Romantische Malerei

Malerei der Romantik

Die französische Romantik Romantische Tendenzen in der französischen Malerei können später als in Deutschland greifbar gemacht werden. Das Wesen der Romantik kann jedoch nur von außen erklärt oder angedeutet werden. Das Goethe-Haus ist ein zentrales Motiv der romantischen Malerei und Literatur. Die romantische Malerei als neue symbolische Kunst. Eine Besonderheit sind die Bilder des berühmten deutschen Romantikers Caspar David Friedrich.

Romantizismus

Der Romantizismus ist eine Zeit der Geistes- und Stilgeschichte, die die Klassik und die Moderne um die Jahrhundertwende ablöst. In Deutschland hatte die Romantische mit C. D. Friedrich und seinen Landschaftsgemälden und in England hatten sich unter anderem Turners und Wallis dieser Malweise zugetan.

Es war das Bestreben der Romantischen Kunst, den Geist inmitten des Finiten mit dem Grenzenlosen zu vereinen. Die Bezeichnung "Romantik" wurde zum Symbol für das Kognitive und Emotionale, das den Kontrast zum Rationalen repräsentieren sollte. Um 1840 endet die Romantisierung, es folgt der Eindrücklichkeit.

Gemälde der Kunstromantik | Lexikon für Studierende

JOSEPH MALLORD WILLIAM TURNER (1775-1851) ist einer der ursprünglichsten Maler der Zeit. Ab 1789 beginnt TURNER mit dem Kupferstich und studiert an der Royal Academy in London. TURNER schafft 1796 seine ersten Ölgemälde und in der Folge Landschaften und Seelandschaften, die er durch mythische Gestalten und dramaturgische Darstellungen oft zum Unwirklichen erweitert.

Die Landschaften von TURNER sind der Auftakt zu den Themen Intimismus, Impressionismus und Informel. Als " Erfinder " der "atmosphärischen Landschaft " hat er als erster die Regie in der Landschaft geschaffen, die nicht die Objekte selbst, sondern ihren Ausdruck unter bestimmten Lichtbedingungen wiedergibt. TURNER' Gemälde eröffnen der Malerei des neunzehnten Jahrhundert ganz neue Formen und Farben.

Romantische Kunst (Epoche)| Charakteristika, Repräsentanten und Arbeiten

Der Romantizismus ist definiert als eine kunsthistorische Zeit, deren Manifestationen sich in den Bereichen Malerei, Medizin, Musik- und Kunstwissenschaft sowie Philosphie widerspiegeln. Jh. bis ins ausgehende XVIII. Jh. zurückverfolgt werden, die Literaturromantik reicht etwa von 1795 bis 1848 und damit von Klassizismus, Gewitter und Trieb, Sensibilität, Erleuchtung, bis hin zum biedermeierlichen, vor-märzlichen und realistischen Stil.

Sie gliedert sich in frühe und spätromantische Zeit ( "bis 1804"), hohe und spätromantische Zeit (bis 1815) und spätromantische Zeit (bis 1848). Zentrale Leitmotive der Romantischen Kunst sind das Unheimliche, Unbewusste, Phantastische, Passionierte, Einzelne, Sentimentale und Abenteurerische, die die Grenze des Geistes durchbrechen und ausdehnen sollten und sich gegen bloßes Nutzendenken und Industrialisieren ausrichteten. Das Wort bedeutet eigentlich, dass etwas Wunderbares, Abenteuerliches, Erfundenes und Phantastisches auf die alten französischen Worte Romanze, Romance und Romantisches zurückgeht, die sich alle auf die in der Volkssprache geschriebenen Arbeiten und Texte beziehen.

Ein romantischer und abenteuerlicher und unheimlicher Satz, der sich der freien Natur hingibt, die Begrenzungen des Geistes überschreitet und das Unbewusste und Verträumte in den Mittelpunkt drängt. Im romantischen Substantiv wurde erstmals der deutsche Autor und Denker der frühen Antike verwendet. Die Doktrin des Romans war in Wirklichkeit die Doktrin des Romans und benutzte das englische Originalwort nicht in erster Linie zur Beschreibung der Zeit.

Die Novelle stammt, wie die Zeitrechnung, aus dem selben Begriff: der Zunge. Dies bezieht sich nicht auf die lateinamerikanische Landessprache, die so genannte sprachliche Umgangssprache, sondern auf die romanische Sprachfamilie wie z. B. die französische oder spanische. Hier ist es wichtig, dass sich die RomantInnen vor allem mit der eigenen Volksgeschichte und der eigenen Volkssprache beschäftigten und sich von der Altertumswelt abwendeten, weshalb es sich bei den Erzählungen, Legenden und Legenden um beliebte Textarten handelte, aber natürlich auch der im Volksmund als literarisches Genre geltende Roman gut eingeschätzt wurde.

Heinrich Heine - der selbst als der letzte Poet der Romantischen Moderne angesehen wird - fasst die Zeiten der weimarischen und romantischen Moderne als eine so genannte Kunstepoche zusammen und weist darauf hin, dass mit Goethe und seinen Nachfolgern eine neue Auffassung von Malerei entstanden ist, die sich erst in der Hälfte des neunzehnten Jahrh....

Die folgende Charakteristik übersicht weist daher einige generell gültige Gesichtspunkte auf, die in den jeweiligen Zeitabschnitten nicht immer erkennbar sind, aber das Gesamtverständnis der Zeit aufzeigen. Jahrhundert wurde gemeinhin als wissenschaftliche und aufstrebende Gesellschaftsform angesehen, was hier besonders zu Beginn der industriellen Entwicklung zutage tritt.

Das war eine entgegengesetzte Tendenz zur Romantisierung. Alle unerklärlichen und wunderbaren Motive waren daher besonders ansprechend, weshalb die Wildnis in der Literatur als unverzichtbar erachtet wurde. Eine wesentliche Eigenschaft der Zeit ist daher die Abkehr von der kapitalistisch und gewinnorientiert arbeitenden Welt, die den Menschen vor allem wegen seiner Zweckmäßigkeit schätzte.

Sie wendeten sich gegen die etablierten, die Bourgeoisie und die rationale, vor allem die kleinliche und engstirnige Bourgeoisie. So lobte die Romantik das Märchen und lobte vor allem das mittelalterliche Idealzeitalter, da zu dieser Zeit alle Menschen im mystischen Christentum geeint waren und darüber hinaus das deutsche Kulturerbe vorhanden war, das das durch Mythen und Legenden - aber nicht durch Naturwissenschaft und Entwicklung - das Zusammenleben mitbestimmte.

Deshalb können aber auch einige der essentiellen Sichtweisen der Romantischen rückwärts betrachtet werden: Schließlich wandten sie sich von der Vergangenheit ab und lobten sie, die nicht alles rechtfertigte, sondern sich durch Geschichten, Fabeln, Mythen, Geschichten und Geschichten auslöste. So war die Romantische in ihren Prinzipien progressiv, weil sie zum einen die ubiquitäre Industriealisierung sowie das Bestreben nach Benutzbarkeit und Nutzbarkeit in Frage stellte, zum anderen aber auch retrograd wirken kann, da das Mittelalter als Idealzeit und Mythos gepriesen wurde.

Die Dunkelheit der Seelen, das Mystikum und das Unergründliche wurden von den RomantInnen als unbegrenzt angesehen, während die Realität als beschränkt empfunden wurde. Diese Unerschöpflichkeit nannten die Romantinnen Lyrik. Die so genannte Universaldichtung sollte die Gattungsgrenzen verschmelzen: Sie sollte die Bereiche Philosphie, Lyrik, Genie, Dichtung, Lyrik, Prosa u. a. ineinandergreifen.

Universelle Poesie wurde als eine schier endlose Macht angesehen, die damals nur in wenigen Sachen ihren Niederschlag gefunden hat (z.B. in der Verliebtheit und bei Kindern) und von aufgeklärten und neuzeitlichen Vorstellungen unterdrückt wurde, obwohl sie - so die Romantik - im Mittelalter noch omnipräsent war. Excursus: Der von Novalis und Schlegel entwickelte Terminus Universal poesie bedeutete immer die Verknüpfung literarischer Genres (Poesie, Epos, Drama) sowie die Verknüpfung dieser Genres mit Philosphie, Literaturkritik und Redekunst und damit die Verknüpfung von Malerei und Naturwissenschaft.

So eine universelle Lyrik sollte alle Sinnesorgane anspricht und so versucht, Träume und Realität, Lyrik und wahres Leben in Beziehung zueinander zu setzen. Gedichte selbst wurden in erster Linie als Kunstdichtung bezeichnet: Sie sollten dem Betrachter die Poesiewelt näher gebracht werden, weshalb der Poet selbst als eine Form von Pfarrer dieser Macht angesehen wurde, der sie durch Gedichte ausdrücken konnte.

Man nannte die Gedichte des Volks die natürliche Dichterei. Friedrich Schlegel bezeichnete die romantische Dichtung als fortschrittliche Universaldichtung. So war die Dichtung der Romantischen Kunst oft unfertig, weshalb das Bruchstück ein wichtiges literarisches Genre war, das Dichtung (Text in Versen), Genie (der Maler selbst), Literaturkritik (das Publikum), Propaganda (die Alltagssprache ), Philosphie und Naturwissenschaft vereinen sollte.

Die Poesie wurde als eine Form des Ausdrucks angesehen, die genau diese Anforderungen an die Schaffung der Geschlossenheit von Text, Dramatik und Epos erfüllt, obwohl der Autor auch als ein wichtiges Genre angesehen wurde, da er den einzelnen Literaturgattungen die Möglichkeit gab, sich untereinander zu verknüpfen, weil er einen großen Gestaltungsfreiraum hatte. Auch Romane und (Kunst-)Märchen waren in dieser Zeit populär.

Sie war ein Hauptmotiv der Malerei, das sich über alle Genres erstreckte. Erstmals hat Novalis dieses Thema in seinem Roman-Fragment Heinrich von Oberdingen verwendet, dessen Hauptdarsteller Heinrich sich danach sehnt, kurz vor dem Schlafengehen die Blue Flower zu erblicken. Sie ist ein Sinnbild für Verlangen, Distanz und Leidenschaft und kommt in vielen Arbeiten der Romantik, Malerei und Malerei vor.

Eine weitere Besonderheit der Poesie ist die so genannte romantische Irritation. Wie die Universaldichtung geht dieser Ausdruck auf Friedrich Schlegel zurück, der seinen Theorieansatz zum Teil recht vage ausformulierte. Es geht, so Schlegel, im Grunde darum, die Herstellungsbedingungen der Künste im Gesamtkunstwerk selbst zu spiegeln.

D. h. das romantische Gesamtkunstwerk soll sich im eigentlichen Stück selbst kritisch darstellen (siehe Genreverbindung!) und auf sich selbst hinweisen. Die Arbeit würde sich also auf sich selbst beziehen und damit über sich selbst nachdenken. Wichtiger Hinweis: Es wird oft vermutet, dass sich die RomantInnen gegen den Geist und die Naturwissenschaft im Allgemeinen wandten.

Es ging darum, die Grenze des Geistes zu vergrößern und das, was von verborgenen, mythischen Aspekten akzeptiert wurde, zu vergrößern, wodurch Naturwissenschaft, Glaube und Poesie vereinigt werden sollten. In der Folge wurde die Naturwissenschaft auch in der Romantischen Kunst propagiert und eine Vielzahl von Sprach-, Philosophien- und Literaturtheorien entwickelt. Von den Romantikern wurde die Französiche Republik 1789 begrüßt, was vor allem darauf zurückzuführen war, dass dieses Geschehen die gemeinsame Ordnung und die alte Grenze veränderte und fast sprengte.

Anders als andere kulturelle und literarische Perioden oder Ströme war die deutsche Literatur nicht an ein einziges zentrales Thema geknüpft, sondern verschob im Lauf der Jahre ihre " Festung " in mehrere Blickwinkel. Dabei ist es wichtig, dass die verschiedenen Orte alle unter dem Konzept der Romantisierung verstanden werden können, aber zum Teil ganz andere Sichtweisen auf das Wesentliche der Zeit.

Die Geburt der Ära kann jedoch in Jena liegen, wo sich Menschen, die die Hauptmerkmale vermittelten, zum ersten Mal einfanden. Als bedeutende Repräsentanten der Gegenwart wurden in Jena die Denker Johann Gottlieb Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Friedrich Schleiermacher, die beiden Theaterwissenschaftler Augustwilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel sowie die Lyriker Ludwig Tieck und Novalis angesehen.

Zudem entsteht durch die gleiche Verknüpfung - vor allem um die Gebrüder August Wilhelm und Friedrich Schlegel - die Fachzeitschrift Athenaeum, die das Zentrum der frühen Romantik war und viele der später als kennzeichnend für die Zeit erschienenen sechs Editionen gebündelt hat. Dort begegneten die Jugendlichen der Romantie den bekannten Vertretern der klassischen Musik, denn auch Goethe und Schiller waren nicht weit weg, und so kam es zu Gesprächen, Begegnungen und ersten Ansätzen, die in der vor allem in Heidelberg stattfindenden Liebesgeschichte kulminierten.

Hier versammelten sich mehrere Jahre jüngere Schriftsteller als die Repräsentanten der frühen Sowjetromantik, die die in Jena entstandenen Theorien aufgreifen und sich mit den Werken der frühen Sowjetromantik auseinandersetzen. Der Name ergibt sich aus der Tatsache, dass sich damals mehrere Schriftsteller der romantischen Zeit in Heidelberg aufhielten: Achim von Arnim und Clemens Brentano zum Beispiel haben hier an ihrer Volksliedersammlung Des Knaben wunderhorn gearbeitet und auch die Eremitenzeitung herausgegeben.

Joseph Görres unterrichtete auch in Heidelberg und Friedrich Creuzer an der Uni, während Joseph von Eichendorff damals in Heidelberg studierte. Friedrich Hölderlin - der aus Tübingen stammt - war ebenfalls mehrere Jahre in der Stadt. Da in Berlin die allerletzten Ableger der Romantischen Moderne zusammenkamen, ist dies zeitlich die Endphase der Zeit.

Zwischen 1815 und 1848, aber auch in den Großstädten Wien, Nürnberg, Karlsberg und Heidelberg, was den Namen verwirrend macht. E. T. A. Hoffmann, Joseph von Eichendorff, Clemens Brentano, Friedrich de la Motte Fouqué, Bettina von Arnim, Achim von Arnim, Eduard Mörike, Ludwig Uhland und Ludwig Tieck, die hauptsächlich (Kunst-)Märchen, Erzählungen, Novelle und Erzählungen schrieben, das Unglaubliche und Furchterregende waren die Hauptthemen der Belletristik.

Wichtigstes Mittel der Romantik war zweifellos die Literaturgeschichte, der die Malerei folgte, obwohl auch in der Kunst die essentiellen Gedanken zum Ausdruck kamen. Der Ausbruch ins Unglaubliche und die Abkehr von der kapitalistisch und profitorientierten Gesellschaft und auch von den Vorstellungen der Erleuchtung waren für die romantische Dichtung unerlässlich.

Außerdem wurden die Genres (Poesie, Epos, Drama) kombiniert, aber gleichzeitig sollten in der Arbeit philosophische, geniale und kritische Aspekte vertreten sein. Infolgedessen sollte die Dichtung die Grenzen des Genres auflösen. Die Novelle wurde als das Hauptgenre des Epos angesehen. Auf der einen Seite bietet dies genügend Raum, um dem Anspruch zu genügen, alle Genres untereinander zu mischen, und auf der anderen Seite zeichnet es sich vor allem dadurch aus, dass es keinen strengen Vorschriften unterworfen ist.

Goethes Novelle Wilhelm Meisters' Lehre (1795/96) war das erste Modell, insbesondere Friedrich Schlegel lobt den Buch. Sie haben sich jedoch rasch von älteren Formularen entfernt und eigene Schöpfungen geschaffen. Später wurde auch der Wunsch befriedigt, die Genres im eigentlichen Buch zu mischen, wodurch beispielsweise die vielen Gedichte in Eichendorffs Roman/Novelle Aus dem Nichtsnutz von 1822/23 genau dieses Prinzips illustrieren und das romantische Gedankengut wiederaufgreifen.

Aber auch der eigentliche Buchroman verliert an Wichtigkeit, da er immer mehr von anderen Gestalten (Liedern, Gedichten oder einzelnen Versen) durchdrungen wird und so - je nach Bedarf - mehr zu einer gemischten Form der Genres wird. Auch für die RomantInnen war die Erzählung eine naheliegende Wahl, die den Anspruch auf das Fragmentarische durch ihre unmittelbare Einführung und ihren offensichtlichen Abschluss auslöste.

Weitere bedeutende Epochen sind die Geschichte und natürlich das Kunst- und das märchenhafte. Das Erzählen hat sich angeboten, weil es selbst eine eher frei gestaltete Gestalt repräsentiert, wodurch das Erzählen seinerseits die Grenze zwischen Realität und Phantasie nachvollzieht. In der Romantischen Epoche stieg jedoch das Interesse an volkstümlichen Gedichten in gleichem Umfang - was vor allem auf die Rückkehr ins Hochmittelalter zurückzuführen war -, und es wurden viele solcher Schriften verfasst und die älteren Erzählungen und Gesänge gesammelt und in ausgedehnten Sammelbänden wiederveröffentlicht.

Die Kinder- und Haushaltsmärchen der Gebrüder Grimm und die Volksliedsammlung im Stück Desknaben Wunderhorn von Achim von Arnim und Clemens Brentano sind Beispiele dafür. Die deutsche Romantik - vor allem die Repräsentanten der späten Romantik - beschäftigte sich daher mit den Schattenseiten der Menschenseele, die gerade in der europ.

Sie gipfelte in einer Unterströmung: der so genannten Schwarzen Romantis. Schwarzromantik ist vor allem von unheimlichen Ereignissen und der Begeisterung für das Böse geprägt. Zu den Beispielen gehören E. T. A. Hoffmans Der Sandmännchen (1816/17), sein Kriminalroman Die Miss von Scuderi (1819) und sein Thrillerroman Die Elixiere des Teufels von 1815/16, in dem auch Johann Peter Hebels Kalenderstory Unexpected Reunion (1811) und der phantastische Roman von Chamisso Peter Schlehmils Wonderrous Story (1814) solche Showelemente enthalten.

Die Dramatik spielte in der Romantischen Kunst eine ziemlich unwichtige Rolle, weshalb in dieser Ära nur wenige Stücke auftraten. Die Dramatik hat sich einfach nicht angeboten, um der Nachfrage nach einer Mischung der Genres nachzugehen. Trotzdem wurden gelegentlich romantische Theaterstücke geschaffen. Obwohl in dieser Zeit einige Theaterstücke des Dichter Heinrich von Kleist geschrieben wurden, kann man ihn nicht zwangsläufig als romantisch bezeichnen.

Die romantische Witzigkeit erkennt Tieck hier und setzt auf das Brechen der Illusion. Diese Wirkung wird dadurch unterstrichen, dass bei geöffnetem Gardinenvorhang ein führendes Gespräch stattfindet und das märchenhafte Personal die Spielqualität selbst auswertet. Poesie wurde in der Literatur als eine spezielle und bedeutende Form des Ausdrucks angesehen.

Obwohl es nicht den selben Gestaltungsspielraum zuließ wie der Film oder andere Epen, die uns dazu aufforderten, die Genres zu mischen, war es Teil dessen, was die RomantInnen als Lyrik empfanden. So wurde die Dichtkunst nicht - wie in früheren Zeiten - als Bildungsmöglichkeit betrachtet, sondern als Teil der Idealwelt selbst, deren starkes Merkmal die Romantik vor allem im Hochmittelalter sah.

Der Poet erhielt die Aufgabenstellung, die Idealwelt wieder erkennbar zu machen, die von anderen Strömen unterdrückt wurde. Dieses romantische Gedicht war von Schlichtheit geprägt. Lange Zeit wurde die spontan, teilweise naiv anmutende lyrische Poesie der Erfahrung als essentieller Baustein der Romantik und auch als Sinnbild dieser Poesie angesehen.

Inzwischen hat die Forschung jedoch anerkannt, dass die Romantik keinesfalls Spontaneität oder Naive war, sondern vor allem Lyrik schrieb, die nur den Eindruck von Spontaneität und Blauäugigkeit erweckte, sondern bewußt strukturierte und spezifisch natürliche Metaphern verwendete, um eine gewisse Wirksamkeit zu erwirken. Die frühere Idee der Romantik wurde vor allem durch die Dichtungen des spätromantischen Joseph von Eichendorff unterstützt.

Eichendorffs obiges Beispiel illustriert die romantische Poesie anhand mehrerer Ausprägungen. Es gibt viele Schlagworte, die sich speziell auf die essentiellen Bestandteile der Romantischen Kunst beziehen, wie Traum, Tag und Nachtruhe. In der Poesie der Romantischen ist auch das Obdachlosengefühl ein essentielles Thema, das auch im oben genannten Poem zu spüren ist.

Dieses Verlangen bezieht sich also auf den scheinbar unerreichbaren Traum einer Paradieswelt, in der der Poet die Rolle spielt, das Versteckte aufzuzeigen und damit zu zeigen oder zu erwachen. Diese vier Verse berichten auch über die versteckte Dichtung der Erde.

Es ist ein Beispiel dafür, was romantische Poesie leisten sollte. Deshalb ist es auch die Aufgabenstellung des Dichters, denn er ist es, der mit Hilfe von Worten den Schlaf wecken und so das Versteckte erkennbar machen kann. So kann das rechte magische Wort sozusagen die Tür zur Endlosigkeit eröffnen, wobei der Poet und der Poet die Grenze zwischen Wirklichkeit, Fantasie und Unterbewusstsein aufheben.

Doch nicht nur in der Fachliteratur, sondern auch in der Malerei der Romantik findet man die Sujets und Charakteristika der Zeit. Ausschlaggebend dafür sind die Beweggründe des Unglaublichen sowie das Reiselust und das gleichzeitig auftretende Sehnen nach der Heimat, die sich in vielen Arbeiten in Reisefotos manifestieren.

Caspar David Friedrich (1774-1840), ein deutschstämmiger Kunstmaler, Graphiker und Graphiker, der als der bedeutendste Kunstmaler der frühen Antike angesehen wird, ist ein bedeutender Repräsentant. Das oft von Wehmut geprägte Weltbild Friedrichs wird heute als beispielhaft für das Bild des Künstlers in der Zeit der Romantisierung angesehen. Im obigen Beispiel von Friedrich, das den Namen Der Wanderer über dem Nebelmeer führt, sind mehrere romantische Sujets kombiniert.

Zum einen ist dies eine Repräsentation der natürlichen Gegebenheiten, bei der der abgebildete Mensch als wandernder Mensch gilt, der entweder von Fernweh oder Sehnsucht angetrieben wird. Außerdem steht der Bergwanderer auf einem Berg und schaut auf ein Nebelmeer, das etwas verbrennt, wodurch die Umgebung als Spiegel der Menschenseele gesehen werden kann.

Auch Naturdarstellungen waren populär, die als Wildnis galten und daher ungezähmt und rätselhaft wirken konnten. Zudem wurde die Repräsentation der Blue Flower, die - wie bereits im oben genannten Kapitel dargestellt - als ein bedeutendes romantisches Sujet angesehen wurde, sehr oft mit diesen Landschaftsüberlegungen vermischt. Die Blaue Blüte, die für Verlangen, Distanz und Zuneigung steht, wurde nicht nur im eigentlichen, wirklichen Sinn benutzt, sondern in manchen Fällen auch nur andeutungsweise oder bildlich dargestellt.

So zeigt einer der wichtigsten frühen romantischen Künstler, Philipp Otto Runge (1777-1810), die Blue Flower in seinem Bild The Morning auf der Basis einer verschwommenen, rätselhaften und in den Wolken zwischen Abend und Morgen aufwachsenden Maiglöckchen. Die romantisch-mystische Sichtweise wird durch die Blue Flower und das Verschwimmen der Tages- und Nachtgrenzen verdeutlicht (? full view of "Der Morgen").

Kennzeichnend für die romantische Malerei ist auch die Abbildung von Gräberfeldern, Trümmern, Naturlandschaften und allen Motiven, die ein Grenzmotiv repräsentieren, also von Motiven, die eine Grenzlinie zwischen Realität und Traumhaftem bilden, wie z. B. Dämmerlicht, Mondlicht, Dämmerlicht, Nebelfetzen oder auch der Weitwinkel.

Die Romantik kann auch in der Melodie angesiedelt sein. Jahrhundert, bei dem vor allem die Hervorhebung des sensiblen Ausdruckes, die Auflösung der klassischen Form sowie die Erweiterung und Überschreitung der klassischen Harmonie im Mittelpunkt standen. Man betrachtete die Mucke als Mittler zwischen den Menschen und den hohen Dingen.

Zudem wurden in der Romantischen Epoche zunehmend Volkslied-Elemente (Volksmusik) in das Musikrepertoire einbezogen. Hier wurde die Balance von Harmonie, Rhythmus und Melodie oft durchbrochen. Doch auch hier gab es eine Neigung zur Rückkehr zu früherer Literatur, wodurch die Legenden und Legenden der Antike oft zur Basis für den Inhalt von Oper und Singspiel wurden.

Ein weiteres Merkmal ist, dass in der Romantischen Moderne zum ersten Mal ernsthafte und populäre Volksmusik getrennt wurden. Lassen Sie mich ein Beispiel nennen: Die Romantische ist eine kunsthistorische Zeit, deren Ausdrucksformen sich in den Bereichen Malerei, Kultur, Musik sowie in der Philosphie widerspiegeln. Jh. bis ins ausgehende XVIII. Jh. zurückverfolgt werden, die Literaturromantik reicht etwa von 1795 bis 1848 und damit von Klassizismus, Gewitter und Trieb, Sensibilität, Erleuchtung, bis hin zum biedermeierlichen, vor-märzlichen und realistischen Stil.

Sie gliedert sich in frühe Romantik (bis 1804), hohe Romantik (bis 1815) und späte Romantik (bis 1848). Vor allem Romane und Poesie sind in der Fachliteratur zum Lieblingsgenre geworden. Das Buch war die ideale Wahl, weil es die Möglichkeit bietet, die unterschiedlichen Genres zu vereinen. Es war die Pflicht der Poesie, das Versteckte aufzudecken.

Hier hatte der Poet die Aufgabe, das Begrabene und Verdeckte wieder aufzudecken. Im künstlerischen Bereich, insbesondere in der Malerei, sind fast gleiche Sujets zu erkennen. An der Oberfläche geht es um die Repräsentation der Landschaft, dabei sind auch Reste und Gräberfelder populäre Sujets. Das Hauptziel besteht darin, den Wechsel zwischen Realität und Träumen kunstvoll darzustellen und damit solche Grenzmotive zu präsentieren.

Die Blaue Blüte, ein Sinnbild für Verlangen und Distanz, war weitläufig. Im Laufe der Zeit wurde das Ensemble ständig mit immer feineren Schattierungen ausgebaut und hinterlässt so einen bleibenden bleibenden Eindruck bei den Zuhörern.

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