Replica Gemälde

Nachbildungen von Gemälden

Die Gemälde basieren auf bekannten Gemälden. Tipps zum Kauf einer Nachbildung hier. Zu verkaufen ein schönes Bild (Replikat von Hans Fuchs). In der Bildergalerie finden Sie eine kleine, feine Auswahl an Gemälden herausragender Künstler. Hier finden Sie die perfekte Spalte Replik Stock Foto.

Ölmalerei & Reproduktionen als Lohnmalerei

Noch bis vor wenigen Jahren waren handbemalte Ölbilder nach Fotografien ein verhältnismäßig teurer Nachteil. Aber jetzt gibt es einen billigen Weg: Ölbilder auf Segeltuch von Chinesen als Auftragsbilder! In China wird es seit Tausenden von Jahren als Prädikat angesehen, eine erfolgreiche Abschrift gemacht zu haben - sei es von einem Ölbild, einem anderen Bild oder auch von technischem Material.

In Südchina, nur sieben km von Hongkong enfernt, ist Buji Town in der Nähe von Shenzhen, einer Mehrmillionenstadt. Auf rund vier Quadratkilometer Grundfläche steht hier das Weltzentrum der Lohnmalerei namens Deafen. Das Künstlerdorf wird auch als Dörfchen bezeichnet, denn mehr als 10000 junge Maler und bis zu 2000 begabte Maler führen jedes Jahr rund fünf Mio. Ölbilder in über 300 Ateliers auf der ganzen Welt aus.

Das dürfte mehr als 50 prozentig der Weltproduktion von Ölgemälden im Gesamtwert von rund 30 Mio. EUR entsprechen. Die meisten von ihnen sind Auftragsbilder für kommerzielle Ölmalereien. Das heißt die Massenproduktion von bekannten Meisterwerken großer Künstler als handbemalte Ölmalerei von niedriger Güte. In der Regel mit dem selben Thema in großen Mengen.

Damit in kürzester Zeit große Mengen an Ölgemälden gefertigt werden können, werden diese wie vor der Markteinführung von Produktionsrobotern im Fahrzeugbau am Montageband gefertigt. Diese Ölmalereien werden meistens von Malern ohne wissenschaftliche Bildung inszeniert. Hauptauftraggeber für diese Gemälde, die so genannten "kommerziellen" Auftragsbilder, sind vor allem Warenketten, Baumärkte und Einrichtungsgegenstände aus Amerika und Europa.

Die kreativen Köpfe schaffen nur wenige Ölbilder und verdienen trotzdem weit über tausend Dollar im Monat. Das ist drei- bis zehnmal mehr als ein Fließband-Kopierer von kommerziellen Ölgemälden erhält. Es gibt hier keine festen Gehälter, die Bezahlung richtet sich in der Regel nach der Zahl der produzierten Ölbilder.

Die Grundlage für den Erfolg der Lohnmalerei legte der heute über 70 Jahre alt gewordene Künstler und Künstler Jiang Jiang, der 1989 in Deutschland die erste Kopierwerkstatt für bekannte Ölbilder in Den Haag einrichtete. Damals konnten durch niedrige Miet- und Lohnnebenkosten in seiner Werkstätte ein schnelles Ansteigen der Auftragsarbeiten erreicht werden. Mit seinen Ölbildern hat er in den ersten Jahren über 200.000 Euros im Jahr verdient, für die chinesischen Maßstäbe ein echtes Glück.

Doch einige seiner Angestellten brauchten nur wenige Jahre, um sein Vorbild zu kopieren und eigene Ateliers für Auftragsarbeiten einzurichten. Nur noch etwa 40 Vertragsmalerinnen und -maler sind für ihn tätig und verdienen jährlich Zehntausende von Euros durch Ölbilder. Weil für die Kopierer der Ölbilder in der Regel nur die Ausführung eines Auftrages und die Kundenzufriedenheit zählen.

Zu den am meisten nachgeahmten Ölgemälden der "Alten Meister" gehören:

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