Reproduktion Kunst

Fortpflanzung Kunst

Im Sinne der Kunst bedeutet Reproduktion die Reproduktion zahlreicher Kopien. Eine der besten Sammlungen von Reproduktionen klassischer Kunst aus aller Welt. Und was genau ist eine Reproduktion? Ist eine Reproduktion auch ein Original? Handelt es sich bei der technischen Reproduktion um einen Sonderfall der Wiederholung?

Vervielfältigung - Enzyklopädie und Angebot

Reproduktion ist der Prozess, durch den ein Bild vervielfältigt wird, d.h. eine Form der Nachahmung. Unter Reproduktion versteht man in Bezug auf die Kunst eine Reproduktion, die auf die Reproduktion in mehreren Kopien abzielt. Beispielsweise wird der Ausdruck Reproduktion hauptsächlich in der Druckgraphik benutzt.

Die individuelle Reproduktion eines Kunstwerkes durch eine andere als die des Künstlers selbst wird dagegen als Abschrift bezeichne. Wenn dieser Nachbau etwa gleichzeitig vom Künstler selbst hergestellt wird, ist es ein Nachbau. Die Reproduktion ist in der Drucktechnologie die Reproduktion von Bildvorlagen mit fotografischen Mitteln.

Das Reproduktionsverfahren beinhaltet die Produktion von Druckplatten zur Reproduktion und Vervielfältigung.

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Ursprünglich, Nachbau, Reproduktion, Vervielfältigung und Repetition

Auf Vorschlag und in Kooperation mit dem mailändischen Galeriebesitzer Arturo Schwarz fertigte Marcel Duchamp 1964 Nachbildungen von 14 seiner verlorenen Ready-mades an, die nur in Illustrationen überliefert wurden. 1 ] Ist die einmalige Herstellung eines Ready-made noch ein Ready-made? Duchamps Interesse galt weniger den Dingen, die er zu Kunstwerken erklärte, als dem zufälligen Vorgang ihrer Auslese.

Das Ready-made ist kein Kunstobjekt wegen seiner bildhauerischen Qualitäten, sondern wegen der konzeptionellen Ausrichtung von Duchamp, das willkürlich ausgewählte und ausgestellte Objekt als Kunstobjekt zu sehen. Wie sieht eine Kopie eines Ready-made aus? Ein Replikat ist eine Kopie eines verloren gegangenen Werkes des Künstlers selbst. Obwohl Duchamp die gleichgültige Selektion als das ausschlaggebende Merkmal eines Ready-made bezeichnete, sind die Nachbauten von 1964 "originalgetreu".

Beispielsweise ließ er Fountain, das erste fertige Werk, das 1917 von der New Yorker Gesellschaft unabhängiger Künstler ausgeschlossen wurde, aus der vermeintlich einzig sten Fotoaufnahme des vermeintlichen Originalbildes von Alfred Stieglitz nachbauen. Für die Nachbildung von 1964 gibt es Bauzeichnungen und Baupläne[2] Duchamp selbst. Dies bestätigt, dass eine gleichgültige Selektion nicht wiederholbar ist.

Bei einem Treffen des Verteidigungsministeriums in New York am 20. September 1961 sagte Duchamp in einer knappen Erklärung, dass die Nachbildung eines fertigen Modells die selbe Aussage vermittelt wie das Vorbild. 3] Für das Ready-made heißt das, dass es kein künstlerischer Prozess ist, den andere Kunstschaffende einsetzen können.

Die vorgefertigten Reste sind mit dem Titel und der Geschichte von Herzogamps Werk verknüpft und können von ihm gezielt ausgenutzt werden. Nach dieser Lektüre sind die Nachbauten aus dem Jahr 1964 keine Ready-mades, sondern Anführungszeichen, die uns an die Vorstellung als Objekt erinnerten. Wenn die amerikanische Malerin Sherrie Levine 1979 Bilder von Aufnahmen von Wanderer Evans aus dem illustrierten Buch "First and Last" fotografierte und diese als eigenständige Arbeiten ausstellte, und wenn Richard Prince in seinen eigenen Exponaten Fotos ausstellte, die auch in der Werbebranche als Kunstwerk verwendet wurden, wurde in dieser Auseinandersetzung ein weiteres Kapital eröffnet, nun aber mit Auseinandersetzungen um den Gegensatz zwischen originaler und techn.

Beharrt Levine darauf, dass ein fotografiertes Bild einer Aufnahme von Wanderer Evans, die sie unter ihrem eigenen Titel zeigt, nicht gegen das Copyright von Wanderer Evans verstößt und daher in keiner Hinsicht ein Werk von Wanderer Evans ist, heißt das, dass sie im Gespräch mit dem englischen Philosophen Richard Wollheim die Entstehung eines für seine Person relevanten Kunstwerkes betrachtet".

6] Aneignung Kunst war eine Politik kunst, weil sie die Geschichte der Entstehung eines Kunstwerkes ebenso gewichtet hat wie seine Erscheinung. Als Auslöser diente die Amerikanerin Elaine Sturtevant, die 2014 im Alter von 90 Jahren starb. Seit den 1960er Jahren hat die Künstlerin Werke anderer Zeitgenossen wie Andy Warhol, Jasper Johns, Marcel Duchamp, Joseph Beuys, Robert Gober und Felix Gonzalez-Torres wiederholt und unter ihrem eigenen Künstlernamen ausgestellt.

Ihre späten Erfolge, die 2004 mit einer Werkschau im Frankfurter MMK begannen, erinnern an die Zeitverzögerung, mit der Duchamps breit angelegte Aufnahme begonnen und das Bewusstsein der folgenden Künstlergenerationen verändert hat. Anders als die bereits genannten, viel jünger wirkenden Aneignungskünstler, mit denen sie verbunden ist, ging es ihr nicht primär um die Fläche des Kunstwerkes, d.h. seine Ästhetik, sondern um Doppelarbeiten, die auch von den Modellen moralisch kaum zu trennen sind.

Ohne Sturtevants Unterschrift würde man in einigen von ihnen an Nachbildungen oder zweite Versionen glauben, sicherlich im Beuys Fettstuhl (1993). Aber auch ihre Bilder sind keine Vervielfältigungen oder Nachbildungen. Hier konnte man noch einmal mit Wollheim über die unterschiedlichen Genese der beiden Künstler reden und mit Ja antworten.

Woran lassen sich zwei orthografisch gleiche Schriften unterscheiden, wenn nicht anhand ihrer Vorgeschichte? Die amerikanische Kunstwissenschaftlerin Rosalind Krauss hat 1982 am Beispiel von Rudolf R oth, einem Künstler des neunzehnten Jahrhundert, über die hier diskutierten Themen nachgespürt. In die Aussprache hat sie den Ausdruck "mehrfach ohne Original" eingeführt, der mir auch im Fall von Stortevant nützlich und nützlich vorkommt.

7 ] Die Künstlerin hat immer darauf gedrungen, dass ihre Werke Repetitionen und keineswegs Nachbauten sind. 1 ] Arturo Schwarz, Das Gesamtwerk von Marcel Duchamp, New York 2000. 2] Verl. 3] Marcel Duchamp, "Zu den Readymades", in: Marcel Duchamp. S. 242 [4] Walter Benjamin, Das Kunstwerk i. E. sein technischer Wiedergabeverfahren.

Dreistudiengang für Künstlersoziologie, Frankfurt am Main 1963, S. 13 [5] Alexander Dorner, Overcoming "Art", Hannover 1959, S. 120[6] Richard Wollheim, "Sind die Kriterien der Identität, die für ein Werk in den einzelnen Kunstgattungen zutreffen, von ästhetischer Relevanz? Ontologiestudien zur Kunstwissenschaft, Paderborn 2003, S. 81.

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