Romantik Malerei

Malerei der Romantik

Die Romantik war jedoch kein völlig einheitlicher Stil, weder in der Form noch im Sujet. Inspirierte, romantische Malerei verbreitet sich vor allem in England und Deutschland. und Winkelmaß machte die Malerei fleißig. Die Klassiker sind noch immer von den Idealen der Antike begeistert, doch eine zweite Retrowelle beginnt sich zu verbreiten, die Romantik. Die Romantik: Definition der Epoche und Merkmale der Kunst, Malerei (Bilder), deutsche Romantik.

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Romantik ist eine kulturhistorische Zeit, die vom Ende des XVIII. bis weit in das XIX. Jh. reicht, vor allem in den Bereichen Bildende Künste, Literaturen und Musikthemen, aber auch in den Bereichen Historie, Religionswissenschaften, Theologie u. Philosphie sowie Naturwissenschaft u. Humanmedizin.

Die romantische Fachliteratur (um 1795-1848) differenziert zwischen Früh- (bis 1804), Höchstromantik (bis 1815) und spätromantischer (bis 1848) Zeitgeschichte. Die späte Romantik in der Malerei dauerte bis zum Ende des neunzehnten Jahrhundert, in der Malerei bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunders. Die Romantik im Sinn von Friedrich Schlegel bedeutet die Abkehr von der Klassik und der Klassik.

Mit anderen Worten, die so genannten Romantischen öffnen Motive aus ihrer eigenen kulturellen und geschichtlichen Vergangenheit und weichen von antiken Gestalten ab, was ihre Präferenz für eine lückenhafte Romantik aus einer retrospektiven und geschichtlichen Sichtweise ausmacht. In der Umgangssprache bezeichnet das Wort Romantik und Romantik heute in der Regel einen emotionalen, vielleicht auch sehnsüchtigen Zustandekommen.

7] Typische Wörter sind "romantische Stunden" oder "romantische Weinstube". Der Begriff Romantik[8], der die literarische Gattung Romantik beschreibt, hat sich für eine "romantische Affäre" etabliert. 9] Dieses Schlagwort reflektiert auch die Entwicklung der Romantik von der geschichtlichen Zeit bis zur Gegenwart. Industrielle Entwicklung brachte große soziale Umwälzungen, die neue Maschinewelt begünstigte die Urbanisierung und Abwanderung, eine vermeintliche frühere Sicherheit löste sich für die Romantik auf.

Laut den Karlovy Vary-Entscheidungen flohen die Romantinnen in melancholische und fantastische, irreale oder schlichtweg aus dem Biedermeier stammende Lebenswelten vor dem Hintergrund ihrer recht eigenwilligen Grundhaltung, um sich weitestgehend aus dem sozialen Umfeld zurückzudrängen oder sich von ihm abzuwenden und einer Kleinstadtidylle zu zuwenden. Romantik lässt sich auf zwei damals beliebte Literaturrichtungen zurückführen.

Nacht- und Grabdichtung der englischen Sprache von 1740 ist ebenso Voraussetzung der Romantik wie das gotische Revival. Vor dem Hintergrund dieser Neuentdeckung der Gothik und des Mittelalters lag der Schwerpunkt zunächst auf der Kunst des Gartens, später auch auf der Fachliteratur. Auf der einen Seite geht es um die Horrorliteratur der zweiten Jahreshälfte des achtzehnten Jahrhundert - in England und Deutschland liebte man es, Horrorromane zu lesen.

Andererseits muss die Literaturströmung des Sturms und Drangs beachtet werden, die Ende des achtzehnten Jahrhundert von vielen Schriftstellern im deutschsprachigen Raum mitgerissen wurde. Die Horrorromane sind zwar mehr eine triviale Literatur, aber die Arbeiten der Bewegung Storm and Stress, repräsentiert durch Johann Wolfgang Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers und Friedrich Schillers Schauspiel Die Röuber, waren auf einem höheren literaturwissenschaftlichen Level.

Mit Schlegel und Novalis war der Lyriker Ludwig Tieck eine der einflussreichsten Personen der frühen Romantik, deren Ursprung in Jena liegt. Friedrich Schleiermachers Werk "Über die Religionen. Ansprachen an die Erziehungsberechtigten unter ihren "Verächtern", die den Romantikerinnen einen neuen kirchlichen Anstoß gaben. 1798 schreibt Friedrich Schlegel: "Der Revolutionswunsch, das Königreich Gott zu verwirklichen, ist [....] der Beginn der Zeitgeschichte.

10] Die Bewegung steht am Beginn einer neuen religiösen Aufladung, da sie nicht nur die seit der Romantik bestehende Literaturgeschichte, sondern auch die Malerei - wie die der Nationalsozialisten - und die musikalische Aesthetik Richard Wagners geprägt hat. Grundlegende Themen der Romantik sind Gefühle, Passion, Individualität und individuelle Erfahrung sowie die Seelen, insbesondere die gefolterte Geist.

Die Romantik ist die Antwort auf das monopolistische Denken der rationalen Weltanschauung der Erleuchtung und die von der Altertumskultur inspirierte Rigorosität des klassischen Denkens. Sie sind charakteristisch für die Romantik und das dazugehörige Lebensgefühl. Am Ende des achtzehnten Jahrhundert, nach einer Zeit der relativen Stille, in der viele Auseinandersetzungen auf dem diplomatischen Weg beigelegt worden waren, brachten die Französiche Republik und Napoleon auf einmal Kriege auf den gesamten amerikanischen Festland.

Gefragt waren Heroen - wie Napoleon in Frankreich, AdmiraI Nelson in England, General Kutusow in Russland und Feldmarschall Blücher in Preußen - und die romantischen Träume weckten die Neugier. Hinzu kam die verstärkte Ausbildung der Bevölkerung, die den Weg für die Bereiche Kultur und Kultur ebnete. Entstanden sind Arbeiten, die unterschiedliche künstlerische Richtungen integrieren, zum Beispiel die Musikvertonung von Robert Schumann (Liederkreis nach Heinrich Heine für eine Sinnstimme und Klavier op. 24) oder die Kombination von Dichtung und Komposition von Gustav Mahler und Richard Wagner.

Als Literaturwissenschaftler und Kritiker der Romantik hat Friedrich Schlegel den Ausdruck "progressive Universaldichtung" geprägt (Athenaeum-Fragment 116). Einige Entwürfe für ein literarisches Werk sollten in der Fachliteratur nicht mehr wie in der klassischen Musik vorgeschrieben werden, sondern der Maler galt als freiberufliches Schaffen. Der Poetik der Regeln und den Anforderungen der drei Aristotelesischen Maßeinheiten von Ort, Zeit und Aktion verlor die Wichtigkeit, eher wurde der Autor zum Subjektivspiel.

Es galt - so Schlegel - Philosophien, Erzählungen, Gedichte, Einfallsreichtum und Kritiken einheitlich vorzustellen. Der Gedichtprozess wollte Schlegel hervorheben und sagte, dass der unfertige Stand einer Lyrik der Beliebigkeit und Befreiung des Poeten folgt. Eine Besonderheit der romantischen Selbstironie sind die Selbstbezüge zum Stück. Befindet sich der Protagonist z.B. in Stücken in einer hoffnungslosen Lage, überlebt aber mit Sicherheit auf der Grundlage von "Man sterbe nicht im fünften Akt", so ist dies ein Beispiel für romantische Irritation.

Das Objekt der Romantik ist das absolut, ein Staat der aufgehobenen Verfremdung, den Rousseau vorher als "Zustand der Natur" (état naturel) bezeichnet hatte und dem ein nicht reflektiertes "naives" Verständnis und Verhältnis der Welt gegenübersteht. Dieser Erkenntnis kann das Liebeswerk, das seine eigene Kunstkritik beinhalten soll, nur dadurch Rechnung tragen, dass es sich selbst ironischerweise vereitelt und seinen eigenen Anspruch zur Geltung bringt.

Die Romantik schuf zum ersten Mal eine Sammlung sogenannter Volksdichtung. Die Romantik hat mehrere typische Motive. Sie wird als das wichtigste Wahrzeichen der Romantik angesehen. Dieses Sinnbild der Begierde und des Bestrebens nach dem Endlosen und der Synergien, d.h. der Verschmelzung von Sinneseindrücken und Wissensebenen, benutzt der Poet Novalis in seinem Fragmentarroman Heinrich von Oberding.

Sehnsuchtsmotive kommen sowohl in Poesie und Literatur - zum Beispiel von Frédéric Chopin und Robert Schumann - als auch in der Malerei - zum Beispiel von Caspar David Friedrich - zum Ausdruck. Dazu gehören die Wander- und Reisemotive sowie die Beweggründe von Fernweh - zum Beispiel auch in Charles Dickens[11] und Faulheit, wie sie zum Beispiel in dem Buch Aus dem Leben eines Taugenichts[12] bzw. in Ahnung und Gegenwart [13] des Autors Joseph von Eichendorff vorkommt.

In der Romantik war das Thema der Übernachtung ebenfalls populär, da es die von den RomantInnen besonders gut verbreitete Fusion von sinnlichen Eindrücken verkörpert, wie zum Beispiel das bekannte Poem Moon Night von Eichendorff oder das Poem von Achim von Arnim im Modschein, in dem sich auch das Thema der Übernachtung angemessen mit dem der Liebenden mischte.

Zu diesen Motiven zählen auch naturverbundene Themen (wenn auch in idealer Form), vgl. das Poem Night and Winter von Adelbert von Chamisso[14], in dem das Selbst seine Stimmung in der freien Wildbahn reflektiert wiedergibt. Szenen der Romantik sind oft Gräberfelder, Überreste (Romantik oder Schwarzromantik ) oder antike Schlösser, finstere Waldgebiete, Moore, ein Berginnere oder Grotten und andere natürliche Landschaften.

Tatsächlich war die Romantik vielmehr eine Abkehr vom Zeitgeschehen, die sich in einer Entfluchtung aus der Weltgeschichte, einer Entfluchtung in die Privatsphäre und einer Wendung in die Geschichte ausdrückte. Auf der anderen Seite wurden die RomantInnen aber auch von zugleich sich abzeichnenden nationalen Tendenzen geprägt. Abgrenzungen des Geistes, Begrenzungen zwischen Naturwissenschaft und Lyrik und zwischen den Gattungen der Lyrik - strebend nach einer "universellen Poesie", die zugleich Naturwissenschaft, Glaube und Lyrik und lyrisch, epochal, dramaturgisch und musikantisch ist; will die ganze Erde "romantisieren" und verlangt vollständige Subjektivität, Individualität, Befreiung und Selbständigkeit und eine kosmopolitische, unendliche Form der Lyrik; Präferenz für das Träumerische, das Wundersame, das Unbewusste, das Übernatürliche.

Romantik wurde zur intellektuellen Strömung Europas und betraf alle Staaten Europas. Romantik als spirituelle Strömung hat in vielerlei Hinsicht Einzug in die europäische und deutsche Kulturlandschaft gehalten, auch im Blick auf die verschiedenen gesellschaftlichen Strömungen in Deutschland im zwanzigsten Jahrhundert. "Romantik ist Teil einer lebenden Zivilisation, aber Romantik ist eine gefährliche Sache.

Die Romantik, die eine Fortführung der Religionen mit Hilfe ästhetischer Mittel ist, ist die gleiche wie die Religion: Sie muss der Verlockung standhalten, nach politischer Macht zu streben. "Von der Romantik geprägt sind die Jugendbewegungen und die Symbolik, die sich zu Anfang des zwanzigsten Jahrhundert entwickelt haben. Die literarische und künstlerische Epoche wird auch als neuromantisch oder neuromantisch beschrieben.

In der gotischen Szene der 1980er Jahre steht man in der Romantik, was sich auch in den Liedtexten wiederspiegelt. Abrams: Spiegel und Lampe: Romantik und die Überlieferung der Zeitschrift. Wilhelms Fink Verlagshaus, München 1978, ISBN 3-7705-1469-6 Andreas Beyer: Die klassizistische und romanische Malerei.

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Zum Beispiel mit Bezug auf Petrarch in Critical Fragments No. 119: "Er ist auch Romantiker, nicht Lyriker", d.h. es ist vielmehr ein Sonettenroman. Inszenierung: Wolfgang Bunzel (Hrsg.): Romantik. Die Darmstädter 2010, S. 13 und ? Siehe Dieter Borchmeyer: Zur Typenlehre der Klassik und Romantik.

Inszenierung: Walter Hinderer (Hg.): Goethe und die Zeit der Romantik. WÜRZBURG 2002 (Stiftung für Romantische Forschung; 21), S. 19-29, hier S. 19 f. " Duden Universelles wörterbuch, electronic edition 2006: "episodische Liebesbeziehung[die besonders schön zu sein scheint]". KÜPPER: "Kurzfristige, emotionale Liebesbeziehung", nach H. Schulz, O. Basler: Das Deutsche Fremdwörterbuch, Heft Nr. 481-482. Wie bei uns bei uns in Wien, Schlegel (Luzinde), Eichendorff, Hoffmann, Heine oft mit erotischem Bezug verwendet.

Romantik hingegen ist in der Literatur eine etwas gefesselte (Satz-)Form - nach der Vorstellung von künstlerischer Freiheiten; vgl. Mozart, Robert Schumann.

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