Monochrome Malerei

Einfarbige Malerei

In der monochromen Malerei beschränkt sich der Künstler auf die Verwendung einer Farbe oder mindestens einer Farbe. Unter monochromer Malerei im engeren Sinne versteht man monochrome Malerei. Die monochrome Malerei geht über die reine graue Malerei hinaus. Lässt sich die Kraft der Farben hervorheben, wenn wir fast monochrome Kompositionen praktizieren? In ihrem radikalen Vortrag präsentiert die monochrome Malerei jeweils nur ein Bild.

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In der einfarbigen Malerei begrenzt sich der Maler auf die Verwendung einer oder mindestens einer der Farben. Dabei wird die bei alten Techniken gebräuchliche Separation von Formen und Farben weitestgehend aufhoben. Die Malerei erfolgt auf einem farbigen Hintergrund mit einer lehmigen Färbung (meist Erdfarben), in die die Zeichnungen eingelassen sind.

Raimund Girke war einer der bedeutendsten Vertreter der monochromatischen Malerei in Deutschland. Im großen Beitrag des Zeitmagazins, einer Ergänzung der Wochenzeitschrift Die Zeit, wurde er einmal als "Der weisse Riese" beschrieben, was mit seiner 1957 beginnenden Begrenzung auf die Lichtfarbe Weiss verbunden ist, die er von da an nur noch in begrenztem Umfang, zunächst sehr konstruiert, oft auf Basisformen wie Zirkel und Quadrate begrenzt, später auch freier mit einer starken Tendenz zur Gestenmalerei.

Die Farben beschränkten sich jedoch immer auf Weiss und Weißtöne in Grau und Blau. Anne-Noëlle Menzel: Variantenreiche monochrome Malerei. on symbolforschung.ch, called up on beyars. ch, abrufen am 25 für das Jahr 2013. ab Montag on beyars. com, called up on beyars. Camaïeu on beyars. com, called up on beyars. com, abrufen am 25 für das Jahr 2013. com Camaïeu Freifrau von Wolff Metternich, Manfred Meinz: Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg.

Vielfältige monochrome Malerei

Im Mittelpunkt meiner Präsentation stehen die drei Maler Barnett Newman (1905-1970), Luccio Fontana (1899-1969) und Robert Ryman (geb. 1930). Die drei Künstlerinnen verfolgen verschiedene Zielsetzungen und zeigen die Vielfalt der Einfarbigkeit. Als Erstes möchte ich Ihnen den New-Yorker Künstler Barnett Newman präsentieren.

Der Newman zählt zu den Künstlerinnen und Malern, die mehrere Farbtöne im selben Foto verwendet haben, d.h. der Extended Defintion zugewiesen sind. Er wurde 1905 in New York gegründet und verstarb dort 1970. Er beschrieb sich selbst als lauten Anarchist. Gegenüber den vorherrschenden Malstilen in Europa hatte er Einwände.

Sie emanzipierten sich von der europÃ?ischen Malerei, neue KÃ?nste kamen aus New York. Der Newman wurde vom theoretischen Ausdruck eines Jackson Pollock beeinflußt. Er wollte eine zeitgenössische und vollkommene Art sein. Seiner Ansicht nach könnte eine solche zeitlos und absolut wirkende Malerei nichts mit der gegenständlichen und symbolischen Vermittlung von Malerei zu tun haben.

Mit referenzfreien Leinwänden, die nichts als Farben beinhalten und von Mythen, Erinnerung und Assoziation befreit sind, schaffen wir die Voraussetzung für das Erleben des Erstaunlichen. Newmans These vom Sublimen wurde 1948 in dem Essay "The Sublime is Now" formuliert. Er selbst gibt die Antworten auf seine Frage: "So hat der Künstler die Klasse des Sublimen verschoben, um nach den Bildern zu suchen, die man in sich selbst erschafft, oder vielmehr zu den Bildern, die man in sich selbst erschafft.

"Reisser/Wolf 2003, S. 64) sagt er, dass das Sublime, anders als das Schöne, keine Ästhetische Größe ist. Mit dem Verzicht auf das Bildobjekt und Zeichen entspricht der Künstler den Anforderungen der Einfarbigkeit. Das " Zip " kann wie die Farboberfläche unbegrenzt verlängert werden; der in Argentinien geborene ltaliener Lucía Fontana.

Auch Fontana war einer der Künstler, die monochrome Gemälde schufen. Im Zweiten Weltkrieg floh Fontana nach Buenos Aires und lehrte dort Malerei. Mit ihr gründete Fontana das Unternehmen Spaszialismo (ebd. S. 102) und seine Werke (die Ambiente Spaziali) werden als die ersten Umgebungen der Moderne angesehen. Im " Weißen Manifest " kritisiert Fontana auch die Gliederung der Künste in die Gattungen Bildende Künste, Malerei, Musik, Skulptur und Dichterei.

Er verlangte daher eine Bewältigung der individuellen Kunstformen und die Erschaffung einer Gesamtkunst. Die Fontana wollte eine neue Gesamtkunst kreieren, die alle Lebensbereiche der Moderne umfasst und auf der Verbindung von Zeit und Ort basiert. S. 132) "Die Zeit- und Raumdimension, in der sich die unendliche Existenzberechtigung durch stetiges Auftauchen und Zerfallen als Prinzip der Ordnung äußert, ist ihr aktuelles Motiv.

"Diese neue Art der Malerei, die der Maler erschaffen wollte, nimmt ihre Bestandteile aus der natürlichen Umgebung. Fontana's Konzept der Natürlichkeit ist mit der Idee eines umfassenden und unendlichen Raumes verbunden. Es war sein Ziel, eine räumliche Gesamtkunst zu erschaffen und diesen Ort stofflich zu gestalten. Sein Hauptanliegen war es aber nicht, die Bilder zu vernichten, sondern eine Raumöffnung zu errichten.

Fontana hat in seinen Frühwerken, den Buchi (Löcher), mit einem Locher in Papier - oder monochrome Leinwandgemälde gestochen. Mit dem Messer lässt sich der Abstraktionsraum vor oder hinter der Wand besser beschwören als mit Loch. "Schulz-Hoffmann. S. 94, Fußnote 34) Dies wird durch die Einfarbigkeit und die wachsende Standardisierung der Abschnitte erreicht.

Die Erzeugung präziser Schnitte erfordert ebenfalls eine höhere Dichte und ist viel weniger willkürlich als die Perforation durch Durchbrüche. Fontana bezeichnete diese früheren Aufnahmen mit Einschnitten " Attesé " (Erwartung) im Unter-Titel. Alle Schnitte sind exakt berechnet, es bleibt nicht mehr Platz für Spontanität als bei seinen Experimenten mit dem Stempel.

"Mit seinen Concetti Spaziali - wie fast alle seine Gegenstände genannt werden - schafft Fontana nicht wirklich endlose Freiräume, sondern seine Gegenstände beschwören die Raumidee durch die Oberfläche mit ihren Schliffen und Perforationen im Zuschauer; er formt sich in der Imagination und kann dann eigentlich ewig sein. "ebd. S. 106) Sein Anliegen war es, eine ausgeglichene, stille und klare Bildkomposition zu kreieren.

Mit seiner Arbeit gibt Fontana dem Zuschauer nur den Anstoß zur Selbstwahrnehmung. Robert-Ryman nennt seine Malerei realistisch oder realistisch. "Er verkörpert die realistischste Art der Malerei, die er sich vorstellen kann. "In seinen Arbeiten gibt es keine illusionistische Komponente und keine Hinweise auf irgendwelche andere Facetten oder Sachen außerhalb der Bilder.

In seinem Realitätssinn sagt er, dass das Abbild nicht mehr im konventionellen Sinne existiert und auch keine Erzählung: "Er rechne mit der Auswirkung der Einzelelemente, die ein bilddefinieren: Er rechne mit der Einwirkung:": Bei jeder Arbeit bemüht er sich, diese Einzelelemente in neue Zusammenhänge zu stellen. In der Malerei kondensieren die Einzelteile und er selbst ist gelegentlich erstaunt, was dabei herauskommt, sagt der Zeichner.

Bei Ryman geht es vor allem um die malerische Wirkung, die durch die Bildqualität entsteht. Durch die Grundierung des Hintergrunds schafft Ryman eine bestimmte Buntheit. Bei Ryman wird nicht nur Segeltuch in einer Vielzahl von Strukturen eingesetzt, sondern auch für die Herstellung von Papieren, Metallen, Hölzern, Plexigläsern und neuen Werkstoffen wie Fiberglas, Lumasit und Gatorboard.

"Ryman versucht, mit den unterschiedlichen Reflexionsformen zu spielen, indem er dicke Schichten der Malerei gegen dünnere Schichten legt, sie miteinander verbindet oder die Malerei zum Rand des Bildes hin ausläuft. Auch andere Farbelemente sind für die Wirkung des Bildes entscheidend: Weiß ist nicht immer weiß! Ob die Farben mattiert oder hochglänzend sind, ist ebenfalls wichtig für das Raumlicht.

"Ryman macht alle Bestandteile seiner Gemälde ersichtlich. Die Größe des Bilds ist auch für die Bildwirkung im Zimmer ausschlaggebend. "Schon frühzeitig beschäftigte sich Ryman mit der Fragestellung, wo die Bildgrenzen liegen und wie ihr Wechsel zur Mauer und zum Weltraum ist.

1976 entwickelt Ryman eine Befestigungsmethode, um seine Gemälde mit verschiedenen Metallvorrichtungen an der Mauer zu befestigen. Bei Ryman ist ein Foto erst komplett, wenn es im Zimmer, an der weißen Mauer, im rechten Winkel und ohne stört.

Ich habe in meiner Präsentation drei Malerinnen und Maler eingeführt, die eine neue Malweise suchten. Dabei verfolgten sie drei verschiedene Wege und kamen zum gleichen Ergebnis: die monochrome Malerei. Das Erhabene suchte Newman, Fontana den Weltraum, und Ryman kümmert sich um das Materielle.

Die Fontana 1946: Fontana L. Fontana, Weißes Manifest, in: Kunstwissenschaft des zwanzigsten Jahrhunderts. Künstlerische Schriften, Kritik, Philosophie, Manifeste, Stellungnahmen, Gespräche, herausgegeben von Charles Harrison und Paul Wood, Band II, Ostfildern-Ruit, S. 780 - 784; Newman 1948: Barnett Newman, The Sublime is Now, in: Art Theory in the 20th Century. Künstlerische Schriften, Kritik, Philosophie, Manifeste, Stellungnahmen, Gespräche, herausgegeben von Charles Harrison und Paul Wood, Band II, Ostfildern-Ruit, S. 699 - S. 701 Newman 1962: Gespräch mit Frau Gees Seckler, in: Kunstgeschichte im zwanzigsten Jahrtausend.

Künstlerische Schriften, Kritik, Philosophie, Manifeste, Stellungnahmen, Gespräche, veröffentlicht von Charles Harrison und Paul Wood, Band II, Ostfildern-Ruit, 2002 S. 941-943 Ryman 1991: Robert Ryman, On Painting. Ansprache in New York am 21. Februar 1991 im Zuge der "Guggenheim Museum's Salon Series", in: Robert Ryman. Espresso d' Art, Paris, 1991, Halle für neue Künste, Zürich, Schaffhausen 1991, herausgegeben von Christel Sauer und Urs Raussmüller, Zürich 1991 S. 57 - 1969. 1977 S. Everitt: Anthony Everitt, abstrakter Ausdruck, Zürich 1977 Syre 1983: Cornelia Syre, Lucía Fontana und das Brauchtum.

Staatliche Gemäldesammlungen Bayern, Staatliche Galerie für Moderne Malerei, München 1983 - 1984, München, Darmstadt 1984, Kater. Die Stadt München/Darmstadt 1983 - 1984: Herr Fontana. Bayrische Staatgemäldesammlungen, Staatsgemäldesammlung, Staatsgalerie moderne Kunst, Munich 1983 - 1984, Darmstadt 1984, edited by Carla Schulz-Hoffmann, Munich 1983 Judge 1985: Horst Richter, Historie der Malerei im 20th Jahrhunder. In Paris/Schaffhausen 1991: Robert Ryman.

Espresso d' Art Contemporin, Paris, 1991, Halle für neue Künste, Shanghai 1991, edited by Christel Sauer and Urs Raussmüller, Shanghai 1991 Jahn/Haubenreisser 1995: Johannes Jahn/Wolfgang Haubenreisser, Wörterbuch für der Künste. zur Autonomie der Farben, Mössingen-Thalheim 1999 Walther 2002: Ingo F. Walther (Hrsg.), Malerei der Welt. 2.

Ein kunsthistorischer Abriss in 900 Bildauswertungen, Köln 2002. Hofmann 2003: Werner Hofmann, Grundlagen moderner Künste.

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