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Wunderschöne Kunstbilder

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Die Kunst ist ein kulturelles Produkt des Menschen, das Resultat eines schöpferischen Vorgangs. 5] Das Artwork steht in der Regel am Ende dieses Vorgangs, aber seit der Neuzeit kann es auch der Prozess selbst sein. Kunstschaffende im weiteren Sinn werden als Kunstschaffende bezeichnet. Die Ausdrucksweisen und -methoden der Kunst[7] haben sich seit den Anfängen der Neuzeit erheblich ausgeweitet, zum Beispiel mit der Photographie in der visuellen Kunst oder mit der Herstellung von Comic als Bindeglied zwischen visueller Kunst und der Erzählweise der Literaturen.

In den Bereichen Darstellende Kunst, Medizin und Kultur können nun auch neue Formen des Ausdrucks aus neuen medialen Bereichen wie Radio, TV, Reklame und Web hinzugefügt werden. Kunstgenres wie die Installationen oder der Medienkunstbereich kennt die klassischen Grundteilungen nicht mehr. Die Kunst ist ein deutscher Begriff. Schon in Althochdeutsch war es Kunst (Plural kunsti), in Mittelhochdeutsch (Pl. künste).

Kunst ist ein Substantiv Abstraktion zum Verb kann mit der Bezeichnung "das, was man meistert; Wissen, Wissen, Meisterschaft". Der Satz "Kunst kommt von Können" ist daher aus etymologischer Sicht korrekt (je nach Herkunft des Wortes). Darüber hinaus wurde "Kunst" im Lehen für den Ausdruck ars verwendet, z.B. im Erziehungskanon der Sieben Liberalen Kunst, in der Kunst des Lebens, der Kunst der Liebe, etc.

In diesem Sinn bezeichnet Kunst im Grunde alles, was Menschen tun können und was von Menschen gemacht wird. Die Kunst wird seit der Erleuchtung vor allem im engen Sinn als Gattungsbegriff der Kunst benutzt, der die Gattungen (bildende Kunst, darstellendes Kunsthandwerk, Kunst, Medizin und Literatur) und ihre unterschiedlichen Stilrichtungen und Ströme verbindet.

Verwandte Fachbegriffe sind z.B. Kunst, Artist, Kunst. 8] Der folgende Beitrag geht auf diesen Terminus ein. Es wurde und wird der Ausdruck Kunst verwendet: In Anlehnung an die Antikenphilosophie, die "Hebammenkunst" des Sookrates, wird der Kunstbegriff seit dem XVI. Jh. nicht nur zur Bezeichnung von Wissen benutzt, der Ausdruck wird auch gleichbedeutend für Philosphie, sondern auch für (Natur-)Wissenschaften benutzt.

Als Geschicklichkeit bezeichnet man sowohl Fähigkeiten ("fertig werden" im Sinn von "gelernt haben") innerhalb eines Fachgebietes als auch die Totalität einer Fähigkeit (Fechten, Reiten, Kochen, Medizin, Arithmetik, Schriftkunst, Lebenskunst) oder Aktivität (Korbwaren, Töpferei), Sterben als Sinnbild für die Aktivität eines Bestatters,[9] konserviert als "Kunstfertigkeit". Diese Kunst erhält eine ablehnende Bedeutung, wenn sie sich auf gekonnte Täuschung bezieht (Diebstahl, Verschönerung, Schwarzkunst, Verführung oder Magie).

Bis ins achtzehnte Jh. wurde die auf altgriechischer Technik basierende Kunst auch als Sinnbild für die Praxis des (technischen) Kunsthandwerks verwendet, das dieses spezielle Wissen hervorbrachte (z.B. Feuerwerkskunst für Feuerwerk, Wasserkunst, Bergbaukunst, Gartenkunst) oder den Meistertitel trug. Diese Verwendung ist in der Formulierung "nach allen Kunstregeln " und im Konzept der Architektur beibehalten.

Der Begriff Handarbeit wird auch heute noch mit Handarbeit in Verbindung gebracht. Bei Kant schliesslich kann man die Begriffstrennung feststellen: "Im engeren Sinn werden Kunst und Kunst präzise voneinander getrennt, obwohl sie nicht in engem Kontakt stehen, ja sogar vergehen (vgl. Kunsthandwerk): Kunst wird vom Handwerksberuf abgegrenzt, der erste wird als frei bezeichnet, der andere kann auch als Auftragskunst bezeichnet werden".

Als Antriebskunst gelten im Sinn von Geräten für die Herstellung von Geräten für den Maschinenbau oder von maschinellen Objekten mit den oben genannten Techniken, Wasserspiele für Brunnen und Wasserversorgungs- und Entwässerungssysteme, Dampfmaschinen, Spezialgeräte zum "Fördern" von Ladungen im Untertagebau, s. vor allem Bergbaukunst. Seit der Antike werden die ersten Grundlagen der Naturwissenschaften die Sieben Freien Kunstwerke benannt, die aus dem trivialen (mit grammatikalischer, rhetorischer, logischer) und dem quadrivialen mit arithmetischer, geometrischer, musikalischer und astronomischer Darstellung bestehen.

Wissenschaftliche Fächer sind seit Leibniz als "Sprachkunst (Grammatica), Rhetorik (Rhetorik), Messekunst (Geometria), Evidenzkunst (Logica), Moralkunst (Ethica), Bildende Kunst (Optica), Sezierkunst (Anatomie), Kunst der Trennung (Chymia) usw. bekannt. " Doch bald wird sich Kunst von Naturwissenschaft unterscheiden. Goethes sagt: "Kunst und Naturwissenschaft sind Wörter, die so oft benutzt werden und deren genaue Differenz kaum zu verstehen ist, man benutzt oft das eine für das andere und legt dann gegen andere Begriffsbestimmungen vor: Ich glaube, man könnte Naturwissenschaft als Wissen des Allgemeinen, abgezogenes Wissen, Kunst, auf der anderen Seite würde man Naturwissenschaft zum Handeln benutzen.

Die Naturwissenschaft wäre die Ursache und die Kunst ihr Wirkungsmechanismus, weshalb sie auch als Praxiswissenschaft bezeichnet werden könnte. Also wäre die Naturwissenschaft endlich das Thema, die Kunst das eigentliche Thema. "Als Kontrast zur Umwelt Schon bei Aristoteles, aber vor allem im Zuge der Erleuchtung und ihres neuen Naturbegriffs, wird Kunst (gr. ?????, téchn?) als Kontrast zur Umwelt gesehen (gr.

Die Vorsilbe artificial wird heute als Ausdruck für "nicht natürlich" verwendet: Kunstpelz, Kunststoff, Kunstblumen, Kunstherzen, Kunstauge, uvm. Die Kunst im eigentlichen Sinn wurde im heute gebräuchlichsten Stil vor allem von Winckelmann, Lessing, Herder, Goethe und Schiller beeinflusst. Sie bezeichnen in ihren Ästhetischen Werken das menschliche Schaffen zum Zweck der Auferbauung als Kunst, sei es im Bereich des Theaters, der Dichtung, der Kunst, der Musik oder den Werken der "bildenden Künstler", auf die sich der Ausdruck immer weiter eingrenzt.

Damit hat sich Kunst auch als Vorsilbe für Wortformen wie Kunstausstellungen, Kunstwerke, Kunstauktionen etc. etabliert. Die Kunst ist ursprünglich ein rituelles Phänomen, das sich gleichzeitig oder im Kontext mit prähistorischen Sekten oder religiösen Strömungen entwickelt hat. Schon in der Jungsteinzeit entstanden Gemälde und Skulpturen sowie Kunst, Literatur und Ballett.

Die ersten Zeugnisse der Kunst sind die fast vierzigtausend Jahre alte Elfenbeinfigur aus dem einsamen Tal, die Flöte aus dem Güßenklösterle oder die Höhlenmalerei aus der Chauvet-Höhle. Geschichtlich entwickelte sich die Kunst aus ihrem Anteil an der materielle Gestaltung von Sekten und Bräuchen. Zu Beginn der menschlichen Evolution ist das Erscheinen der Kunst einer von mehreren Indizien für die Bewusstseinsbildung und das menschliche Gedankengut.

Unter Kunst versteht man in diesem Kontext Aktivitäten oder Repräsentationen (z.B. Musik machen, Malen), die keinen direkten Vorteil für die Erhaltung des Lebens haben. So hat die Kunst seit jeher auch als Unterscheidungsmerkmal funktioniert, wie es in der aktuellen Kunstwissenschaft und Soziologie erörtert wird. Die anthropologische Produktion markierte vor etwa vierzigtausend Jahren (in Aurignacia) den Wandel vom Homo sapiens zum Homo sapiens intellectus.

Die Urgeschichte ist per definitionem eine Zeit ohne Schrift, daher gibt es keine Traditionen eines modernen Kunstbegriffes. Vom Altertum bis in die Spätantike, vom Ägyptischen Altreich über das antike Griechenland bis zum Spät-Rom ist eine Vielzahl von Kunstgegenständen intakt: Sie sind bewahrt worden: Daß sie als solche beschrieben werden, ist jedoch ein anachronistischer Vorgang, denn damals galt die Kunst der Gemälde und Skulpturen nicht als Kunst, sondern als Kunsthandwerk, ihre Werke als handwerkliche Waren, aber nicht als Künstler.

Die Kontraste (Antagonismen) der Kunst, die sich vor allem aus dem Verstand ergeben, und der Kunst, die von Hand produziert werden muss, werden sich in der Kunst über 2000 Jahre hinweg immer wieder anders ausdrücken.

Vom 19. Jahrhundert und seiner Rolle im zeitgenössischen Kunstkonzept (die technische Fähigkeit des Malers, seine Ideen auszudrücken) bis zur konzeptuellen Kunst der 1960er Jahre, die die Kunstidee vollständig vom vollendeten Objekt abkoppelt. Durch die Umwälzungen der Völkerwanderung hat sich das alte europäische Kunstschaffen fast aufgelöst.

Allerdings nimmt der Begriff der Kunst im Mittelalter das System der Kunstmechaniker wie die Kunst der liberalen (philosophischen) Grundstudien auf, die in den drei großen theologischen, juristischen und medizinischen Fachbereichen angenommen wurden. Die Künstlerin ist nach wie vor Handwerkerin und wie alle anderen Zünfte auch. Bauherr für nahezu alle Kunstproduktionen - Gemälde, Skulpturen, Kunst, Musiktheater - ist die Stadt.

Während man in der Altertumsgeschichte noch ein naturgetreues Bild des Menschen darstellte und versucht hat, die Umwelt so gut wie möglich zu imitieren, wurde das Schöne im Mittelalter durch den geistlichen (religiösen) Inhalt einer Repräsentation definiert, wie er von der Schule als die in der Kunst zu reflektierende Gottesschönheit wiedererkannt wurde. Mit den Städten und mit ihnen den Kaufleuten, die mit Kunst ihre neue Position in der feudalen Gesellschaft aufzeigen.

Daraus ergeben sich sehr komplexe ikonographische Bild- und Architektur-Programme, die zu einer Aufgabenstellung für das Publikum werden. Eine neue Literaturgattung entsteht: Ekphrase, Literatur, Kunst, Schreiben über Kunst und Kunst und Kontemplation ("Kunstgenuss") als Komponente der Kunst. Er reflektiert seine Bedeutung für das, was in der Kunst in der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird.

Mit der " Neugeburt ", die mit dem Ausdruck von Neugeburt bezeichnet wird, ist die neue Verbindung zur klassischen Altertumswelt gemeint, auf deren Bild des Menschen und Konzept der Naturkunstproduktion beruht. Mundane Arbeiten gedeihen in den Bereichen Medizin und Buch. Das Erfordernis einer Katholizistischen Konterreformation bildet die Grundlage für die explosionsartige Entwicklung der musischen und bildenden Kunst im Barockstil.

Jahrhundert und zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert, im Zeichen der Erleuchtung, begann man in den Bildungskreisen über Malerei, Skulptur und Baukunst sowie über Kunst im wahrsten Sinne des Wortes zu sprechen. Durch die Kombination von Themen wurde die ästhetische Gestaltung im Gegensatz zum Häßlichen als eine Art der Qualifikation von Werken etabliert.

Sie wurde zum Vorbild für den politisch-wissenschaftlichen Bereich und für die Genres Kunst und Kultur, die sich nach und nach als selbständige Gebiete entwickelten. Diese Unterscheidung zwischen Kunst und Kunst war das Resultat der gerade beginnenden literarischen Diskussion, die sich nicht mehr mit allen intellektuellen Werken beschäftigte, sondern Roman, Drama und Gedicht als literarische Arbeit im veränderten Sinne des Wortes kombinierte.

Um ein breiteres Zielpublikum zu erreichen, wurde der Begriff Kunst zunächst auf Malerei und Skulptur beschränkt, auf Objekte, die in den seit Anfang des achtzehnten Jahrhunderts existierenden Tageszeitungen und Magazinen präsentiert und bewertet wurden. Es wurde zwischen Innen- und Außenaufnahmen unterschieden. Innenbilder waren zum Beispiel Sprachen, Gedanken und Gedanken, während Außenbilder Möbel, Gebäude oder handgefertigte Waren waren.

Im Sinne der Freiheit ist der visuelle KÃ?nstler nicht mehr dem Kunden verbunden, sondern fertigt selbstÃ?ndig fÃ?r einen neuen Markt. Das Kunstkonzept der Modernität wurde von der Erleuchtung vorbereitet. Am Ende des ausgehenden Hochmittelalters emanzipierten sich die Maler in autonome Subjekte, am Ende des Barockfeudalismus emanzipierten sich die Kunstwerke und wurden selbstständig.

In Zeiten von Maschine, Arbeitsteiligkeit und Automation änderte sich der Stellenwert des Handwerks in der Kunst. Die Kunst besteht nun nicht mehr in funktionalen Zusammenhängen, sondern nur noch aus sich selbst heraus, wird L'art pour l'art. Unter dem neuen Gattungsbegriff der angewandten Kunst für das Kunsthandwerk werden die in funktionalen Zusammenhängen verbliebenen Künste konstituiert.

Wurden in der Stilistik die stilistischen Epochenbezeichnungen dem entsprechenden Kunstwerk hinzugefügt, so gestalten nun die Kunstschaffenden selbst ihre Kategorie im Zusammenspiel mit der neuen Kulturkritik. Der Stellenwert von Frau in der Kunst steigt. Während bis zur Erleuchtung die Empfänger der Kunst nur ein sehr kleiner Zirkel waren (der Geistliche, der Adelige, die reichen Bourgeoisie), wuchs das öffentliche Interesse mit der Herausbildung des freien Kunstmarkts erheblich, die zu dessen Verbreitung organisierten Publikumsausstellungen (Salons) und die in den Medien geführten Diskussionen über Kunst, Massenliteratur, etc.

Gleichzeitig rückte die Erforschung der eigenen Herkunftsbedingungen zunehmend in den Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzungen in den Bereichen Bildende Kunst, Medizin und Buch. Soweit die Kunst sich selbst adressierte (Metakunst), verloren sie das eigentliche Ziel der großen Klassen, der sie als avantgardistische Kunst vorausgehen wollte. Während früher die Auseinandersetzungen um die Kunst innerlich und patriotisch waren ( "Florentiner Disegno contra venezianische Farbe") oder eine Geschmacksfrage ("Rubenisten contra Pousinisten, Antiker und Moderne" etc.), weigern sich heute ganze Gesellschaftsschichten, die Kunst ihrer Zeit zu akzeptieren.

Ein Gegenmodernismus entsteht, der seine Ausdrucksmöglichkeiten in verschiedenen Stilrichtungen gegenüber der zeitgenössischen Kunst suchen - z.B. durch neoklassische, andere historizistische oder bewußt anachronistische Kunst. Das kann als Widerspruch gegen die Grundsätze der zeitgenössischen Kunst aufgefasst werden. Darüber hinaus ging die Verleumdung der zeitgenössischen Kunst im Rahmen des NS, die mit dem Stichwort Degenerierte Kunst versucht hat, die gesamte Klassik zu erfassen und die so genannte deutschsprachige Kunst mit brutalen Methoden durchzusetzen: durch Berufsverbot, verächtliche Darbietungen wie in der Schau "Degenerierte Kunst", bis hin zur körperlichen Auslöschung der jüdischen Kunst im Holocaust.

Nach und nach wurden ab 1936 alle Bereiche der Kunst des beginnenden zwanzigsten Jahrhundert in Deutschland geschlossen. Die Sowjetunion entwickelte sich in den 1920er Jahren zum avantgardistischen Konstruktions- und Superlativismus, der mit dem beginnenden Stalinismus die Überhand nahm und zum sozialen Sozialismus in den Bereichen Kunst, Kultur und Kunst wurde.

In Übereinstimmung mit den nach der totalitären Periode seit den 30er Jahren herrschenden Gegensätzen entwickelten sich innerhalb der Modernität der späten 50er Jahre verschiedene Richtungen als gegenwärtige Widerstandbewegung oder Postavantgarde in den 60er Jahren, sowohl in West- als auch in Osteuropa, die sich infolge des Ost-West-Kriegs und des sowjetischen Nationalsozialismus der Standardisierung widersetzten.

Allerdings kann diese vom Staat verursachte gewalttätige Unterdrückung der modernen Kunstformen nicht mit der Unbefriedigung einiger Bevölkerungsgruppen mit zeitgenössischen künstlerischen Formen (vor allem in der Architektur) gleichgesetzt werden. In der postmodernen Kunstauffassung werden die Vorstellungen von Freiheiten, Ursprünglichkeit und Echtheit teilweise hinterfragt, bewußt mit Zitaten anderer KünstlerInnen gearbeitet und geschichtliche und gegenwärtige Stilrichtungen, Werkstoffe und Verfahren sowie verschiedene Gattungen der Kunst kombiniert.

Das Kunstbusiness und die Ausstellungsräume werden von einer Meta-Ebene (White Cube) aus befragt. Gegenwartskunst, aktuelle Kunst und vergleichbare Kollektivbegriffe erfassen die gegenwärtige Kunst nur sehr allgemeingültig. Die Kunstavantgarde ist für die seit den Anfängen der Nachmoderne entstandene Kunst veraltet, da es keine verbindliche Orientierung für eine Vorreiterrolle oder für Pioniere in offener Gesellschaft und Kultur gibt.

Deshalb wird der Ausdruck "zeitgenössische Kunst" auch verwendet, um Kunstwerke oder Aktionen zu beschreiben, die etwas in der heutigen Zeit so spürbar machen, dass sie eine kulturelle Bedeutung für die zukünftige Entwicklung haben. So gesehen scheint die freiheitliche und zeitgemäße Kunst alle Voraussetzungen, wissenschaftlichen Spielregeln und Klassifikationen, alle künstlerischen Stile, Kunstzweige und Kulturgrenzen zu ignorieren und sich zugleich die Freiräume zu nehmen, sie nach künstlerischen Bedürfnissen zu betrachten, zu verarbeiten und zu nützen.

Diese Kunst stellt ein Kunstsystem[15] dar, das sich aus dem Synergieeffekt mehrerer Beispiele, Diskurse, institutioneller Akteure und etablierter Praxen erwächst. 16 ] Die Kunst der Gegenwart als globales und interkulturelles Funktionssystem verbindet die Wurzeln verschiedener Kulturkreise, die kunsthistorische Grundlage der Kunst, wodurch die alte Kunstphilosophie als geschichtliche Grundlage für die westliche Kunst-Tradition besonders wichtig ist.

Die Gegenwartskunst läßt auch traditionelle Klassifikationen wie Gemälde, Skulpturen, Tänze, Musiktheater etc. durchscheinen, ist aber gerade durch ihre thematische Auseinandersetzung, Befragung, Überwindung, Ausdehnung, Interdisziplinarität und Eisenisierung gekennzeichnet. In den Bereichen Kunst- und Soziologie, Kunstpsychologie, Psychologie, Jurisprudenz und Kulturwissenschaft allgemein geht es um die Fragen, welche biologische Grundlage das menschliche Bedürfnis nach Kunst hat oder welche psychologische, soziologische, ökonomische und politische Funktion die Kunst für Mensch und Umwelt hat.

Biologiestudien zur Kunst erfolgen vor allem in der Evolutions- und Neurowissenschaftstheorie. Das heißt konkret: Wer Kunst praktiziert und schätzt, muss mehr Nachwuchs hervorbringen als die anderen. Solch ein Erklärungsschema erscheint in der Kunst nicht sofort verständlich. Nichtsdestotrotz findet man in allen geschichtlichen und kulturellen Bereichen Formen, was darauf hindeutet, dass ein Kunstbedarf nicht nur durch soziale Prägungen, sondern auch durch biologisches Handeln entsteht.

Zur biologischen Absicherung künstlerischer Belange können verschiedene Erklärungsansätze vorgebracht werden. Kunst ist höchstwahrscheinlich das Kriterium für die Auswahl eines Partners. Kunstproduktion ist ein äußerlich erkennbares Zeichen von kreativer Arbeit, das auch in anderen Problembereichen zu gestalterischen Lösungsansätzen führt. Wer Zeit für die Kunst hatte, hatte keine Schwierigkeiten, sein tägliches Bedürfnis nach Essen und Geborgenheit zu befriedigen, denn wer neben dem alltäglichen Leben noch über vor allem sinnlose Aktivitäten wie Kunst verfügt, kann so überleben.

Kunst als Geber von gruppenspezifischen Überlieferungen und Werten kann auch die menschlichen Gemeinden unterstützen. In einer anderen Annahme wird angenommen, dass der Bedarf an Kunst ein Abfallprodukt (Epiphänomen) der Entstehung anderer überlebenswichtiger Kognitionsdienste ist. Der Vorteil dieser Kognitionsfähigkeiten müsste daher über die Benachteiligung der künstlerischen Bedürfnisse (Zeit, Material) hinausgehen. Vor allem ist es schwer, sie von der Notwendigkeit der Kunst als Ergebnis der Kulturentwicklung zu unterscheiden.

Der schöpferische Teil der Kunst wird in der Psyche durch kreative Forschung, der Wahrnehmungs- und Bewertungsteil durch Experimentalästhetik erforscht. Die Neurobiologie basiert auf biologischem Prinzip bei der Forschung nach dem Bedarf an Kunst. Wie in jeder schöpferischen Aktivität sah Sigmund Freud die Kunst als eine Gelegenheit, den Antrieb der Libido auf nicht-sexuelle Art und Weise zu unterdrücken.

Da gibt es die bildende Kunst, aber auch die Kunst der Technik, die Kunst der Sprache oder Diplomaten, den Kugelkünstler und in vielen Bereichen den Maler auf seinem Gebiet. Gibt es Gemeinsamkeiten in diesem übergreifenden Sinne - und was zeichnet dann die einzelnen Gegenständler aus? Die Kunst in diesem sehr weit gefassten Sinne ist eine schöpferische Aktivität (und ihr Ergebnis), die mit der höchsten Effektivität ausgeführt wird, d.h., an den verwendeten Methoden bemessen, hat das Resultat die größtmögliche Auswirkung.

Mit einem vergleichbaren Effekt wird nicht der hohe, sondern der relativ moderate Arbeitsaufwand höher bewertet als die Kunst. Allerdings variieren die verschiedenen Kunstformen in der Wirkungsweise, je nach Fachgebiet. Die Kunst der Technik zum Beispiel ist die nachhaltige und feste Verbindung, die Essenz des Aufsatzes ist die geniale Auseinandersetzung, der Fokus der bildenden Kunst ist vor allem das Erwachen und Stimulieren emotionaler Erfahrungen.

Viele Aktivitäten können als Kunst im weiteren Sinne ausgeführt werden; die Voraussetzungen dafür sind vielmehr Produktivität und Effektivität. Die Kunst ist ein Phänomen in jeder Zivilisation, Thema gesellschaftlicher Gepflogenheiten und - wenn eine Zivilisation ein Rechtssystem aufbaut - ein Gesetzgebungsgegenstand. Das Recht auf künstlerische Freiheit ist in demokratisch geprägten Staaten entweder in der Grundgesetzgebung festgeschrieben oder im Kontext der freien Meinungsäußerung gewährleistet.

Die Kunstpraxis wird in Ländern mit anderen Organisationen oft für Propagandazwecke reguliert und/oder instrumentiert. In der Diktatur wird die Kunst oft spezifisch zur Stabilisierung des jeweiligen Regimes eingesetzt. In allen Phasen der Geschichte gab und gibt es Nachahmungen, Fälschungen und von anderen Künstlerinnen und Künstler geprägte Arbeiten. Versteckt der Hersteller seine Originale, ist dies ebenso geahndet wie eine Urheberrechtsverletzung wie eine Nachahmung.

Damit ein solcher Verstoß nachvollziehbar wird, führt der Gesetzgeber Maßstäbe ein, die im eigentlichen künstlerischen Betrieb keine Bedeutung haben. Aus urheberrechtlicher Perspektive kann ein Urheber ein Kunstwerk nur dann als sein Besitz beschreiben, wenn es ein ausreichendes Maß an Kreativität hat. Voraussetzung dafür ist eine eigene, einzelne und spirituelle (menschliche) Kreation, die eine für die Menschen sinnlich erkennbare Ausprägung hat.

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