Moderne ölmalerei

Die moderne Ölmalerei

ART DESIGN MODERN. logo. atelier b. ossowski. Mit Turner und Cäzanne wurde der Weg zu einer modernen Aquarellkunst geebnet.

"Wer heute Kunst machen will, benutzt moderne Medien, keine Ölfarbe. Die moderne Ölmalerei, B. Ossowski: "Insel meines Herzens". Schablonen mit Anleitung: Moderne und postmoderne Meister der Malerei.

Modernes Ölgemälde

Gute Nachrichten für Sie: Herdin Radtke: Künstler, Dozent, Buchautor der Romane "The Magic of Oil Painting" und "Oil Painting Landscapes" Gertrud Erna Pietschmann: Foto-Designerin, Webdesignerin,.... Ölgemälde ist im 20. Jh. angekommen: die wohl noch nie aus der Nähe gepinselt und gemalt haben, sich aber an dem, was bereits geschrieben wurde, orientiert haben.

Ab 1970 hat sich der Künstler Herdin Radtke verstärkt der Ölgemälde gewidmet und fast alle Maltechniken und Arbeitsmethoden von Malern früherer Zeiten bis in die Neuzeit untersucht. Gemeinsam mit der Malerin Gertrud Pietschmann wurde die ursprüngliche Formel der Bemalung (Tribus Omina) entwickelt: Durch die pomponistische Unterrichtsmethode kann die vermeintlich schwere und sehr komplexe Ölgemälde in Lehrbüchern und Lernfilmen nach simplen Spielregeln erlernt werden.

Das MODERNE ÖLGEMÄLDE ist das neue Mittel, mit dem man sich in der Kunst in drei Dimensionen in endloser Weise und unter Einbezug aller bisher existierenden Stile - von klassisch bis modern - äußern kann und damit grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten hat. Abgestimmt auf den Lebensstil von heute kann diese Malweise in den eigenen vier Räumen auf engstem Raum durchgeführt werden und ist dank der Unterrichtsmethode leicht zu erlernen.

So erlangte die Gemälde im beginnenden Jahrtausend eine neue Ausstrahlung.

Ölmalereigeschichte

Teil der Malereigeschichte ist die der Ölgemälde, die nachweisbar mit der Grottenmalerei anfängt. In der besonderen Historie der Ölgemälde geht es um (künstlerische) Arbeiten, die mit Ölfarben malen. Es begann um das 14. Jh. mit der "Erfindung der Ölfarbe". Früher wurden Gemälde meist mit Tempera-Farben malt.

Dieser Bindemitteltyp hat die Bildwirkung und den gestalterischen Gestaltungsprozess entscheidend verändert: Die Farbe strahlt viel stärker und strahlender. Ölfarben trocknen viel schneller, was Ihnen viel mehr Zeit zum Lackieren gibt. Der Ölfilm ist in der Regel eine relativ massive Beschichtung (im Unterschied zu z.B. Temperafarben oder Aquarellen).

Der altholländische Künstler Jan van Eyck (um 1390 - 1441) zählt zu den Protagonisten in der Malerei. Zusammen mit seinem Schwager Hubert van Eyck leitete er eine Malwerkstatt, die viele wegweisende technische Neuentwicklungen einführte. Hierzu zählt vor allem die Ölgemälde (aufgrund einer Äußerung von Giorgio Vasari wurde Jan van Eyck lange Zeit zu Unrecht als "Erfinder der Ölgemälde" angesehen).

Mary - Ausschnitt aus dem "Gent-Altar" Der weltbekannte "Gent-Altar", der von zeitgenössischen Künstlern wegen seines naturalistischen Charakters und der Farbintensität als Meisterstück zelebriert worden ist, wird als van Eycks Werk angesehen. Die Einzelpaneele wurden von Van Eyck in mehreren Lagen gestrichen, indem die öligen (glänzenden) Lacke auf die darunter liegenden Lagen aufgetragen wurden.

Nicht nur mit Ölfarben hat Jan van Eyck malt. Es war, wie bereits gesagt, eine schleppende Weiterentwicklung von der überwiegenden Tempera-Malerei zur Öl-Malerei. Als derjenige, der die neue Technik der Ölgemälde in Italien eingeführt und damit viele bekannte Künstler beeinflusst hat, wird der Italiener Antonello da Messina (1430 - 1479) angesehen. Entgegen Vasaris Behauptung traf Antonello wahrscheinlich nie Jan van Eyck (weil er wahrscheinlich erst 11 oder 12 Jahre jung war, als er starb).

Antonello hat aber sicher Fotos von van Eyck in Italien gesichtet und die Flächen genau durchleuchtet. Antonello lernte in Mailand vielleicht Petrus Christus (einen Malerkollegen von van Eyck) kennen. Antonello selbst begann jedenfalls mit Ölgemälden zu arbeiten und ebenso imposante Gemälde zu schaffen wie van Eyck im Norden der Berge.

Er war ein sehr angesehener Künstler und bekam viele Kommissionen. Antonello konnte dank der Ölgemälde die Farbabstufungen viel besser unterscheiden, was zu einem glatteren, natürlicheren Erscheinungsbild führte. Besonders geschätzt hat Leonardo den langsam trocknenden Prozess der Ölgemälde, der es ihm ermöglichte, größere Unterbrechungen zu machen (sei es, um das Konzept der Arbeit zu verfeinern oder anderen Aktivitäten nachzugehen).

Das bis dahin gebräuchliche Freskenbild verlangte eine sehr disziplinierte Arbeit, denn die Farbe trocknet innerhalb weniger Augenblicke. Mit der Öl-Farbe (nach der heutigen Auswertung wahrscheinlich eine Temperafarbe mit einem hohen Ölgehalt) auf eine als Freske behandelte Mauer gemalte - mit dem Resultat, dass die Farbe (oder schlecht erhaltenes Ölgemälde: Jesus mit Thomas und Jakobus (von links nach rechts), Ausschnitt aus " The Last Supper ").

Sie wurden haltbarer und konnten zwischengelagert werden. Als einer der wichtigsten Vertreter der späten Renaissance wird der Venezianer Tizian (um 1490 - 1576) angesehen. Besonders in seinem späten Werk verwendet er die Ölgemälde für kugelförmige Malereien, deren Malerei eine sehr moderne Wirkung hat. Im folgenden Foto ist ein Ausschnitt aus dem sehr großen Werk "Pièta" zu sehen, das er wenige Wochen vor seinem Tode malte: Mit "Milchkrug" im Norden der Alpen gelang Jan Vermeer (1632 - 1675) eine unübertroffene Beherrschung der Wirkung des Lichts.

In seinen mit Öl bemalten Gemälden erscheint der malerische Farbgebrauch im Einzelnen, der aus der Entfernung in lichtdurchflutete Szenerien übergeht. Das könnte auf unbestimmte Zeit so weitergehen. Erst in der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert erfolgte der weitere bedeutende Meilenstein in der Ölgemäldegeschichte. Nicht wegen seiner Malerei, sondern wegen einer wegweisenden Entdeckung ging der Amerikaner John G. Rand (1801 - 1873) in die Kunstgeschichte ein: die Röhre für Ölgemälde.

Mit diesen Bleirohren wollte er seine Lacke vor dem Vertrocknen bewahren. In diesem Artikel bezeichnet er "einen Behälter, der dazu bestimmt ist, Lacke und andere flüssige Stoffe zu bewahren, indem er sie in einen Metallbehälter einfüllt, der nach der Benutzung zusammengedrückt und hermetisch verschlossen werden kann. Und mit durchschlagendem Erfolg: Viele Kunstschaffende waren von der neuen Möglichkeit des problemlosen Aufbewahrens und Mitnehmens von Farbe überzeugt.

Eduard Manet, der Franzose, nutzte die neuen Wege und wurde so zu einem Pionier der Inpressionisten. Der Ölfarbstoff wurde vor Ort, also im Yachthafen, angemischt und unmittelbar, rasch und pastös auf die Plane auftragen. Die Verwendung von Farben als Werkstoff wurde immer leichter, so dass sich die Künstler neuen Ideen widmen konnten.

Immer wieder wurde auch der Franzose Paul Cezanne (1839 - 1906) ins Freigelände gelockt. Vincent van Gogh (1853 - 1890) ist heute ein wahrer Kenner jedes Kindes - nicht nur wegen seiner Gemälde, sondern vor allem wegen seiner dramaturgischen und bedauerlichen Biographie. Nicht zuletzt wegen des Kunstmarkts, der seine Gemälde gegen schwindelerregende Geldsummen eintauscht, ist er heute einer der berühmtesten Kunstschaffenden.

Ohne Ölgemälde aus der Röhre wäre die wild und leidenschaftlich anmutende Bemalung eines van Gogh kaum zu erahnen. Mit seinen Bildern führt Van Gogh die Moderne in die Welt der Künste ein. Die moderne Ölgemälde - noch lange nicht vorbei.... Zahlreiche andere Künstler haben die Entstehungsgeschichte der Ölgemälde mitgeprägt, zum Beispiel Pablo Picasso, Henri Matisse, die Künstler des Ausdrucks wie Franz Marc oder August Macke, dann die ungegenständlichen Künstler wie Wassily Kandinsky oder Kasimir Melewitsch bis hin zu den zeitgenössischen Künstlern wie Georg Baselitz oder Gerhard Richter.

Alle sind Protagonistinnen in der Malereigeschichte. Ausgewählte Bildbeispiele aus dem Hochmittelalter bis in die Moderne in Themenbereichen und Aspekten, die für das Verstehen der Gemälde und ihrer Entstehungsgeschichte von fundamentaler Wichtigkeit sind, werden von Norbert WolfBeginnend mit einer kurzen Definition des Begriffes Gemälde Schritt für Schritt entwickelt: vom aktuellen Bildmaterial, den Farbtönen, dem Arbeitsprozess, der Ikonografie, den malerischen Gattungen bis zu kompositorischen Fragestellungen.

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