ölbilder Malen

Ölbild

Die Prima-Malerei; Nudelmalerei mit Ölfarbe; Mischtechnik; der Trocknungsprozess; Versiegelung der Ölbilder mit Lack.

Sie finden hier eine Anleitung zur Ölmalerei, in der Sie das Malen mit Ölfarben erlernen können. Im folgenden Video sehen Sie eine Möglichkeit, ein realistisches Bild mit Ölfarbe zu malen. Ein Leitfaden zum Malen mit Ölfarben. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen, wie man mit Ölfarben malt.

Techniken & Tips, Anleitungen für Einsteiger

Ölgemälde wird von vielen als die höchste Disziplin der schönen Künste angesehen. Auf der einen Seite zeigen viele bedeutende Museen und Kunstsammlungen hauptsächlich Bilder, auf der anderen Seite werden Ölgemälde auf dem Markt zu erschreckenden Kosten verkauft. Ein Ölgemälde, was ist das? Welche Giftigkeit hat die Ölgemälde? Segeltuch, Baumwollstoff, Jute oder Brennnessel? Segeltuch/Stretcherrahmen - was ist zu berücksichtigen?

Wie kann man Ölfarben einkaufen? Gewusst wie: Ölgemälde einlagern? Ölgemäldeverkauf - was ist zu berücksichtigen? Und hier ein Einblick in mein Atelier: Öl ist mies! Grundsätzlich ist Ölgemälde ein sehr unpraktischer Malstoff. Das Aquarell ist im Gegensatz zur Ölgemälde viel "sauberer": Man kann alles mit viel weniger Spritzwasser malen und putzen, die Aufnahmen auf den Papieren können viel leichter gespeichert werden, die technischen Einsatzmöglichkeiten für Materialexperimente sind grundsätzlich abwechslungsreicher - jedenfalls für Anfänger.

Nichtsdestotrotz wird Ölgemälde als das Nonplusultra der kunsthistorischen.... Vgl. auch: Historie der Ölgemälde. Wenn man sich dem Gegenstand der Ölgemälde - der Malerei mit Ölfarben - annähert, sollte man sich die "äußeren", materiellen Probleme vor Augen halten. Nur in einem gut belüfteten Zimmer (Studio) malen! Sie sollten nie in Ihrem eigenen Haus malen, es sei denn, Sie können die Tür zu den Schlafzimmern und Wohnzimmern wirklich fest schließen.

Ölfarben lassen sich nur schwer von Teppichböden, Tischtüchern, Kissen usw. abstreifen. Das Gleiche trifft auf die Arbeitsbekleidung zu: Legen Sie vorher an: Kleidung an: Malerkittel, Hosen - selbst die Hosen sind meistens vorbei, wenn ein paar Ölfarbenspritzer in das Rindsleder eingedrungen sind. Hat man nun eine passende Umwelt geschaffen, kommt das folgende Hindernis: Der Eintritt in die Ölgemälde ist verhältnismäßig aufwendig.

Weil man eine Grundausrüstung braucht: Dazu zählen neben der Staffel auch die Ölfarbrohre, einige Bürsten, einige Lösemittel sowie der Farbträger, also eine Plane oder eine passende Holzschild. Im Regelfall ist es ausreichend, 5-6 Röhrchen Ölfarbe zu kaufen. Als Starter-Set würde ich folgende Farbtöne empfehlen:

Diese sind ein gutes Präsent, weil sie die passende Aufbewahrungsbox anbieten - aber technisch gesehen ist das oft unwirksam, weil - wie ich schon sagte - gewisse Töne viel mehr verwendet werden als andere. Zudem beinhalten diese Farbkastensets üblicherweise Farbnuancen, die normalerweise nie gebraucht werden: Grundsätzlich können Sie alle Einfärbungen aus den Basisfarben abmischen.

Nehmen wir zunächst an, dass Sie eine fertige Grundierung erstehen. Weil Ölfarben mit Lösemitteln gesäubert werden müssen, sind nur gewisse Pinselarten wirklich gut einsetzbar. Haarbürsten eignen sich in der Regel für kleine, feine Gemälde, während Borstenpinsel für die rasche Bemalung von Gesten eingesetzt werden. Haben Sie sich für einen gewissen Bürstentyp und eine gewünschte Bürstenbreite entschlossen, benötigen Sie in der Regel ca. 4 - 6 Bürsten: eine für jede einzelne Haarfarbe.

Deshalb hält der Künstler oft mehrere Bürsten mit verschiedenen Farbnuancen in der Hand, mit denen er auch seine Farben hält. Entscheidend bei der Ölgemälde ist das Vermischen der Farben. Gewöhnlich wird dafür eine Farbskala verwendet. Gewöhnlich ist es aus Kunststoff oder Metall mit einer oval förmigen Einfassung.

Hier können Sie die Farbe auf einer sehr großen Fläche vermischen. Wenn Sie sehr große Flächen malen, vermischen Sie die Farbe in Tassen. Die Anordnung der Farbe auf der Farbskala ist grundsätzlich irrelevant. Viele Künstler stellen die Farbe Weiss in die Bildmitte, da sie grundsätzlich für alle Farbvarianten vonnöten ist. Wer Schwarz auf der Farbskala verwendet, muss sehr sorgfältig damit umzugehen, sonst werden die Farbe sehr rasch "grau".

Prinzipiell wird empfohlen, die Innenseite mit weiss und die Aussenseite mit weiss zu streichen. Ganz im Gegenteil: Es kommt darauf an, welches Motiv Sie malen. Somit unterscheidet sich die Farbskala eines Porträtmalers völlig von der eines Landscape Painters. Prinzipiell für alle Kunsttechniken gilt: erst einmal ausprobieren und das Handwerkszeug kennen lernen.

Doch viele haben hohe Ansprüche an ein Ölgemälde: es muss toll sein. Natürlich: Das Stoff und die Plane kostet zwar viel Kohle, aber natürlich soll es vor allem Spass machen. Die ersten Ölbilder sollte man sich immer vor Augen führen: die Farbe, die man verwendet, und die erste Plane kostet zusammen vielleicht 8 - 12 EUR.

Übertriebener Ehrfurcht vor der Ölgemälde, das Ausfransen in Einzelheiten führt oft zu Unbefriedigung mit dem ersten Ölgemälde - und das stört den Wunsch mancher, fortzufahren. Die Praxis macht den Anfang perfekt, und das erste Ölgemälde muss natürlich eine Desaster sein.

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