Skulptur Beton

Betonskulptur

Das Making-of zeigt den Herstellungsprozess für größere Skulpturen aus Gips und Beton mit einem Innenrahmen aus Draht, Metall und anderen Materialien. Vielecke, diese Skulptur macht nicht nur zu Ostern eine gute Figur. Friedemann Grieshaber verwendet Polystyrol oder Holz für die Negativformen seiner Skulpturen. Was für eine Figur oder Skulptur passt in meinen Garten? Gießen Sie selbst Betonfiguren, Engel aus Beton.

Betonskulpturen aus eigener Herstellung - Beton/Campus

Kunstpädagogen haben an der Uni Regensburg konkrete Skulpturen im Massstab 1:2 erbaut. Die Figuren werden zunächst in Lehm geformt und mit Putz verputzt. Dadurch wird das Gipsnegativ erzeugt, das anschließend mit Beton gegossen wird. Anschließend modellierten die Schüler ihre Figuren mit Lehm. Das fertige Modell wird dann für die Herstellung der späteren Betonskulptur verwendet.

Zuerst wird eine Trennlage aus vorstehenden Tonbändern um das fertig bearbeitete Lehmmodell gelegt. Das Model - hier eine stehend nackte Figur - wird in zwei vertikale Teile geteilt und die spätere Halbschale für den Abguss getrennt. Danach wird der Putz von beiden Seite auf das Lehmmodell aufgesetzt. Dadurch wird auf jeder der beiden Flanken der umgebenden "Tontrennwand" eine Putznegativform erzeugt.

Für größere Plastiken muss der Putz mit einer geeigneten Bewehrung unterlegt werden. Die Schülerinnen und Schüler lösen nach dem Härten das Gipsnegativ sorgfältig, z.B. mit einem Meißel. In die noch verschlossene Kokille wird ein Schmiermittel gegossen. Es erleichtert das Entfernen der beiden Schalen vom Vorbild.

Normalerweise reißt" das Modell aus Lehm, obwohl es verstärkt ist, da es den entstehenden Spannkräften nicht nachkommen kann. Gipsnegativ sorgfältig öffnen. Nach der Öffnung wird die neue Gussform von Lehmresten befreit; kleine Defekte oder Löcher können mit Putz oder Lehm repariert werden. Nun ist es praktisch: Für die Herstellung von Betonplastiken aus Negativ-Formen werden Beton-Mischungen aus Beton, Kies, Sand u. a. verwendet.

In den Skulpturenprojekten in Regensburg wird mit geschmolzenem Tonzement gearbeitet, weil der daraus erzeugte Beton besonders gut fliesst, eine schöne Flächenzeichnung aufweist und die nachfolgenden Plastiken sehr gut Kälte und Wärme widerstehen. Mit der warmen, dunklen Färbung erhalten auch die späten Betonskulpturen eine wesentlich größere Tiefenwirkung als das einfache Grey des konventionellen Zements.

Der Beton aus Quarz, Sand, Wasser und Beton wird von den Kursteilnehmern so gemischt, dass er eine "cremige" Beschaffenheit aufweist. Hiermit werden die beiden Schalen von der Innenseite beschichtet, um die feinsten Oberflächenunebenheiten auszugleichen. Dadurch wird auch vermieden, dass die helle Verstärkung aus galvanisiertem Stahldraht, der in die Betonplastik gegossen wird, die später die Fläche der Skulptur erreicht.

Nun werden die mit einer oder zwei dünnen Betonschichten gebürstet und von der Innenseite her verstärkt. Jetzt kann der Beton gegossen werden! Der Feuchtbeton wird zunächst lagenweise in die Negativform aus Gipskarton eingefüllt, die Innenfugen der Formen werden später mit flüssigem Beton ausgefüllt. Zwei Gipshalbschalen werden mit Beton gegossen.

Nachdem der Beton ausgehärtet ist (in der Regel am Folgetag ), wird die Putzschale Stück für Stück abtransportiert. Sind die Figuren komplett "freigelegt", können Fehler im Beton repariert werden. Bei Sandpapier, Spritzwasser und Schwämmen kann die verbleibende Gips-Farbe ganz oder zum Teil abgetragen werden, je nachdem, ob der dunklere Farbton des Tonerdezementes oder die helle Gips-Farbe hervorgehoben werden soll.

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