Portrait Gemälde

Gemälde im Porträt

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Portraitmalerei (im Französischen'Portrait') ist eine Gattung der Gemälde, deren Thema die Darstellung einer Person in einem Gemälde ist. Abhängig von der Grösse des Bildausschnitts wird in der Bemalung zwischen Kopfteil, Brust, Hüfte (Halbfigur), Halbfigur, Ellenbogen (Portrait von Kopfende zu Knie), ganzer Gestalt, nach der Körperhaltung oder Drehung der Gestalt, insbesondere des Kopfs, als von vorne (en face) oder von der Kante (en profil) als Halb- oder Dreiviertel-Profil beschrieben.

Einen Überblick finden Sie im Beitrag Portrait. Tronys sind voll durchgeführte porträtartige Kopf- und Figurenstudien, die keine Einzelperson repräsentieren und oft von Künstlern als Vorstudie für Gemälde oder für einen bestimmten Typ erstellt wurden. Jahrhunderts wurden nicht nur Machthaber dargestellt, sondern auch Generäle, Hochschulprofessoren (z.B. im Stephansdom in Wien), Maler (z.B. Petrarca);[6] aus dem fünfzehnten Jh. wurden Porträts von (oft reichen) Händlern, Bürgerinnen, Gelehrten oder Beamtinnen erhalten[7] - und auch von Frau.

Wichtige Zeugen der spätmittelalterlichen Porträtmalerei wurden von holländischen Künstlern wie Jan van Eyck, Rogier van der Weyden u. a. erschaffen. Dabei war die noch ganz neue Maltechnik der Ölgemälde, im Unterschied zu der in Italien noch verwendeten Tempera-Technik, so natürlich und naturgetreu wie möglich. Jahrhundert, die heute als Einzelportraits überliefert wurden, waren zunächst Spenderportraits in Verbindung mit einem Diptychon (oder Triptychon, z.B. mit einem Bild der Madonna), erkennbar an der Haltung des Gebets.

9 ] Wichtige frühere Portraitmaler in Frankreich waren Jean Fouquet und Nicolas Froment. in Frankreich. Gleichzeitig wurde die Kunst des Porträts in der Frührenaissance von Malern wie Antonello da Messina, Piero della Francesca, Pisanello, Botticelli und Giovanni Bellini weiterentwickelt. Gleichzeitig hat Hans Holbein der Jüngere, der wohl wichtigste Portraitmaler im Norden der Alpenkette, neben großen Künstler wie Albrecht Dürer an der Seite von Antonis Mor (zahlreiche Porträts des britischen Hofes, u.a. Heinrich VIII. und Jane Seymour) einen fast mikrometergenauen, unbarmherzigen Realitätsstil in der skandinavischen Überlieferung entfaltet.

Der Holbeinsche Kunststil steht auf der Malerebene im klaren Kontrast zu Tizians weichem venezianischem Kolorit - zwei Polen, zwischen denen sich die Porträtkunst in der folgenden Zeit verschieben sollte. Anders als von Kunsttheoretikern wie Giorgio Vasari[13] als " kleine Gattung " bezeichnet, gehören große Maler wie Hans Holbein der Jüngere, Anthonis Mor, Jean und François Clouet, Corneille de Lyon oder Giovanni Battista Moroni von vornherein zu den Porträtspezialisten.

Das Bildnis war bereits im sechzehnten Jh. voll entwickelt. Auch als Gedenkstätte oder Herrscherbildnis erfüllt das Bildnis eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe - Bilder des regierenden Königes waren sehr begehrt und wurden oft von vielen einzelnen Künstlern und Ateliers nachgebildet. 14] Portraits wurden auch in der Ehepolitik der Fürstenhäuser und des Adeligen vor einer solchen Hochzeit getauscht, und oft wurde ein Künstler an einen ausländischen Hofe geschickt, um eine fragwürdige Frau zu bemalen.

Der Rezipient des Portraits war sicherlich an einer naturgetreuen Repräsentation beteiligt, keinesfalls an einer allzu sehr verschönerten oder schmeichelhaften Ideallösung, die aber auch - bewusst und unbewusst - stattfand. Das repräsentative Porträt eines Herrschers oder Aristokraten zeigte neben einer höchst lebensechten, menschlichen Repräsentation der Persönlichkeit auch eine Strömungen, die das Model bewusst vom "normalen Menschen" distanzierte und kühlte, wie die Portraits des Florentiner Artisten Agnolo Bronzino in Extremform aufzeigen.

Das offizielle Herrscherportrait enthielt auch bedeutende Abzeichen wie z. B. Kronen, Zepter, Krönungsumhang oder Panzer (wenn das Portrait die Aufführung als Ganzes betonte) und eine festliche Atmosphäre, oft mit Säulen oder Vorhängen aus Rotsamt; das gleiche galt für andere Darstellungsformen; bei Frauenmodellen wurden oft akribisch und ausführlich Schmuckstickereien und reich bestickte Kleidungsstücke wiedergegeben.

Zuweilen wurden auch Hinweise auf wichtige Errungenschaften im Bildhintergrund wiedergegeben, z.B. zeigen Portraits von Generälen oft eine Kampfhandlung, aus der sie gewonnen haben (z.B. Gruppenportrait der Gewinner der Lepantoschlacht, 1571 (KHM Wien); s. auch das Portrait von Elisabeth I.). François Clouet, Alonso Sánchez Coello, Juan Pantoja de la Cruz, Frans Pourbus der Jüngere und Daniel Mytens zählen zu den renommiertesten Porträtmalern des sechzehnten und beginnenden siebzehnten Jahrhunderts, die auch als Hofexperten tätig waren.

Manchmal hat sich ein Maler zusammen mit seiner Ehefrau oder seiner Gastfamilie dargestellt. Antonis van Dyck: Im XVII. Jh. ragten unter den Holländern Rubens und Rembrandt wichtige Portraits heraus. Zu den wichtigsten Portraits von Rubens zählen unter anderem Portraits seiner beiden Ehefrauen und Kindern sowie sein bekanntes Selbstbildnis mit seiner ersten Ehefrau Isabella Brand (1609).

Einer der Portrait-Spezialisten des Frühbarocks war Frans Hals, der verblüffend lebensechte Porträts anfertigte und es zum ersten Mal (neben Selbstporträts) gewagt hat, "Schnappschüsse" von lächelnden Menschen zu machen (z.B. Der lächelnde Künstler Der lächelnde Cavalier, 1624; Wallace Collection, London). Den größten Einfluß hatte die Porträtmalerei von Antonis van Dyck, der mit seinen stellvertretenden Porträts von Adligen zu einem unübertroffenen Modell nobler, aber zwangloser Ausstrahlung wurde.

Seine besten'Epigonen' im XVII. Jh. waren Peter Lely, Jan Mytens, Godfrey Kneller, und sein Einfluß dauerte bis weit ins XVIII. Jh. bis Thomas Gainsborough und Joshua Reynolds. Herausragender Porträtmaler der Spanischschule des XVII. Jh. war Diego Velázquez. Seine Porträts von höfischen Zwergen und Narren sind aus heutiger Perspektive besonders wichtig, zumal sie sich nahezu ausschliesslich auf das Wesentliche des Darstellten beziehen, ohne z.B. zu Karikaturen zu greifen.

16] Velázquez' bekanntestes Gemälde Las Meninas ist ein besonders raffinierter Spezialfall eines Selbstporträts und zugleich eines Gruppenporträts (siehe Abbildung). Großen Einfluß hatte er auf die kommenden spanischen Künstler wie Juan Bautista Martínez del Mazo und Juan Carreño de Miranda,[17] aber auch auf die in Rom arbeitenden Künstler wie Giovanni Battista Gaulli namens Baciccia oder Jacob Ferdinand Voet, denn bei seinem zweiten Aufenthalt in Rom von 1649 bis 1651 entstanden mehrere Portraits, die von ihm sehr verehrt wurden und auch dort blieben, wie vor allem sein Bild von P. Innocent X.

Noch um die Jahrhundertwende zeichnete Francisco de Goya seine Portraits aus dem technisch-stilistischen Bestand seines großen Amtsvorgängers Velázquez. Portraits werden seit der Rennaissance meist im Namen von Machthabern, die sich der Dienstleistungen ihrer Hofliebhaber bedienen, oder im Namen von Adligen und Repräsentanten der Bourgeoisie wie Bankiers, Kaufleuten, Gilden oder Sammlern reicher Kunst und Antiquitäten gemacht.

In der holländischen Kunst entstanden die sogenannten Gesprächsstücke und die Stücke von Doelen und Regent, in denen die Porträts sinnvoll zu frei wählbaren Gruppierungen zusammengefasst wurden. Die Porträtmalerei ist im Laufe der wachsenden Wichtigkeit der Lohnmalerei seit dem XVII. Jh. so stark in den Mittelpunkt gerückt, dass ihr kein bedeutender Künstler ausgewichen ist.

In der Barockzeit wurde die Bildnis von Adeligen, Klerikern und Händlern für die Darstellung des Anwesens aufbereitet. Neben dem Porträt der Repräsentation entstanden auch viel innigere Porträts, darunter Johann Kupetzky, Louis Tocqué, Martin van Meytens, Pompeo Batoni, Anton Raphael Mengs, Joseph Siffred Duplessis, Jean Etienne Liotard, Jean-Baptiste Greuze unter anderen. Jahrhunderts: im sechzehnten Jh. Catharina van Hemessen, Sofonisba Anguissola, Lavinia Fontana und die Miniaturmalerin Levina Teerlinc; im siebzehnten Jh. Artemisia Gentileschi, Judith Leister und Mary Beale.

Ein Phänomen von besonderer internationaler Bedeutung war Rosalba Carriera mit ihren poetisch -duftenden Pastellporträts, die ganz dem Stil des Spätbarock und des Rokokos entsprachen und auch andere Künstler wie Maurice Quentin de La Tour einbrachten. Die Portraitmalerei hat auch im neunzehnten Jh. eine wichtige Stellung eingenommen; in stilistischer und technischer Hinsicht waren keine wesentlichen Verbesserungen oder Innovationen in Bezug auf die natürlichste und psychisch kohärenteste Darstellung des Menschen möglich - aber es haben sich viele große Werke und malerische Virtuosenleistungen durchgesetzt.

Auch, besonders bei inoffiziellen Portraits, tendieren die Maler zu einer bestimmten Romantik oder Kontemplation und trauen sich auch zu ungewöhnlichen Repräsentationen, wie etwa Waldmüllers Portraits von Bauernkindern am Schaufenster (siehe Abbildung). Die französischen Maler Jacques-Louis David, Gérard, Ingres, Kabanel, Bonnat, Carolus-Duran, Robert Lefèvre gehören seit etwa 1800 zu den beliebtesten Portraitmalern.

Ferdinand Georg Waldmüller und der Franz Xaver Winterhalter gehören zu den fachlich anspruchsvollsten und renommiertesten Porträtmalern des neunzehnten Jahrhundert, die auch viele Figuren des europ. Hochadels malen. Winterhalters drei Portraits von Kaiser Elisabeth, Gén. Wichtige Portraits entstanden auch bei den Engländern Eduard Magnus, Heinrich von Angeli, dem Briten John Everett Millais und Hubert von Herkomer oder dem Amerikaner James McNeill Whistler.

In seinen Portraits zeigt Franz von Lenbach eine bizarre "verrückte" und manchmal in den Abgrund gehende Irrlehre, vor allem in seinen Portraits von Darstellerinnen in gehobener Körperhaltung sowie in Privat- und Selbstporträts. Selbst nach der Entdeckung der Photographie zur Hälfte des neunzehnten Jahrhundert war die Bedeutung der Portraitmalerei zunächst hoch.

Sogar die revolutionäre Entwicklung des lmpressionismus, nach der sich die Malerei zunehmend von einer naturgetreuen Repräsentation entfernt hat, lässt noch genügend Platz für das Porträt. Viele große Portraits von Künstlern wie August Renoir oder Berthe Morisot bezeugen dies. Vincent van Gogh hinterlässt auch spannende Portraits, vor allem eine Vielzahl von Selbstportraits, die auch beweisen, dass der Schwerpunkt nun auf einer sehr individuellen Sichtweise des Bildhauers selbst ruht - die in diesem Fall den dramatischen geistigen Zerfall dieses Bildhauers darstellt.

Von einer ganz anderen Kunstrichtung um 1900 konnte auch Gustav Klimt als bedeutender Porträtist erwähnt werden. Durch die zunehmende Perfektion der Photographie und die fortschreitende Kunstabstraktion seit Ende des neunzehnten Jahrhundert hat die Portraitmalerei ihre eigentliche Aufgabe und Aussagekraft einbüßt. Sie hat in der zeitgenössischen Malerei keine große Wirkung mehr, Portraits werden heute in größerem Umfang von Photographen gemacht.

Dennoch gibt es hervorragende Porträtmaler wie Alice Neel, Francis Bacon, Lucian Freud oder Luc Tuymans. Jose Lopez-Rey: Vázquez - Gesamtwerk. Der Benedikt-Taschenverlag, Köln 1997. Alexander Duckers & Marcello Toffanello: Roger van der Weyden, 2004, S. 156 und 160. 11 José Lopez-Rey: Vázquez - Gesamtwerk.

Der Benedikt-Taschenverlag, Köln 1997, S. 208-218. José Lopez-Rey: Vázquez - Gesamtwerk. Der Benedikt-Taschenverlag, Köln 1997, S. 184 und 171. José Lopez-Rey: Vázquez - Gesamtwerk. Der Benedikt-Taschenverlag, Köln 1997, S. 170-183, ebenfalls 190-191. Francis Haskell: Künstler und Bauherr.

Künste und Gesellschaften im Barockstil. Die Hofkünstlerin Martin Warnke. Was? DuMont, Köln 1996.

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