Radierung

Kupferstich

Das Ätzen ist ein Tiefdruckverfahren, d.h. die unteren Bereiche einer Druckplatte werden bedruckt. Ätzungen und Zubehör finden Sie online in unserem Künstlershop. In der Abbildung sind Löschwerkzeuge, Plattenhalter, Tampon, Wachsfackel und Heizplatte dargestellt.

Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Radierung" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Ätzen und Kaltnadelradieren sind Techniken des Tiefdrucks.

Kupferstich

Das Ätzen ist ein Stichtiefdruckverfahren, d.h. die unteren Flächen einer Druckform werden bedruckt. Sie werden mit einer Kanüle oder einem Bohrer in die Scheibe geritzt oder eingeschnitten, oder mit Unterstützung von Säure hineingeätzt Für den Ausdruck wird die Druckform mit Tinte abgerieben und mit einem Gaze-ähnlichen Lappen abgewischt, so dass die Farbstoffe in den Aussparungen verbleiben.

Dabei wird die eingefärbte Druckplatte durch die mit einem befeuchteten, mit Druckpapier bedeckte Maschine geschoben, wodurch das Druckpapier die Druckfarbe in den Mulden absorbiert und ein seitlich umgekehrter Druck erzeugt wird. Das Ätzen ist nur eine der Techniken des Tiefdrucks, die auch Kupferstiche und Mezzotinto beinhaltet. Der Werdegang der Radierung ist gleichermaßen mit der Schaffung von Papiermühlen ab 1390 und der Goldschmiede- und Büchsenmacherarbeit verknüpft.

Um Entwürfen einzufangen, wurden eingravierte Sujets mit und ohne Tinte auf ein Blatt gestrichen. Es war nur ein kleiner Sprung zur Nutzung der Technologie als Vervielfältigung. Bei Kupferstichen werden die zu bedruckenden Striche buchstäblich mit Stahlstiften aus der Druckplatte gehoben. Für Irgendwann die Technologie hauptsächlich von Künstlern übernommen, wie Martin Schongauer sowie Hendrik Goltzius und Lucas van Leyden aus den Niederlanden.

Im zweiten Hälfte des XV. Jh. entstand die Methode der Kaltnadelradierung: das Schneiden von Markierungen mit einer Nadel direkt in die Gravurplatte. Die ersten Graphiken dieser Methode waren die Graphiken des "Meister des Hausbuchs", der zwischen 1465 und 1500 in Deutschland wirkte. Nachdem der entstandene Plattengrat beim Druck rasch wieder zu niedergedrückt wurde und nur wenige Abzüge bedruckt werden konnten, wurde diese Methode von vielen Künstlern vor allem für die Überarbeitung von bereits zugeschnittenen oder geätzten Druckplatten eingesetzt.

Auf seinen Reisen nach Italien mit den Gravuren der italienische Malerei der Neuzeit bekannt, hat er Drucke geschaffen, die diese Technologie auf ein ganz neues Niveau heben. Außerdem hat er vorübergehend in einer damals neuen Methode gearbeitet, der Linienätzung, die sich Ende des fünfzehnten Jahrhundert entwickelt hat. Es ermöglichte ein spontanes und einfacheres Bearbeiten, da die Striche nicht mehr unmittelbar in die Druckform eingeschnitten oder verkratzt werden mussten, sondern mit loser Hand in eine dünne Wachstumsschicht auf der Klischeehaftplatte und in einem Säurebad gezeichnet werden konnten.

Jh. wurde die Flächenätzung, Aquatinta, und damit die Möglichkeit geschaffen, Flächen Flächen aus unterschiedlichen dunklen Werten zu generieren. Zunächst wurde neben der Lithografie vor allem die Radierung populär, die oft auch von Verlagen in Buch- oder Prospektform aufbereitet wurde. Bei Sticheln aus gehärtetem und unterschiedlichen Querschnitts werden Leitungen in eine Kupferplatte (im Frühzeit aus Messing) zerlegt.

Die so entstandene doppelseitige Gratbildung wird bei später mit einem Spachtel abgetragen. Bei einer Spitznadel aus Edelstahl wird die Skizze unmittelbar in eine Blechplatte einritzt. Bei der Einfärben der Druckplatte verbleibt die Farbgebung nicht nur in der Aussparung, sondern auch auf dem First hängen, was der gedruckten Zeile einen besonders sanften und tiefgründigen Ausdruck verleiht.

Nach einigen Abzügen wird dieser Kamm jedoch auf zusammengedrückt oder auf zurückgedrückt zurückkehren, so dass nur noch kleine Editionen möglich sind. Zu diesem Zweck wird die Platine mit einer Wachs- oder Firnisschicht überzogen (und evtl. mit Ruß eingefärbt beschichtet, um die Zeichnungen besser erkennen zu können). In der Säurebad zerlegt die Säure diese unbedeckten Orte, wodurch Depressionen auftreten.

Wie sich herausstellt, abhängig von Dauer, eine Form von Säure und das verwendete Abdeckmedium mehr oder weniger fein en oder tiefen. Das Board ist mit einem Spezialwachs überzogen, das anstelle von härtet geschmeidig ist. Ein dünnes wird auf den gestrichenen Karton aufgelegt, der mit diversen Zeichengeräten (z.B. Bleistiften von diversen Härten, Kreide etc.) und darauf aufgelegten Stoffen wie z.B. Gewebe, gemalt werden kann.

Die Wachsschicht klebt auf dem Rückseite des Papieres, wobei das Papier aufgedeckt wird. Das verarbeitete Board steht unter Säurebad geätzt zur Verfügung. In der Druckgrafik sind die Eigenschaften der eingesetzten Zeichenmedien ersichtlich. Um Flächen mit unterschiedlichen dunklen Werten zu ätzen, wird ein säurefestes Bildschirm auf das Panel angewendet. Bei der herkömmlichen Ätzung wird die Druckplatte mit einem feinkörnigen Asphalt oder Kunstharzstaub geätzt bestäubt.

Dort wird der Stäube in Gang gesetzt und die Scheibe so in die Box gestellt, dass sich der Stäube darauf absetzen. Der bestäubte Teller wird von der Unterseite beheizt, was den Schmutz schmilzt und ihn in gehärtetem unempfindlich macht. Bei Säurebad wird die Scheibe zwischen den aufgetragenen Körnern attackiert. Abhängig von der Ätzzeit von Länge gibt es unterschiedliche Vertiefungen, die unterschiedliche Tintenmengen absorbieren und einen entsprechenden Farbton im Ausdruck erzeugen.

Rund um diese diversen Schritte zu ätzen, zwischen à "tzgängen werden die Orte, die nicht länger ätzen, d.h. im Print nicht abgedunkelt werden sollen, mit einem einzigen Firnis ummantelt. Wird Flächen einer Tafel geätzt ausgesetzt, wird, ohne dass eine Aquatinta-Körnung aufgetragen wurde, die Tafel an diesen Orten dünner dünner verwendet. Wird es ein Print eingefärbt, verbleibt die Druckfarbe nur an den Rändern dieser Flächen hängen, die nicht Flächen im Print, sondern Zeilen produziert.

Bevor die ganze Tafel gleichmäà mit einem Cradle-Messer aufgeraut wird. Dadurch werden die dunklen Druckbereiche beleuchtet, was je nach Poliergrad im Print zu unterschiedlichen Niveaus führt. Vorgeklebtes dünnes -Druckpapier wird auf der eingefärbten aufgesetzt. Wenn es durch die Druckmaschine gedruckt wird, wird das Blatt gedruckt und zugleich an die Trägerpapier angehängt.

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