf das 1758 von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz in Mannheim gebaute Kupferstich- und Zeichenkabinett zurück, das in den 1790er Jahren nach München verlegt wurde. Im Zuge der Säkularisierung gelangten wichtige grafische Sammlungen aus abgeschafften Klostern in die Sammlungen.

Immer wieder werden in kontinuierlich betreuten Wechselausstellungen Arbeiten aus 500 Jahren Kunst auf Karton auf neue und inspirierende Weise inszeniert. Das, was jetzt sozusagen als Kunstwerk erscheint, markiert einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Kunstbereichs. Vier weltweit renommierte Kollektionen aus den Bereichen Kunst, Grafik, Baukunst und Gestaltung sind hier untergebracht.

Für Events gibt es drei hervorragende Räume: die imposante 24-m-Rotunde mitten im Gebäude, den lichtdurchfluteten, modernen Gewächshausbau und das mit modernster Veranstaltungstechnik ausgestattete Ernst von Siemens Auditorium, das bis zu 325 Menschen Raum gibt. Sie finden hier alle Infos zu unseren Mietmöglichkeiten.

Mit dem Fahrstuhl gelangt man in das Untergeschoss zu den Toiletten und behindertengerechten Toiletten sowie in das obere Stockwerk zu den Austellungsräumen. Es geht nur in den Keller zum Entwurf.

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