Realismus Malerei

Wirklichkeitsmalerei

In der spätromantischen Kunst war der Ausgangspunkt für die Kunst des Realismus. Über Roman Jakobsons "Über den Realismus in der Kunst". Dr. Georg Simmel: Über den Realismus in der Kunst. ex: Morgen.

Die Kunstrichtung des Sozialistischen Realismus hat ihren Ursprung in der Sowjetunion. Das Entstehen der realistischen Malerei in Großbritannien.

Kunstrealismus | Studentenlexikon

Zwischen 1850 und 1900 hat sich der Realismus in Europa und Nordamerika nahezu flächendeckend entwickelt. Die Realisten wollten die Wahrheit nicht nach vorgegebenen Wertvorstellungen und Designregeln übertreiben oder perfektionieren, sondern die sichtbaren Realitäten auch von ihren alltäglichen und häßlichen Gesichtern her schmucklos wiedergeben. Realismus war kein Einheitsstil. Eine Besonderheit des Realismus ist die progressive Gestalt, die nicht unbedingt die Liebe zum Detail erfordert, sondern oft auf eine Knappheit oder gar einen Aufbau der Realitäten abzielt, um die Realitätswahrnehmung zu intensivieren und eine nicht erkennbare Realitäten zu offenbaren.

Dementsprechend wurde das Bild von Kritikern degradiert: es war häßlich und böse.

Grundsätzliches

Neue Sujets und Sujets überwinden die Kunst: Die soziale Wirklichkeit wird gegenständlich. Realismus: Stil des XIX. Jh.; geschaffen in Frankreich (Courbet, Millet). Der Realismus ist auch für die beiden Künstler ein Thema, da ihr Inhalt dem ihrer französichen Kollegen entspricht. Die Darstellungen der Künstlerin variieren von naturgetreu (Leibl) bis hin zu Impressionismus ("Menzel").

Andere Realitätsformen: Sozialistische Realismus, Photorealismus, Neue Realismus, Leipzig School. Naturbelassenheit, Welt-Ausstellung, Salon, Realismus. Realismus, von lateinischer Bedeutung, "wirklich" für eine Kunst, die sich der Wahrheit nähert. Wenn man die Realitäten genau reproduziert, d.h. ohne Änderung durch formale Stile oder ideologische Ausdrücke, sprechen wir von *Natürlichkeit. Jedes Kunstwerk befindet sich letztendlich immer zwischen den beiden Eckpfeilern Ideale und Realismus.

Seit dem Altertum sind realitätsnahe Trends bekannt. Jahrhundert v. Chr. fand in der antiken Griechenlandkunst die Wendung vom Idealen zum Realistischen statt. In der Moderne hat sich in der Moderne eine Art säkularer Realismus als Konterbewegung zu den im Namen der kirchlichen Arbeit im Hochmittelalter entstandenen idealen geistlichen Arbeiten entwickelt.

Die niederländische Malerei des siebzehnten Jahrhunderts zeigt ebenfalls stark realitätsnahe Merkmale. Insbesondere aber wird der Begriff Realismus für die faktische Bewegung der Malerei benutzt, die ihren Ursprung in Frankreich im XIX Jahrhundert hatte, mit einer genauen Darstellung von Staat und Volk. Der Realismus soll die Realität im Bilde widerspiegeln und zugleich in ihren wesentlichen Kontexten nachvollziehbar machen.

Im Jahre 1826 wurde der Realismus im "Mercure français du XIX siècle" als Kontrast zum klassischen Stil erwähnt. Der Begriff Realismus wurde hauptsächlich von G. verwendet. Viele Künstler, darunter Courbet, verdanken die Gelegenheit, auf der Welt-Ausstellung und im * Salon der 1848er Revolte, Courbet-Malerei in einem "unhöflichen Realismus", wie Ingres es ausdrückte, zu malen.

Realismus war ein Protest gegen das Zweite Kaiserreich, d.h. gegen Napoleon III. Besondere Formen des Realismus sind der Realismus des Sozialismus und der Realismus des Italieners.

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