Surrealismus Kunst

Der Surrealismus Kunst

gefangen in einer Kunstform, die buchstäblich über der Realität steht: Surrealismus. " Surrealismus - das heißt soviel wie "über dem Realismus". Irgendwas Surreales ist etwas Traumhaftes, Unwirkliches. des experimentellen Surrealismus. Bilder des Surrealismus als Poster und Kunstdrucke.

Der Surrealismus - Die Idee | Zeitgenössische Kunst

Welche Gemeinsamkeiten gab es in ihrer Kunst? Surrealismus hat seinen Ursprung in den ersten Jahren des zwanzigsten Jahrtausends. Der Surrealismus erlebte die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. 2. Zu den Pionieren und Theoretikern des Surrealismus gehörte der Franzose Andre Breton. Der Dada war ein moderner Kunststil, der beinahe zeitgleich zum Surrealismus verlief.

Das Übernatürliche haben Andre Breton und seine Mitstreiter in ihren Werken thematisiert. Im Jahre 1924 schrieb Andre Breton das Surrealismusmanifest und der Surrealismus wurde als eigenständige Kunstrichtung ins Leben gerufen. Surrealismus erfreute sich rasch wachsender Beliebtheit. Allerdings tauchte der Ausdruck Surrealismus erstmals 1917 in den Texten des französichen Schriftstellers Gustav H. Becker auf.

Fotografie, André Breton (französischer Poet, Die Gemälde des Surrealismus sind an zwei Eigenschaften zu erkennen: In der surrealistischen Kunst findet man oft Objekte oder Figuren, die in der Realität nicht zu haben sind. Ein wichtiges Arbeitsmittel der Surrealisten war es, sehr rasch zu malen. Ursprünglich ging diese Vorgehensweise von der Vorstellung aus, dass sich der Maler so wenig wie möglich mit seinem vernünftigen Gedankengut und seinen Betrachtungen in seinen Arbeiten auseinandersetzt.

In seiner Kunst, dem Surrealismus, soll das Unbewusste und Übernatürliche im Maler so weit wie möglich zum Ausdruck kommen.

Der Surrealismus in der Kunst: Begriffsbestimmung

Surrealismus (französisch Superrealität) ist weder ein Kunststil noch eine Kunstbewegung, sondern bezeichnet ein antibürgerliches Lebensgefühl oder eine Kunst, die sich bewußt dem Träumen (Albtraum), dem Phantastischen, dem Unvernünftigen, dem Erotischen, dem Bruch von Tabus zuwendet, um der Unmenschlichkeit des Ersten Weltkrieges mit neuen Perspektiven zu begegnen. Nach der Deutung der Träume und der Unbewusstheitstheorie in Sigmund Freuds Werken wollten die Surrealisten den unbewußten Lebenszuständen des Menschen - im Unterschied zu den Bereichen Stofflichkeit, Positivität, Rationalismus und der Regel der Vernunft - eine grundlegend neue Bedeutung geben.

Vereine, künstlerisches Zusammenwirken und neue Methoden der "Nicht-Komposition" wie das Notieren von Traumscherben, das Hypnosieren, das automatische Aufzeichnen und die Zeichnung sollten die Grenze der bürgerlichen Moral- und Wertevorstellungen, aber auch des tradierten Begriffs der Schönheit als Basis der Kunst auflösen. Die Surrealisten sehen in der Kunst der frühen Renaissance und des Expressionismus, in der Kunst des Dadas sowie in Werken außerhalb Europas (Afrika, Ozeanien und Neukaledonien) Vorreiter.

Der Surrealismus wurde fast alle in den 1890er Jahren gegründet, während die Surrealisten - oft als Freunde der Hauptdarsteller - etwa 10 bis 20 Jahre jüngere Menschen waren. Aus Frankreich stammen die Autoren der Band, während die bildende Kunst aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Spanien, Österreich, Mexiko und den USA nach Paris kam, um sich in der Metropole Seine fortzubilden oder die neuesten Anregungen aufzufangen.

Erstmals erschien die Veröffentlichung der später surrealistischen Kerngruppe Louis Arragon, André Breton, Jean Cocteau, Pierre Reverdy und Philippe Soupault bereits im Jänner 1916 in der SIC. Inmitten des Ersten Weltkriegs hat sich eine Schriftstellergruppe versammelt, um den Wahnsinn der Erde mit einer Superrealität zu konfrontieren. In der Zeit von Maerz bis April 1918 dienten sie in der psychiatrischen Anstalt des Hôpital d'instruction des armées du Val-de-Grâce und liessen die Arbeiten des Comte de Lautréamont.

Nur nach Kriegsende fanden sich die beiden in Paris wieder zusammen: Bretonisch und Paul Eluard trafen sich im Monat May. Von Amerika nach Paris zieht Duchamp im Juni 1919 zurück und trifft im frühen Sommer 1921 auf Bretonisch. Die Arbeiten von Francis Picabia wurden im Herbst-Salon (1.11.-10.12.) unter der Stiege erhängt.

1920 brachten die Bretonen und Philippe Soupault "Les champs magnétiques" heraus, den ersten Band des Surrealismus, da sie durchgängig die Methode der automatischen Schöpfung einführten. André Masson und Joan Miró zogen im darauf folgendem Jahr nach Paris und zogen in ein Studio in der Rue Blomet Nr. 4, das sich zu einem Zentrum des Surrealismus ausbildete.

Der bedeutendste Frühsurrealist war jedoch Max Ernst, der 1921 für eine Werkschau in der Gallerie Au Sans Paris (3.5.-3.6. 1921) nach Paris kam und ab Ende 1922 da war. Zum ersten Mal stellte sich die Frage, welche soziale Verantwortlichkeit die Kunst und die Kunstschaffenden hatten, wobei sich die surrealistischen Menschen von den Dalai Lamaern trennten und gar gegen sie auftraten.

Das " Gründerjahr " der surrealistischen Kunst kann somit als 1923 beschrieben werden, als sich nach der konfliktträchtigen Trennung von den dadaistischen Künstlern wie Max Ernst und André Masson eine eigene Bildersprache zu bilden begann. Im Surrealismus ist die Entfaltung eines einheitlichen Stil - im Sinn einer Suche nach künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten, wie sie mit eigenen Einschränkungen im Bereich des Imperialismus, des Cubismus (Zerstörung der Form) und der abstrakten Kunst getestet wurde - kein Selbstzweck.

In dem ersten Programm erklären die Maler um André Breton ihren verloren gegangenen Vertrauen in das "wahre Leben" und bezeichnen den Menschen als "einen entschlossenen Träumer", der "nur seiner grenzenlosen Phantasie zulässt, nach den Gesetzmäßigkeiten des beliebigen Nutzens zu arbeiten". In dieser Hinsicht sind wir Freud verpflichtet", setzen sich die surrealistischen Menschen in den Sog des bekannten "Vaters" der psychoanalytischen und vor allem der Trauminterpretation.

Die Bezeichnung "Surrealität" soll eine "zukünftige Lösung der anscheinend so widersprüchlichen Staaten von Träumen und Realitäten in einer Form von Absolutheit" beschreiben. Im Folgenden schildert Breton eine Serie von surrealen Verfahren, die alle "sich durch ein sehr hohes Maß an direkter Unsinnigkeit auszeichnen": SURREALISMUS, Unterst. Surrealismus basiert auf dem Vertrauen in die übergeordnete Wahrheit bestimmter, bis dahin vergessener Formen der Assoziation, in die Allmächtigkeit der Träume, in das zwecklose Denkspiel.

Der Absolute Surrealismus wurde erklärt: Aragonien, Baron, Boiffard, Bretonisch, Carrive, Crevel, Delta, Desnos, Éluard, Gérard, Limbour, Morisé, Noll, Péret, Picon, Soupault, Vitrac. Der Surrealismus ist für die bildenden Künste eine Fortsetzung phantastischer Facetten wie z. B. der Metamorphose, die viele Forscher in einer ähnlichen Weise im Manierismus und Symbolismus beobachten, aber auch neuer Kreationen von Kreativtechniken wie dem Decalcomania (Farbdruck), dem Photogram (direkte Belichtung des Filmes ohne Kamera) und den Grattagen (Abschaben von Malschichten).

Auch wenn die Überlebenden von einer revolutionären Entwicklung sprechen, sehen sie sich doch in der Geschichte der Entwicklung der visuellen Künste zuhause. In dem Ende 1924 veröffentlichten Ersten Surrealistenmanifest werden folgende Interpreten als Modelle in einer Fussnote beschrieben: "Uccello, Seurat, Gustave Moreau, Matisse (zum Beispiel in "La Musique"), Derain, Picasso (bei Weitem der Reinste), Braque, Duchamp, Picabia, Giorgio de Chirico (so lange bewundernswert), Kleine, Man Ray, Max Ernst und, so nah an uns, André Masson.

"Diese Aufzählung enthält eine spannende Serie von Rollenmodellen und Angehörigen der ersten Surrealistengeneration. Von dem florentinischen Renaissance-Maler Paolo Uccello (eigentlich Paolo di Dono, Florenz 1397-1475) geht die Aufzählung bis zum Ende des neunzehnten Jahrhundert und führt mit Georges-Pierre Seurat (Paris 1859-1891 Paris Georges Seurat, der den Pointilismus erfand) den kürzlich gestorbenen Pointillisten mit dem bedeutendsten Symboliker Frankreichs, Gustave Moreau (Paris 1826-1898 Paris), zusammen.

Er war auch der freiheitliche Pädagoge von Henri Matisse (Le Cateau-Cambrésis/Frankreich 1869-1954 Nizza), der mit dem Bild "Musik" für den sowjetischen Mäzen Sergej lwanowitsch Schtschukin "innere Balance durch Simplifizierung von Gedanken und kreativen Formen" (Henri Matisse) anstrebte. Ursprünglich war André Derain (Chatou/Frankreich 1880-1954 Garches/Frankreich) zunächst Angehöriger der Mauves um Matisse ( Matisse und die Fauvisten ), doch ab 1908 entwickelten er zusammen mit Pablo Picasso (Malaga/Spanien 1881-1973 Mougins/Frankreich) und Georges Braque (Argenteuil 1882-1963 Paris) die Fundamente des Kuba.

Die Malerei "Les Demoiselles d'Avignon" (1907) wurde von Bretonen in Picassos Werkstatt als Meisterstück gefunden und dem Kunstsammler Jacques Doucet empfohlen. Bei Marcel Duchamp (Blainville 1887-1968 Paris) und Francis Picabia (Paris 1879-1953 Paris Francis Picabia: Unser Verstand ist rund) lernen die Surrealisten Lyrik, analytische Denkweise und unsinnige Logik.

Beide hatten sich 1911 in Paris getroffen und wurden Freunde. 1915 zogen sie nach New York City, wo sie Man Ray lernten (Philadelphia/USA 1890-1976 Paris). Duchamp, Picabia und Man Ray entwickeln zu Dritten eine neue, eigenständige Ausdrucksform, die als DADA New York und später Paris bekannt wird.

Der Diskurs über die kunsthandwerkliche Herstellung eines Kunstwerkes wird heute als eine Wende in der modernen Kunstgeschichte angesehen. Der Surrealist schätzte den Maler für seine Malerei mit mysteriösen Laubengängen, verlassenen Quadraten und Figuren ((? ) von ? L'Giorgio de Chirico: The Secret of the Arcade). Erst 1941 fasst André Breton den Abdruck von De Chiricos Gemälden zusammen: "Die Malerei von Chirico vor 1918 ist die einzige, die den Blicken der jungen Generation stets standhält, die strengste und misstrauischste in den vergangenen 20 Jahren.

"Die Rückbesinnung des Italieners auf die realistische Kunst im Jahre 1918 führt zu einer teilweisen Abkehr unter dem Motto, dass seine Kunst nur bis 1918 von Belang sei. Die surrealistische Lehre von Paul Klee zeigt, dass die Simplifizierung der modernen Kunst auch durch die Augen der Kinder erreicht werden kann. Bei Man Ray, Max Ernst und André Masson werden ein Photograph oder Gegenstandskünstler und zwei Künstler als die ersten wirklichen Vertreter der surrealen Strömung benannt.

1927 traten André Breton, Louis Aragon, Paul Éluard und Pierre Unik der französischen KP bei. Zwei Jahre später wurde mit der Herausgabe des zweiten Surrealismusmanifests der militante Wandel der Strömung besiegelt, die sich in den Dienste der revolutionären Entwicklung gestellt und die philosophische Grundlage des marxistischen Denkens übernommen hat.

Um das Unbewußte mit der Realität zu verknüpfen, begrüßte die Band Salvador Dalí, der 1929 nach Paris zog, und seine kritischen Verfolgungswahn mit offenen Händen. In der " Wörterbuch des Surréalismus " (1938) definieren sie das Bretonische und Éluard als "eine Spontanmethode des irrationalen Wissens, die auf der kritischen systematischen Versachlichung von wahnhaften Zusammenhängen und Deutungen basiert".

Seit 1905 sind aussereuropäische Werke für Kunstmaler und -bildner wie Pablo Picasso, Constantin Brancu?i oder Modigliani die treibende Kraft der klassischen Modernität. Zunächst ging es den Künstlern um die Fälschung von Form und Welt des Lebens (insbesondere der deutsche Expressionismus der Brücke). Surrealismus zeichnet sich durch eine große und lebendige Sammlerleidenschaft aus, die sowohl die Merkmale der Vereinnahmung als auch der Abwehr mitbringt.

Bereits kanonisierte Formate der Kota-Skulpturen und der Maske von J. V. J. V. K. V. zog die surrealistischen Figuren mit ihrem sinnbildlichen Design an. In den 1910er Jahren gab es erste Veröffentlichungen zur afrikanischen Kunst (z.B. Carl Einstein, Apollinaire, Paul Guillaume), hier konnten die Maler des Surrealismus bereits folgen.

Sie wollten die Kunst und die Kunstrezeption umwälzen. Die Künstler des Surrealismus beschäftigten sich mit dem Sturz der ästhetischen Standards der bildenden Kunst und der Kulturhierarchien. Der Anti-Kolonialismus entstand auch aus dem Bund der Überlebenden mit der französischen KP und ihrer grundlegenden Kritik am lmperialismus. Jahrhunderts im Kunstmuseum für Moderne Kunst 1984 unterstrich die große Wichtigkeit außereuropäischer Kultur für die Entstehung des Surrealismus.

Eine der ersten Verfechterinnen des Surrealismus war Peggy Guggenheim (1898-1979). Seit 1937 interessiert sich die reiche New Yorkerin, deren Großonkel Solomon R. Guggenheim für gegenstandslose Kunst sammelt und das Museum gleichen Namens gründet ( The Guggenheim Museum: Solomon R. Guggenheim and non-representational art), für Gegenwartskunst.

Unter der Leitung von Marcel Duchamp sammelt sie Arbeiten des Surrealismus. Weltkrieges verhinderte die Einrichtung eines Museum für Gegenwartskunst in London. Der vielseitige Galerist hat hier die ausgewanderten Galeristen mit der New Yorker Formschule zusammengeführt. Viele Elemente des Abstrakten Expressionismus, die in der Hälfte der 40er Jahre entwickelt wurden, lassen sich auf die Neueinschätzung des Unbewußten durch den Surrealismus zurückführen.

1922 verlässt er Ehefrau und Kind und zieht nach Paris. Er malt hier Werke, die von Träumen inspiriert sind und ist der einzige in dem ersten Surrealistenmanifest erwähnte Zeichner. 1953 kehrt der Kuenstler nach Frankreich zurueck. Im Jahr darauf erhielt er den Großen Malpreis der 27. Venedigbiennale, weshalb André Breton ihn aus der Surrealistengruppe ausstieg.

Die frühe Arbeit des katalanischen Joan Miró ist gekennzeichnet durch seine Beschäftigung mit den Themen Ausdrucksformen Ausdruck des Ausdrucks (Fauvismus), Kuba und Realität. In Paris, wo er seit 1920 jedes Jahr mehrere Wochen verbrachte, schaffte er den Sprung mit Bildern des "poetischen Realismus", anscheinend naiven, sehr vereinfachten Schilderungen des ländlichen Raums im Raum Barcelona.

Joan Miró war dem Surrealismus seit 1923/24 nahe, als er anfing, Formulare in Symbole zu transformieren, deren Beziehung untereinander nicht mehr folgerichtig geklärt werden kann. Bei den " Dream Images ", die er in den 20er Jahren schuf, kam er zufrieden zur Band, auch wenn sein Lifestyle kaum einen Surrealismus suggeriert hätte.

1928/29 gab es einen Einbruch mit den Surrealisten, nachdem Joan Miró auf einer Tournee durch die Niederlande Arbeiten der Genres der niederländischen Kunst des Mittelalters (17. Jahrhundert) studiert hatte. Im " Dutch Interiors " wandelte er Bilder aus angesehenen Motiven in seine surrealistische Symbolik um. Durch die Konfrontation mit den Altmeistern - oder vielleicht sogar seine Heirat - geriet der Künstler 1929 in eine schwere Krise, die er durch den "Mord an der Malerei" zu überwinden erhoffte.

"Mit" konnte Joan Miró die Kunst wieder für sich entdecken. Joan Mirós reifer Arbeitsstil ist von einer Leidenschaft für Gemälde und skulpturales Design gekennzeichnet. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte André Breton bereits entschieden, dass Miró kein surrealistischer Mensch mehr ist. Der schweizerische Künstler Alberto Giacometti zog anfangs Jänner 1922 nach Paris, wo er an der Akademie der Grande Chaumière bei Antoine Bourdelle studierte.

Die Bildhauerin stellt im Juli 1929 in der Jeanne Bücher Gallery aus, wo André Masson seine mysteriösen Plastiken entdeckt. Nachdem die Band um André Breton ein Atelier besucht hatte, entschied sie sich für den Nachwuchsbildhauer. In den führenden, surrealen Arbeiten hatte sich Giacometti von der Reproduktion der alltäglichen Lebenswelt losgelöst und nach Äquivalenten für seine Innenwelt, seine Wünsche, sein Unterbewusstsein gesucht.

Von 1930 bis 1934 war Alberto Giacometti der bedeutendste Surrealisten. Er brach mit André Breton, dem selbst ernannten Hohenpriester des Surrealismus, nachdem Giacometti 1934 die Aktstudien wieder aufnahm. Er wurde im Feber 1935 offiziell aus der Truppe verwiesen. Nach dem Studium der Kunst in New York entdeckte Man Ray die Photographie und dachte, er könne von der Reproduktion und den Fotos der Arbeit profitieren.

Er wohnte ab dem 1. Januar 1921 in Paris. Am Tag seiner Anreise hatte er sich mit Bretonen, Eluard und Soupault im Certá getroffen. 1921 oder 1922 "entdeckte" er die Photographie besser und machte sie für sich ergiebig. Später verwendete Man Ray für seine Arbeit "Champs Délicieux" (1922, 40 Exemplare) Waben, Filmrollen, Kämme, Corkscrew, Glasobjekte, eine eigenständig bewegliche Drahtwendel (eigentlich ein Kinderspielzeug) und - wie er sie nannte - Strahlendiagramme als "Illustrationen".

Obwohl er für seine Porträts bekannt wurde, waren es seine Röntgenbilder, die ihn zu einem Vertreter der surrealistischen Kunst machten. Vor Massons Surrealismus war er geprägt vom Kuba. "Wer sehr schnell handelt, sieht die Zeichnungen medial aus, als ob sie vom Unbewußten vorgegeben wären", beschreibt Masson selbst den Prozess und seine Wirkung.

Vor diesen Zeichenversuchen war es jedoch notwendig, "Leere zu schaffen", wozu wahrscheinlich auch der Konsum von Alkoholika und Medikamenten gehörte. In vielen Arbeiten von André Masson werden Transformationen von Körper und abstrakte Formen gezeigt. Anders als Max Ernst trugen Massachusetts und Miró auch eine abstrakte, zwanglose (sperrige) Neigung zum Surrealismus bei.

Der 1900 in Paris aufgewachsene Künstler Yves Tanguy kehrte 1922 nach einigen Jahren auf hoher See nach Paris zurück, sah das Gemälde "Das Hirn des Kindes" von Chirico in einem Vitrinenfenster während einer Busreise und entschied sich, zu malen. Der Film gehört André Breton. Tangue kam zu den surrealistischen Künstlern und wurde zunächst von Masson und Miró inspiriert.

Seit 1926/27 können seine Bilder dem Surrealismus zugeordnet werden. Im Jahre 1929 wurde der Belgier René MAGRITES ein Surrealist. Von 1927 bis 1930 wohnte er in Paris, war mit Bretonen, Éluard, Arp, Miró und Dalí befreundet, und obwohl er seine Bilderproduktion ausweiten konnte, konnte er nicht vom Verkauf profitieren. Ungefähr ab 1929 wurde er als Teil der surrealistischen Strömung aufgenommen, aber nur ein Jahr später brach er mit dem Bretonischen.

Zurück in Brüssel war René Magritte ein Mittelpunkt der hochaktiven surrealistischen Belgier. Ein weiterer Weg für die surrealistischen Menschen, sich gegen Vernunft, Bourgeoisie und eine verschärfte sexuelle Moral zu stellen, war die gute Beurteilung von Wahnvorstellungen und paranoid. Meine Vollkommenheit, meine Schoenheit, damit ich in ihre Blicke den Todesfall des Akademieismus auf die buerokratischen Kunstformeln, den Dekorationsplagiat, die lahmen Aberrationen der Kunst Afrikas sehen kann.

"In dem 1930 erschienenen Beitrag "Der Eselskadaver" (L' âne pourri) stellt er seine Methodik auf eine Stufe mit den gängigen surrealistischen Gestaltungsformen wie der écriture automatique und den Traumberichten. Ab 1922 wohnte die Tschechin Toyen, gelegentlich Marie Cermínová (1902-1980), in Paris und war eine begeisterte Sourrealistin. Zusammen mit ihrem Partner Jind?ich ?tyrský (1899-1942) beeinflusste sie den Surrealismus in Tschechien.

1934 war sie Mitgründerin der " surrealistischen Gruppierung von CSR ", die sofort mit der Gruppierung in Paris fusionierte. Noch im gleichen Jahr traf sie Max Ernst, Salvador Dalí und Yves Tangue bei einem Frankreichbesuch. Als sie 1947 in Paris war, um sich auf eine Ausstellung vorzubereiten, konnte sie nach der Machtergreifung der kommunistischen Partei im Jänner 1948 nicht mehr in die Tschechoslowakei zurueckkehren.

Sie wurde 1907 in Paris und taufte Theodora Markovitch. Ab 1926 studiert sie an der Ecole de Photographie und der Privatakademie Julian. Seit 1934 traf sie die surrealistischen Künstler, angefangen bei Georges Bataille, mit dem sie monatelang eine Beziehung hatte. Ein Jahr später reifte Dora Maar zu einer surrealistischen Künstlerin heran und entfaltete ihren eigenen Style, indem sie gemeinsam spannende Themen kopierte.

1937 ging sie als "Die Trauernde Frau" in die Geschichte der Kunst ein. Sie kam erstmals 1926 nach Paris, kehrte aber nach New York zurück, um Malerei zu studieren. Zum Fotografieren kam Miller nach Paris zurück und besuchte Man Rays mit einem Empfehlungsbrief von Edward Steichen im Jahre 1929.

Zusammen haben sie 1929 Man Rays Solarisationstechnik perfektioniert Ein Bild wird doppelbelichtet, so dass zum Beispiel auch die dunkeln Bereiche um ein Portrait herum leuchten. Anders als Man Ray und die anderen surrealistischen Künstler versuchte Lee Miller nicht, alltägliche Phänomene zu einer unerklärbaren (kritisch paranoiden) Zusammensetzung zu verbinden.

Statt mit Entfremdungseffekten zu experimentieren, "extrahierte" sie surrealistische Augenblicke aus der Realität, arbeitet aber auch ab und zu mit Kollagen. Die Fotografin fotografiert London, zerstört durch Bombardements, wo sie ab 1939 mit dem englischen Surflehrer Roland Penrose lebt. Ihre hochkomplexen Werke, die von der Gemälde- bis zur Bildhauerei, vom (Schmuck-)Design bis zur Poesie reichen, werden oft mit dem Surrealismus in Zusammenhang gebracht, gehen aber weit darüber hinaus.

Im Jahr 1932 reist sie mit ihrer Bekannten Irène Zürkinden nach Paris. Sie war nicht nur als Feministin, Kinderbuchzeichnerin und Autorin tätig, sondern auch als eine der ersten Studentinnen an der Düsseldorfer Kunsthochschule. Oppenheims Interesse galt der Kunst und der Lehre des Tiefpsychologen C.G. Jung, deren Tochter Ruth von 1924 bis 1927 mit Hermann Hesse heiratete.

Ab dem Alter von vierzehn Jahren schreibt Meret ein Tagebuch der Träume (1928) und schon bevor sie sich der surrealistischen Gruppe anschließt, beschäftigt sie sich mit dem Träumerischen, den Zeichen, den Verwandlungen, ihrer eigenen Vorgeschichte. Das alles, gepaart mit viel Witz, findet sich in den Frühwerken von Meret Oppenheim, die zwischen 1931 und 1939 vor allem in Paris entstehen.

Bald darauf lernt Oppenheim die bekanntesten Künstler ihrer Zeit kennen: Sie verewigte den schweizerischen Künstler Alberto Giacometti 1933 in ihrer Skizze "Das Gehör von Giacometti". Der Italiener Leonor Fini kam im herbst 1937 nach Paris, war aber schon den Überlebenden der surrealistischen Welt bekannt. Bislang ist Tanning weniger als Künstler als vielmehr als Rivale von Peggy Guggenheim in die Geschichte eingegangen.

Unter dem Einfluß ihrer Freundin wurde die Zeichnerin zu einer wahren surrealistischen Künstlerin und sagte: "Hier ist die unendliche Ausdehnung des MÖGLICHEN, eine Sichtweise, die nur durch Zufall etwas mit Malflächen zu tun hat. Die Frage, ob sie dem Surrealismus zugeschrieben werden kann, wird immer noch erörtert. Nichtsdestotrotz darf nicht übersehen werden, dass die Künstlerin ihre Arbeit zwischen der Neuen Objektivität und dem Surrealismus entwickelt hat.

Ab 1931 werden in vielen Bildern surreale Kompositionen gezeigt, in denen sie jedoch keine Träume, sondern ihre Lebensrealität in Mexiko verarbeitet. Erst 1936, nach dem großen Publikumserfolg einer Pariser Soloausstellung, wurde er Teil der surrealistischen Gruppe um André Breton. Sie wählte im September 1939 Mexiko auf Initiative der Künstlerin Kahlo als Verbannung, wo er als Theorie und Maler der New-Yorker Kunstszene nach wie vor bedeutende Anstöße gab.

Angeregt durch die surrealistischen Performer aus Paris beginnt er mit der Arbeit an Kollagen und entwickelt bald die ersten Schachteln, in denen er gefundene Objekte zu mysteriösen, dichterischen Zusammenstellungen zusammenstellt. Auch wenn Joseph Cornell unter anderem von Peggy Guggenheim zusammengetragen wurde, gilt er jahrzehntelang als Künstlerkünstler.

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