Renaissance Kunst

Kunst der Renaissance

Als Wiedergeburt der Antike galt die Renaissance. Inwiefern hat die Renaissance die Kunst beeinflusst ( ( (....

Gotik) ? die Tatsache, dass? die Renaissance-Kunst ein italienischer Einfluss war, und dort? Eine Reise zu den bezaubernden Palazzi der symbolischen Stadt der Renaissance. Das Renaissance Art Department / Interpretation für Schüler und Studenten der Kunst.

Die Renaissance (1400-1620) in der Kunst | Enzyklopädie für Studenten

Die Manierismuskunst ( "Mannera" = soviel wie Individualität) wie die erste paneuropäische Kunstrichtung bedeutet die Arbeiten, die - nach GIORGIO VASARI (1511-1574) - in der "Mannera di Michelangelo" geschaffen wurden und damit den späten Stil von MICHELANGELO (Michelangelo Buonarroti, 1475-1564) nachahmen. Die Manierismusperiode zwischen 1520 und 1600 ist durch die Reformationszeit und die Gegenreformationszeit geprägt.

IL ROSSO FIORENTINO (d.h. GIOVANNI BATTISTA DI IACOPO, 1494-1540), beeinflusst von MICHELANGELO, ging als Hofmalerin nach Paris und gründete die École de Fontainebleau (Schule von Fontainebleau). So nennt man den Manierismus in Frankreich. Zur Zeit des Manierismus wurden nicht mehr im Norden der Berge sondern im Norden der Berge Festungen gebaut.

1515-1547 von Frankreich, lässt das Schloß Fontainbleu von den italienischen Bürgern dekorieren. Der neue Style wird nach ihm auch "François Premier Style" (François-I-Stil) genannt. In der Tat war die Fontainebleauer Sprachschule eine Mischung aus italienischer Manier und spätgotischen Einflüssen, vor allem in der Kunst der Gemälde, Skulpturen und Einrichtungsgegenstände. Auf diesen wurde der nach ihm benannte Henri deux-Stil folgen.

Die zweite Grundschule von Fontainebleau zeigte zwischen 1590 und 1620 flämischen Einfluss (TOUSSAINT DUBREUIL, um 1561-1602 und andere). Tudorstil, Jacobinstil benannt. Auch in Portugal setzte sich ein eigener, selbstständiger, menschenwürdiger Stil durch, der laut MANUEL I. Der Manuellismus oder die manuelle Renaissance (DEM GLÜCKLICHEN, 1495-1521). Die Manierismuskunst in Deutschland hat ihren Ursprung in der Konfrontation mit der Spätrenaissance in Italien und der spätgotischen in Deutschland.

Süddeutschland und Österreich wurden Ende des sechzehnten Jahrhundert zu Mittelpunkten der Nachkriegszeit. Im Norden Deutschlands herrschte ein von den Niederlanden geprägter Einrichtungsstil.

Kunstwörterbuch

In Italien beginnend, entwickelte sich in der Renaissance ein neuer Blick auf die Welt und eine neue Kunst, deren Einfluß auf die nachfolgenden Generation erdrückend ist. Im Jahre 1550 beschreibt der Maler und Künstlerbiograph Giorgio Vasari die Errungenschaft von Giotto als eine "Wiedergeburt der Künste" (ital. rinascità), deren naturalistische Darstellung um die Jahrhundertwende den ersten Sprung zur Bewältigung mittelalterlicher Formen des Ausdrucks markierte.

In Italien beginnend, entwickelte sich in der Renaissance ein neuer Blick auf die Welt und eine neue Kunst, deren Einfluß auf die nachfolgenden Generation erdrückend ist. Doch erst im neunzehnten Jh. machte der Kunstwissenschaftler Jacob Burckhardt die "Renaissance" zu einem epochalen Begriff. In seiner Arbeit Die Kunst der Renaissance in Italien (1860) definiert er die Zeitgrenzen zwischen 1350 und 1600.

Im Umgang mit Literaturgeschichte und Antikephilosophie wird das theoretische Weltanschauungsbild des Mittelalters durch ein auf den Menschen ausgerichtetes Weltanschauungsbild ersetzt. Sie beschäftigen sich mit der Formsprache der antiken Kunst. Der damit einhergehende Trend zur Säkularisation verändert jedoch nichts daran, dass die Pfarrkirche auch vor den fürstlichen Höfen und wohlhabenden Kaufmannsfamilien aus Florenz, Mailand, Venedig und Rom der wichtigste Förderer der Maler ist.

Für die Kunst ist die Rückbesinnung auf die zentrale Perspektive von besonderem Interesse, mit deren Unterstützung ein imaginärer plastischer Raum inszeniert wird. Das Fresko wird wieder entdeckt und im XVI Jh. wird die? Im Gegensatz zur bis dahin herrschenden Tempera-Malerei bot sie den Künstlerinnen und Malern ganz neue gestalterische Möglichkeiten.

Zum ersten Mal wurde die Gemälde - sowohl auf Gemälde als auch auf Gips - zum Vorbild. Kunstschaffende wie Leonardo da Vincis erforschen auch geographische, technische und wissenschaftliche Gebiete und dokumentieren ihre Resultate in Stücken. Aus der im Hochmittelalter herrschenden Unbekanntheit tritt der Maler selbst hervor und wird nicht nur zum Thema der Geschichtsschreibung: Man begreift seine schöpferische Kraft nun als Bild des Gottesgeistes.

Masaccio wird als der Gründer der Frührenaissance-Malerei angesehen, der die realistische Handschrift von Giotto wieder aufnimmt und die Plastikdarstellungen mit der Verwendung der zentralen Sichtweise kombiniert. Paolo Uccello ist auch ein Maler. In seinem kirchlichen Werk kombiniert der Dominikaner Fra Angelico graziöse Menschendarstellungen mit transparenter Farbigkeit. In Piero della Francescas theoretischem Werk über Perspektiven und Mathe wird die Verknüpfung von Naturwissenschaft und Kunst hergestellt.

Durch die Entdeckungen des Lufttones in der Kunst entsteht eine neue Geschlossenheit des Bildraums. Mit Della Pittura (1436) schrieb der Geisteswissenschaftler und Universalist Leon Battista Alberti ein bahnbrechendes dreibändiges Gemälde, das eindrücklich beweist, dass die Kunst die Geburtsstunde der Renaissance ist. Antonio Pollaiuolo und Andrea del Vincis Lehrerin in Florenz, konzentrierte sich in den darauffolgenden Dekaden auf die menschliche Körperanatomie durch Untersuchungen am Lebendgebrauch.

Mit der Technik von trompe-l´? il schafft Andrea Mantegna aus Pádagogo die Täuschung eines großen Raums und beeinflußt insbesondere die Kunst seines Schwägers Giovanni Bellini mit ihrem reichen Design und ihrer kühnen Ausstrahlung. In Florenz herrscht das Zeichnungsprinzip ( "disegno"), während die leuchtenden Farben die venetische Gemälde prägen. Um 1500 wurde die Renaissance von Leonardo da Vincis, Michelangelos und Raffaels beherrscht, die die Verwirklichung der universellen künstlerischen Idealvorstellungen verkörperten.

Nach Rom zog das Kunstzentrum an den Hofe von Julius II., dem wichtigsten Repräsentanten der venetischen Renaissance, dem Tizian. Jan van Eyck wird in Flandern und den Niederlanden als Gründer der Renaissance-Malerei angesehen. Der Flämischer Rogier van der Weyden tourt 1450 durch Italien und begeistert die in Ferrara lebenden Kunstschaffenden mit seinen Arbeiten.

In der imaginären, surrealen Bildwelt von Hieronymus Bosch wird das Schaffen von Fleming Pieter Bruegel d.Ä. durchdrungen. Niederländische und flämische Manieristen, wie Bernard van Orley, Lucas van Leyden und Jan van Scorel, wurden durch Stiche von Michelangelo und Raphael beeinflußt. Der Künstler, Grafiker und Graveur Albrecht Dürer, dessen Holzschnitte und Kupfergravuren neue Massstäbe setzen, erlebt die Kunst der deutschen Renaissance ihren Aufschwung.

Zwischen 1494 und 1505 und 1507 unternahm er umfangreiche Aufenthalte in Italien, Flandern und den Niederlanden (1520 und 1521). Auch er ist, wie viele seiner Italiener, als Kunstwissenschaftler aktiv und engagiert. Seine Arbeiten fungieren als Verbindung zwischen der Renaissance und dem holländischen Stil. Anfang des XVI. Jh. verbreitete sich die Kunst der Renaissance in ihren verschiedenen für das Land typischen Formen in ganz Europa.

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