Online Kunstmarkt

Der Online-Kunstmarkt

Sie bieten Ihre Kunst in einem Markt für individuelle, handgefertigte Kunst zum Verkauf an. Die kommerzielle Online-Kunst basiert auf verschiedenen Kanälen: Inzwischen stehen wir Ihnen online mit einer großen Auswahl an Kunstwerken zur Verfügung. Kunstmarkt und Kunstverlagerung sind seit der Antike eng miteinander verbunden. Uraufführung auf der Art Cologne: Online-Systeme wollen Kunstpreise transparent machen.

The Saving Net: Online-Kunstmarkt wird bedeutender

2016 war kein besonders gutes Jahr für den Kunstmarkt: Mit einem Zuwachs von nur 1,7 Prozentpunkten stagniert der Einzelhandel gegenüber dem Vorjahreszeitraum in etwa. Laut einer Untersuchung des britischen Versicherungsunternehmens Hiscox gibt es aber auch eine erfreuliche Entwicklung: Der Online-Kunsthandel ist laut dem fünften "Hiscox Online Kunsthandelsbericht" weiter gewachsen.

Laut dem neuesten Tefaf-Bericht beliefen sich die weltweiten Online-Verkäufe von Werken im Jahr 2016 auf 3,75 Mrd. USD, ein Plus von 15 % gegenüber dem Jahr zuvor (2015: 3,27 Mrd. USD). Der Anteil des Kunsthandels am gesamten Kunstmarkt beträgt damit 8,4 Prozentpunkte (2015: 7,4 Prozent). Christie's, Sotheby's und Heritage Auctions machen inzwischen fast ein Fünftel der Online-Verkäufe aus, und zwar 720 Mio. $.

Christie's steigerte trotz rückläufiger Gesamterlöse die Erlöse aus Internetauktionen um 34% und Sotheby' s um 19%. Während die ersten Jahre des Wachstums vor allem von reinem Online-Start-Up wie Auctionata gekennzeichnet waren, die mit viel neuem Anlegerkapital in den Handel kamen, folgen die arrivierten Händler nach Einschätzung der Fachleute endlich dem Beispiel des Kunsthandels.

"Zwischen den Traditionsunternehmen und dem Online-Vertrieb gibt es einen deutlichen strategischen Wandel. Der Offline-Kunstmarkt hat mit seinen Online-Konkurrenten aufgeholt", erläutert Robert Read, Head of Fine Art and Private Clients bei uns. Dass der Internet-Kunsthandel bis 2022 ein Jahresvolumen von 9,14 Mrd. US-Dollar erreicht, hält er und seine Mitarbeiter für durchaus denkbar.

Mit einem Klick zur neuen Online-Kunstmarktstudie

Der Online-Kunstmarkt rechnet bis 2018 mit einem Zuwachs von fast 20 Prozent. Im vergangenen Jahr (2013) wurden bereits 1,14 Mrd. EUR für über und die im Internet gekaufte Sammlerobjekte ausgeben, so der "Online Art Trade Report 2014". Dem Bericht des Versicherungsspezialisten für das Jahr 2018 zufolge soll das Volumen rund 2,72 Mrd. EUR ausmachen.

Der Online-Anteil beträgt bereits 2,4 Prozentpunkte des weltweiten Umsatzes von geschätzten in Höhe von 47 Mia. Bereits 2013 veröffentlichten die beiden Firmen eine Untersuchung zum Online-Kunstmarkt. Zu dieser Zeit steigerte man den weltweiten Online-Umsatz mit Art und Sammelgegenständen auf 870 Mio. $. Für Im Jahr 2017 prognostiziert die Untersuchung einen Zuwachs auf bis zu 2,1 Mia.

Daß der Kunstmarkt im E-Commerce-Bereich endlich an Dynamik gewinnt, beweisen nicht nur Untersuchungen wie der "Online Kunsthandelsbericht " oder der Tefaf-Bericht, sondern auch die vielen Neugründungen und Start-ups in der Kunstszene. Doch auch Global Players wie Auktionshäuser Sotheby's und Christie's verstärkten bauen ihre Onlineaktivitäten.... 44 % von Käufer haben im vergangenen Jahr mehr als zwölftausend Euros investiert.

Die Teilnehmer haben im vergangenen Jahr 61% Gemälde, 55% wählten Drucke, 46% Fotografien, 21% Plastiken, 21% Skizzen und 11% Digitaldrucke ersteigert. Von den 20 bis 30 -Jährigen Teilnehmern, die online Werke kaufen, hatten 22% noch nie eine Gallerie oder ein Versteigerungshaus aufgesucht. Knapp 40% der Teilnehmer haben sich für den Kauf von Bildern entschieden und Sammelgegenstände über für Online-Plattformen.

39% der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass der Erwerb der Online-Plattform über weniger "einschüchternd" ist als der Erwerb in der Auktion. Der Onlinekauf von Bildern wird immer populärer und sollte von Marktakteuren wie z. B. Gallerien, Auktionshäuser und Händlern nicht mehr ausgelassen werden. Verdrängungsängste, der Online-Kunsthandel unter vielen Händlern schürt, sollte einmal ehrlich sein.

Da nicht nur 56% der Gefragten den herkömmlichen Einkauf weiter vorziehen, sprechen für der "stationären" Fachhandel, sondern auch der Wille zu ausführlicheren Infos zu den Gegenständen und Authentizitätszertifikate, die viele Onlinekäufer ausdrücklich wünschen, sind Vorzüge, die man sich zunutze machen sollte. Dies kann aber auch online erfolgen. Gelingt dies, sollte der Online-Handel mit Werken als Möglichkeit und nicht als Gefahr gesehen werden.

Für Kunstsammler wird das Online-Angebot durch die unterschiedlichen Platformen nahezu täglich immer größer.

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