Skulptur Projekte Münster 2017

Bildhauerei-Projekte Münster 2017

Die Skulpturenprojekte verwandeln die westfälische Stadt Münster alle zehn Jahre in einen großen öffentlichen Kunstraum. Mehr als 35 künstlerische Arbeiten entstanden 2017 in Münster. Die Stadt Münster wurde am 10. Juni wieder in einen öffentlichen Kunstraum verwandelt. Im Sommer 2017 finden in Münster die fünften Skulptur Projekte statt.

Vom 10. Juni bis 1. Oktober finden die Skulptur Projekte Münster statt.

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The Skulptur Projekte ist eine seit 1977 alle zehn Jahre stattfindende Kunstaustellung von Bildhauerei und Skulptur im Öffentlichen Raum in Münster. In Kassel finden die Ausstellungen zu jeder zweiten Dokumenta statt. Kunstschaffende werden nach Münster geladen, um ein Kunstprojekt an einem Standort ihrer Wahl in der Innenstadt zu verwirklichen.

Nach der 100-tägigen Ausstellungsdauer wurden viele der Exponate von der Hansestadt, dem LWL-Museum für Kultur und Wissenschaft oder der Westdeutschen Wilhelms-Universität Münster erworben und sind fester Teil des Stadtbildes geworden. Für die Skulpturenprojekte laden die Kuratoren internationale namhafte Kunstschaffende ein, vor Ort im städtischen Raum von Münster zu wirken.

Es wird die Fragestellung nach dem "Verhältnis von Bildender Künste, öffentlicher Räume und urbaner Umwelt" erörtert. Den Ort des Kunstwerkes wählen die Kuenstler selbst. Diese einzige Anforderung soll sicherstellen, dass auch von außen eine große Anzahl von Plastiken besichtigt werden kann. Das Besucherkonzept kombiniert somit die Erforschung der Münsteraner Innenstadt mit der Gegenwartskunst.

1977 wurden Kunstschaffende nach Münster geladen, um eine Skulptur für einen ausgewählten Standort in der Innenstadt zu gestalten. Der Fokus lag und liegt auf der Untersuchung der geschichtlichen, kulturhistorischen, sozialen oder topographischen Ereignisse der Großstadt und der allgemeinen Beziehungen zwischen Kultur und Publikum in einer Form eines experimentellen Labors.

In der Folgezeit entstanden die vorangegangenen Skulpturenprojekte: Gefördert wird die Schau von der Landeshauptstadt Münster und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Skulpturenprojekte werden vom LWL-Museum für Kunst und Kultur veranstaltet. Unterstützt werden sie auch von der Kulturstiftung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und der Universität Westfalen.

Der Mietvertrag mit dem Besitzer des Ortes, an dem die Plastiken installiert wurden, endet nach den 100 Tagen der Austellung. Tatsächlich soll die Skulptur demontiert und an die Künstler zurückgegeben werden. Doch viele der Werke existieren noch immer, und viele Werke aus vergangenen Ausstellungen sind in der Innenstadt zuhause.

Die Skulpturenprojekte sind seit der zweiten Ausgabe 1987 zu einem wichtigen Bestandteil der Außenpräsentation der Landeshauptstadt Münster geworden; vor allem der Grad des Bekanntheitsgrades der Ausländer. Das liegt an der 1987 gestarteten intensiven Anzeigenkampagne. Neben der Einladung von amerikanischen und asiatischen Journalistinnen und Journalisten wurde auch ein Werbeträger zur documenta VIII nach Kassel, später auch zur Art Basel, mitgebracht.

Seit 1997 ist die Messe eine Touristenattraktion. Am ersten Wochenende waren alle Hotelanlagen der Innenstadt (3100 Betten) ausverkauft. Nach Angaben des Pressesprechers der Skulpturenprojekte kommen mehr fremde als in Deutschland. Aus dem kurzen Wegweiser zur Messe 1997 wurden drei Ausgaben von je 10000 Stück herausgegeben. An der negativen Haltung von 1977 hat sich bis zur kommenden Messe zehn Jahre später nichts Wesentliches geändert; besonders kontroverse Projekte wie Trunk waren auch nicht gerade förderlich für eine positive Meinungsbildung.

Doch schon im Verlauf der Messe änderte sich das Umfeld, als die Fachpresse sehr gut über die Messe berichtet und einen Vergleich mit der documenta antrat. Auch finanziell war es wichtig: Die Messe lockte viele Besucher an, die auch der Münsterländer Volkswirtschaft etwas Kleingeld gaben. Das Verhältnis der Menschen in Münster zur Messe hatte sich in den zehn Jahren bis 1997 erheblich erholt.

Die Tatsache, dass beispielsweise die Riesenbälle von 1977 zum Wahrzeichen der Hansestadt geworden waren und dass auch andere Plastiken einen deutlichen Einfluss auf das Bild der Großstadt hatten, mag für die gestiegene Beliebtheit vorteilhaft gewesen sein. Am Aasee, der ein Jahr vor der Schau auf seine jetzige Gestalt erweitert worden war, befanden sich vier der neun Werke der 1977 entstandenen Skulpturenprojekte.

Im Anschluss an die Messe zeigte sich, dass die Organisatoren ein Finanzdefizit von 300.000 Mark ausweisen mussten. Das wurde mit Unterstützung der Landeshauptstadt Münster und des Landes ausgeglichen. Für 115.000 Mark erwarb die Hansestadt Oldenburg die Riesenbälle und für 185.000 Mark die Judds Betonringe (ohne Titel), ein Teil des Erlöses wurde vom Bundesland Nordrhein-Westfalen eingenommen.

Die berühmtesten Beiträge von 1977 waren die Riesenbälle von Claes Oldenburg. In der ganzen Innenstadt verteilt er riesige Billard-Kugeln auf Bildern, Wasserfarben und Photomontagen. Seit 1987 sind sie im Eigentum der Hansestadt und gehören zu den bisher berühmtesten Skulpturenprojekten.

Im Atrium des LWL-Museums für Kunst und Kultur wurden die geschnittenen pieces were exhibited in the atrium of the LWL (then westfälische landsmuseum für art and cultural history). Die Arbeit, die Beuys dem LWL Museum für Bildende Künste und Kulturen geschenkt hat, ist heute Teil der Berliner Marx Collection. Auch in Münster gibt es ein titelloses Stück von Donald Judd.

Von 1977 bis 1981 war die Skulptur zu sehen. Dieses Werk befindet sich seit 1986 im Eigentum der Landeshauptstadt Münster und ist nun auch eine der ständig zu sehen. Bei den Skulpturenprojekten von 1977 hat Michael Asher an 19 Orten eine Karawane aufgestellt. Auch bei allen weiteren Messen wurde dieses Vorhaben erneut durchgeführt, die Standorte blieben unverändert.

Im Jahr 1987 war für jedes umzusetzende Vorhaben ein Budget von rund 15.000 Mark vorgesehen. Ein Teil dieser tatsächlich zu kostspieligen Plastiken wurde von Förderern aus der Regional- und Volkswirtschaft und zum Teil auch von offiziellen Institutionen unterstützt. Für die Skulpturenprojekte von 1987 steuerten die Förderer 600.000 D-Mark bei.

Der Gesamtetat der Messe belief sich auf 1,5 Mio. D-Mark. Jeweils 300.000 Mark steuerten die Landeshauptstadt Münster, das LWL und die Stiftung NRW bei. Ingesamt 61 Künstlerinnen und Künstler entwarfen Entwürfe für Plastiken, von denen einige jedoch aufgrund von Überschreitungen des Budgets nicht umgesetzt wurden. Joseph Beuys startete ebenfalls ein Abwasserprojekt (eine Baumpflanzung), verstarb aber vor der Vollendung.

Berühmtestes Beispiel der 1987er Schau ist Ein Schiff für Münster von Ludger Gerdes. Auf dem zur Zeit der Messe unbebauten Gelände des Chorstmarer Landweges wurde eine 43 m lange Kunstinsel geschaffen, die von einem Graben eingerahmt wurde. Diese Skulptur wurde der Künstlerin 1987 gestiftet.

Sie ist eine Andeutung an den Umbau der Hansestadt nach dem Zweiten Weltkrieg. 2. Damit ähnelt sie der 1945 zu 90 Prozent zerstörten und heute im spätmittelalterlichen Baustil erstrahlenden Münster. Der Farbton der Kirsche, ein Sinnbild der Modernität auf der "historischen" Kolonne, soll mit der Lackierung der Fahrzeuge am Harsewinkelplatz, der 1987 als Parkhaus genutzt wurde, konkurrieren.

Das von Rebecca Horn im Zwilling zunächst nur vorübergehend installierte Vorhaben repräsentiert eine Synthese aus Natürlichkeit und Ungerechtigkeit in der Zeit des Sozialismus. Für die folgenden Skulpturenprojekte im Jahr 1997 wurde das Kunstwerk leicht modifiziert und neu inszeniert. Durch die nun ständige Dauerausstellung wurde der Standort detabuisiert und die Einrichtung einer Gedenkstätte ermöglicht, in die die Skulptur nun eingelassen ist.

Die Bronze-Skulpturen Kniet mit Pferden und Magnet mit Bullen verlegte er zurück an den Stadteingang an der B54, wo er um 1912 die ländliche Bevölkerung "begrüßte", die in die Innenstadt auf den Wochenmarkt gezogen war. Die Stadtbesucher begegnen ihm heute am Anfang des großen Kreisels am Ludgeri-Platz.

Diese Implementierung führte zu heftigen Diskussionen über die geschichtliche Eigenart der Metropole und über die Interventionen der Modernität, insbesondere als bekannt wurde, dass der Ort durch die zahlreichen Veränderungen vergessen worden war. Mit dem Roten Hund für Landois schuf Keith Haring eine Skulptur, die auf dem früheren Zoogelände steht und seinem Begründer Hermann Landois geweiht ist.

Die Skulptur, die als Leihgabe der Düsseldorfer Hans Meier Gallery über zehn Jahre in Münster gezeigt wurde, steht nicht mehr in dem Raum, dem sie diente. Im Atrium des alten Gebäudes des LWL-Museums für Bildende Künste hatte Reiner Ruthenbeck eine 14 2,4 m lange Flagge aus dunkelgrüner Wolle an einem 5,6 m langen Mast.

Sie ist eine Porträtfotografie der Radstadt Münster mit ihrer ländlichen Bourgeoisie und ihren Auszubildenden. Seit 1988 steht die Skulptur, die 1987 massive Proteste der Öffentlichkeit auslöst. In seinem Nacht-Projekt hat Thomas Struth während der nächtlichen Dauer der Messe bis 1 Uhr morgens die klassischen Vorstadtarchitekturen auf die Fassade des Stadtzentrums projiziert.

Diese Arbeit wurde im amtlichen Bildhauerkatalog noch als Weiße Pyramide/Schwarze Gestalt gehandelt, doch der Maler fügte wenig später den zusätzlichen Dedicated to the missing Jews zum Stein hinzu. Das Vorhaben, diese Skulptur dauerhaft an gleicher Stelle zu errichten, scheitert am Widerwillen der Hochschule. Sie wurde ebenfalls demontiert und gehört der Hansestadt Hamburg.

An zwei Straßenenden schuf Richard Deacon zwei schlangenähnliche Plastiken (Like a Snail A and B) aus Metall und feuerverzinkt. Das Wall Street Journal vergleicht auch mit Kassel: Das Budget für 1997 betrug insgesamt drei Mio. EUR, unterstützt von der Landeshauptstadt, dem LWL, der NRW.

An den Skulpturenprojekten 1997 nahmen 76 Kuenstler in 73 Arbeitsgruppen teil, die Zahl der Besucher wird auf rund 500.000 geschaetzt. Die Zufahrt zur Fußgängerbrücke wurde ab Mitte 2005 mit Gitterstäben blockiert, und im Monat Dez. wurden endlich die ersten paar Zentimeter der Dielen entfernt, da das Waldstück faul geworden war und nach Angaben der Stadtverwaltung Münster nicht mehr gefahrlos zu erreichen war.

Der Umbau fand Ende März 2007 statt und die erforderlichen Mittel wurden von der Stiftung Münsterland West aufzubringen. Die Skulptur 100 Wappen des Guan-yin von Huang Yong Ping blieb auch hier. An der Südseite der St.-Ludgeri-Kirche am Marktplatz steht ein Rundgerüst in Gestalt eines Flaschenrockners, aber statt der Flasche wurden während der Messe 50 Armlehnen mit profanen Dingen wie Ginster und Häkchen aufgesetzt.

Die Skulptur bezieht sich zum einen auf die Buddhistengöttin Tausend Guanyin, zum anderen aber auch auf das Kreuz des heiligen Ludgeri, dessen Jesus-Figur bei einem Bombenanschlag im Zweiten Weltkrieg beide Waffen einbüßte. Im Jahr 2007 gelang es dem Kulturbüro der Hansestadt, für rund 20.000 EUR neue, wetterfeste Waffen aus Alu herstellen zu lassen. Für rund 20.000 EUR.

Pünktlich zum Start der Skulpturen-Ausstellung wurden die ehemaligen tonigen, jetzt optischen Metallarme aufgesetzt. Fest eingebaut, Blickst Du auf und lies die Texte von Ilya Kabakov in der unmittelbaren Umgebung der Betonringe der Skulptur Projekte 1977. Es ist ein "Poetischer Sendeturm". Das LWL Museum für Bildende Künste erwarb die Skulptur.

Mit seinem Sanktuarium (lat.: Sakralraum) aus über 20000 Ziegeln hat der Maler Herman de Vries einen Wildgarten wiederhergestellt. U-Bahn um die Welt in Münster (weitere Bahnhýfe befinden sich auf der Sýrosinsel, in Dawson und in Kassel zur documenta X). Das erscheint besonders paradox, da Münster wegen der vielen Radfahrer und der begrenzten Fläche der Innenstadt keinen Nutzen für eine U-Bahn hat.

Polsterboxen wurden als Sitzmobiliar in den Boxenhäusern aufgebaut, Stadtkarten und Infos zu den Orten aller Plastiken standen den Besuchern zur Verfügung. Das Buch Untitled (Bücher) von Rachel Whiteread im LWL Museum of Art and Culture ist ein Gipsnegativ eines Bücherschranks und der darin enthaltenen Bücher. Eine der berühmtesten Plastiken der Skulpturenprojekte von 1997, die 32 Wagen für das 20. Jahrhundert, hat Nam June Paik geschaffen: Er spielt Mozarts Requiem leise: Er hat 32 Wagen der Jahre 1920, 1930, 1940 und 1950 ganz in silbernem Zustand vor dem Prinzbischöflichen Schloß in vier Gruppierungen angeordnet, die alle eine geometrische Gestalt bilden.

Die Künstlerin Karin Sander hatte den Anspruch, für ihre Skulptur einen Platz im Stadtzentrum zu haben. Es wurde der Stadtschwerpunkt bestimmt. Im Schloßgarten hing Georg Herold gebogene Poesie, w. up! An der Lattenunterseite vermerkte er Literatur-, Kunst- und Philosophiezitate.

Gabriel Orozco, der ein halbes Riesenrad im Stil der Send-Kirmes auf dem Burgplatz absenken wollte, realisierte das nicht. Es war auch nicht möglich, ein Vorhaben von Charles Ray zu realisieren, der einen Tannenbaum so anpflanzen wollte, dass er sich, durch einen Antrieb unter der Erdoberfläche hindurchgezogen, in zwei Arbeitsstunden einmal um seine eigene Drehachse umdreht.

Zur Ausstellungsphilosophie schreibt die Tageszeitung taz: "Es werden keine Arbeiten nach Münster geordert, sondern einladend. Kuratiert von Kasper König, Brigitte Franzen und Carina Plath (als Associated Curator), Projektmanagerin Christine Litz, findet die Messe 2007 vom 16. Juli bis einschließlich 31. Dezember statt. Die vierte Messe stand unter der Schirmherrschaft von Horst Köhler.

Vor den Skulpturenprojekten wurden alle von der Stadtverwaltung in den vergangenen 30 Jahren angekauften Werke untersucht und ggf. wiederhergestellt. Die ersten Vorbereitungsarbeiten für die aktuelle Schau starteten im März 2007 mit einem Gesamtbudget von 6,32 Mio. EUR, von denen 50% für die Plastiken selbst vorgesehen waren. Neben der Landeshauptstadt Münster haben das LWL, die Bundeskulturstiftung und das Bundesland Nordrhein-Westfalen die Förderung der Stiftung übernommen.

11] Die Schau war Teil der Grand-Tournee 2007, einer Vereinigung der vier großen Kunstmessen des Sommer 2007; weitere Teilnehmende waren die documenta 12, die Venedigbiennale und die Kunstmesse in Basel. Im Jahr 2007 wurden 37 Kunstschaffende, darunter Rosemarie Trockel, Mike Kelley, Marko Lehanka, Isa Genzken und Bijl, aufgefordert, 35 Plastiken im Öffentlichen Bereich zu gestalten, aber letztendlich wurden nur 34 Werke realisiert.

Das 1977 aus Kostengründen nicht realisierbare Vorhaben nahm Bruce Nauman 2007 wieder auf. Auch 2007 stand der See und die angrenzenden Parkplätze im Mittelpunkt der Austellung. Hier wurde von Güllaume Bijl seine Skulptur Archaeological Site (A Sorry Installation) installiert, eine falsche Ausgrabungsstelle. Ende 2006 hat Rosemarie Trockel in der Nähe der Tormin-Brücke zwei Eibehecken gepflanzt und bei den Skulpturenprojekten geschnitten.

Die Skulptur ist in Münster geblieben und wird von der Stadtverwaltung gepflegt. Das LWL-Museum für Musik und Theater hat die Rechte daran im Jahr 2008 erlangt. In Münster kam es zu einem Konflikt, weil Silke Wagner die Gedenksäule von oben bearbeitet hatte. Im Kulturausschuß wollte die Mehrzahl von CDU und FDP das an das Münsteraner Nazi-Opfer Paul Wulf gemahnende Werk nicht ankaufen.

Die Skulptur wurde deshalb bis zur offiziellen Eröffnung am 17. Oktober 2010 aufbewahrt. Ähnlich war die Ausgangslage für Martha Roslers Arbeit: Das Kulturkomitee wollte die Abschrift eines Steinadlers von Ernst Sagebiels NS-Gebäude, das vor den Münster-Arkaden errichtet wurde, nicht vom Hauptquartier des Lufttransportkommandos vorenthalten.

Zwei Projekte waren bei der Vernissage besonders im Blickpunkt der Presse. Ein weiteres sehr positives Ergebnis ist der Film von Andreas Siekmann - Der Öffentliche Platz im Raum im Zeitalter ihrer Privatisierung. Auf dem Harsewinkelplatz ist Thomas Schütte mit seinem Entwurf, der von seiner Kirschsäule aus dem Jahr 1987 geschmückt ist. Die Bildhauerin Dominique Gabriele Förster hat Skulpturen aus früheren Sammlungen im Massstab 1:4 im Zuge des Romans de Münster - eingerichtet und damit aus ihrem aktuellen Umfeld gerissen, mit dem sie auch einen Einblick in 30 Jahre Skulpturenprojekte geben konnte - im Blick.

Die Sparda-Bank Münster wollte es für über hunderttausend Dollar kaufen und vor ihrem neuen Haupthaus in der Nordmitte aufstellen. Dora Garcías Werk ist eine bewegende oder lebendige Skulptur. In der Zeit vom 11. Juli bis 13. November 2017 wurde die fünfte Skulpturenausstellung veranstaltet.

Inzwischen hat Imke ltzen die Leitung des Projekts übernommen. Alle durch die Skulpturenprojekte erworbenen Gegenstände wurden wie bei der letzten Veranstaltung zehn Jahre vorher besichtigt, gesäubert und ggf. wiederhergestellt. Zu den Skulpturenprojekten Münster 2017: Salzstraße 38, Spielfeld an der Münchner Strasse, Südseite: Am Mittehafen 20, Lara FavarettoMomentary Monument - The StoneTittlinger Grobkorn Nordostwiese zwischen Ludwigsplatz und Strandpromenade (hinter den Bushaltestellen), Christian OdzuckOFF OFDBeton, Steel, Wood, SpolienAndreas-Hofer-Straße 50, Mika RottenbergCosmic GeneratorAsialaden, Videoclips.

Werkstatt #7 Zusammenleben und Unbekanntes teilen[Vorläufige Studien: Werkstatt #7 Zusammenleben und Unbekanntes teilen]Aktion und Werkstätten, Montage der Video-Dokumentation in vier RäumenJohannisstraße 18/20, Oscar TuazonBurn the Formwork[Schalung verbrennen]Beton, FeuerWiese zwischen Hafengrenzweg / Albert Weg, Klaus Bußmann, Kasper König (Hg.): Skulptur.

Messe in Münster. Landesverband Westfalen-Lippe, Münster 1977. "skulptur projekte münster 07 - Die Filmdokumentation" - Dokumentationen des LWL Medienzentrums für Nordwestfalen (in deutscher und englischer Sprache), Deutschland 2007, ca. 60 Minuten + Zusatzmaterial ca. 100 Minuten Wie Münster Rickey geliebt hat. ? "skulptur projekte münster 07" - Exhibition magazine, page 4. Andreas Rossmann: "Skulptur Projekte" Münster: Der heiße Draht und der Künstler.

Meldeschluss: 1. Januar 2017, ISSN 0174-4909 (faz. netto[abgerufen am 14. Juli 2017]).

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