Surrealismus Malerei

Malerei des Surrealismus

Aber auch in der zeitgenössischen Malerei ist der Surrealismus (wieder) lebendig. Der Surrealismus: Beschreibung der Entstehung und Interpretation des Kunststils im Kontext der Zeitgeschichte. Der Surrealismus in der Kunst: Manifest des Surrealismus, Merkmale und Definition, Künstler: Dalí, Max Ernst, Magritte, Malerei und Fotografie. Unbewusstes, Traumhaftes und Phantastisches eingefangen in einer Kunstform, die die Realität buchstäblich überragt: dem Surrealismus. Zeitgeschichte beeinflusst die Entstehung des Surrealismus.

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Surrealismus heißt wortwörtlich "über dem Realismus"[2] Etwas, das als Surrealismus gilt, erscheint träumerisch im Sinn von Unwirklichkeit. 2] Die seit 1921 von dem französichen Autor und Kritikern André Breton in Paris angeführte surreale Strömung sucht die eigene Realität des Menschen im Unbewußten und nutzt Rausch und Traumerfahrungen als Inspirationsquelle der Kunst.

Surrealismus wird daher als anarchistischer oder revolutionärer Blick auf Kunst und Welt beschrieben. Der Begriff "Surrealismus" geht auf den Namen Apollinaire zurück. Apollinaire entwickelte diesen Namen ganz im Einklang mit der Grundidee der Uhr. In der Einführung zu seinem Stück Les mamelles de Tirésias (Die Brust von Tiresias) schreibt er, dass er mit diesem ungewohnten und damit sinnbildlich entlasteten Begriff eine Neigung zu aktuellen Literatur- und Bildaktivitäten nannte.

Sie hat den Titel "ein surreales Drama". 4 ] 1924 nahm Bretonisch das Schlagwort Surrealismus als Denkmal an. Der Surrealismus war, beginnend mit der Dadaistenbewegung in Paris, auch eine Revolutionsbewegung, die gegen die unglaublichen Wertvorstellungen der Bürgerschaft auftrat. Der Surrealismus propagierte im Gegensatz zum Satirismus eine neue Auffassung der Dingen.

Das künstlerische Ausdrucksvermögen wurde von Symbolik, Ausdruck, Zukunftsmusik, den Werken von Lautréamont, Arthur Rimbaud, Alfred Jarrys und Sigmund Freud inszeniert. Der Surrealismus lässt sich in zwei Subtypen unterteilen: den veristischen oder gar kritisch paranoiden Surrealismus (Vereinigung von unverbundenen Dingen, verzerrte Sichtweisen, wie sie z.B. von Salvador Dalí bekannt sind), die Detextualisierung, den abstrakten oder absoluten Surrealismus (das gleiche wie oben genannte Konzept, aber ohne jeden realistischen Ansatz, wie z.B. in den Gemälden von Joan Miró).

Zu den Gründungsmitgliedern der surrealen Strömung gehörte die Zeit vor der Jahrhundertwende bis in das zwanzigste Jahrtausend. Denkprozesse, Literaturen, Künste und Musiker hatten an vielen Stellen bereits die Tradition aufgegeben und neue Ausdrucksformen entwickelt. Das Metaphysikalische Gemälde des italienischen Künstlers Günter de Chirico beeindruckt Denker, Poeten und Maler, die sich später in den Kreisen der surrealen Zunft wiederfinden.

Wahrscheinlich war es diese Verbundenheit zwischen dem Imaginären und dem Sinnlichen in seinen Gemälden, die die Künstler fasziniert hat. Einen weiteren Einfluß auf die Entwicklung der surrealen Bewegungen hatte Dada. Der Erste Weltkrieg verstärkte diese Entwicklung. In der Vorkriegszeit erlebten die jungen surrealen Menschen, die sich damals noch Übernatürliche nennen, sorglos und freizügig.

Die internationalen Gruppierungen waren in Paris gebildet worden und unterhielten sich mit anderen. Kriegsrückkehrer gründen Magazine wie SIC, North-South und Dada, die der Dadaistenbewegung wieder eine eigene Sprache geben, die sich dem Kriegsheldenchor nicht anschließt. Im Jahre 1922 gründete Bréton den Pariser Kongress, um den unterschiedlichen Ausdrucksformen der Moderne eine neue Ausrichtung zu geben.

Die surrealistischen Autoren sollten daher eine neue Programmiersprache erfinden,".... um eine neue Denkweise, eine neue Beziehung zur Außenwelt und letztendlich auch eine neue Lebenswelt darauf aufbauen zu können. "Max Ernst schreibt 1936 in seiner Publikation Beyond Painting: "An einem verregneten Tag von 1919, in einer Rheinmetropole, bemerkte ich die Obsession, mit der mein gereiztes Augenmerk an den Rändern eines Kataloges von Bildern mit Objekten für anthropologische, mikroskopische, psychologische, mineralogische und paläontologische Illustrationen klebte.

"Häufig wirken die Aufnahmen der Surealisten traumhaft und abstrakt. Die Verlockung des hl. Antonius, die durch den Bel-Ami-Wettbewerb 1946 gefördert wurde, an dem viele namhafte Maler wie Max Ernst, Salvador Dalí und viele andere teilgenommen haben, ist ein viel diskutiertes Thema der surrealen Malerei. Die politischen Auseinandersetzungen hatten zur Aufhebung des Surrealismus nach 1928/29 beizutragen.

Ungeachtet einer Belebung in den Jahren des Widerstandes (1940-1944) kann man kaum von einer surrealen Strömung nach dem Zweiten Weltkrieg sprechen. Der Surrealismus hat unter französischem Einfluß vor allem in Spanien, den USA und Mexiko Einzug gehalten. Im deutschsprachigen Raum entstanden auch surreale Literaturtexte von Alfred Kubin, Hermann Kasack und anderen.

Auch der Surrealismus hat seinen Weg in die Fachliteratur gefunden. Der Surrealismus beispielsweise wirkt sich nachhaltig auf eine Vielzahl von Werken der zeitgenössischen Malerei und Literaturgeschichte aus, wie z.B. die seit etwa 1950 entstandenen konkreten und abstrakten Gedichte. In den 1960er Jahren verwiesen die Lageforscher auch auf die surrealistischen Kräfte in ihrem Realitätsangriff.

Der Begriff "Surrealismus" bedeutet zwar geschichtlich die Künstlervereinigung um das Bretonische, aber es gibt auch viele andere Gruppierungen und Individuen, die den Begriff aufgreifen. Schon 1947 gründet Christian Dotremont die schnelllebige revolutionäre surrealistische Gruppierung, 1948 gründet er zusammen mit dem Künstler COBRA die Band COBRA.

In Frankreich um Isidore Isou herum hat sich der vom Surrealismus geprägte Letrismus neben COBRA entwickelt. In den 1950er Jahren haben sich die Angehörigen dieser Gruppen zusammengeschlossen, um die Situationistische Internationale zu gründen, die eine komplexe Beziehung zum Surrealismus unterhielt. Manche Lageforscher wie z. B. Charles Radcliffe, Raoul Vaneigem und andere waren offen vom Surrealismus geprägt und spiegelten ihn wider, während andere wie Guy Debord sich davon abgrenzten.

Die surrealistischen Methoden waren zwar noch Teil des Konzepts, doch der parteipolitische Claim stand im Bereich des Lageismus oft im Vordergrund. Die 1966 in Chicago entstandene Surrealistengruppe war ebenfalls ein politisches Motiv. 16 ] Auch in Europa sind in der zweiten Jahrhunderthälfte Künstlergruppen wie die Orangene Variante aus Polen aufgetaucht, die surreale Vorstellungen in politisches Handeln umgesetzt haben.

Derzeit verweisen mehrere Gruppierungen wie die International Massurrealism Movement, das OFFAL Project in New York oder die Surrealistic London Action Group ausdrücklich auf Surrealisten. In der Malerei werden nach wie vor Surrealismusmotive und Maltechniken verwendet, zum Beispiel von Wolfgang Lettl und Frank Kortan. Surrealismus. "Zu den Klassikern des Surrealismus zählen An Andalusian Dog (Un chien andalou) und The Golden Age (L'Âge d'Or) von Luis Buñuel und Salvador Dalí.

Letzteres löste 1930 einen Eklat aus, als rechte Gruppen Farbsäcke auf die Bildfläche geworfen und surreale Darstellungen zerstört haben. Als Drehbuchautoren für surreale Spielfilme haben Antonin Artaud, Philippe Soupault und Robert Desnos gearbeitet. Filmaufnahmen der Surrealistenbewegung: Später wurde die surreale Aesthetik auch von Spielfilmregisseuren wie Alain Resnais (letztes Jahr in Marienbad) und Glauber Rocha, aber auch wieder von Luis Buñuel (El Angel Exterminator, 1962; Der disrete Charme des Bürgertums, 1972; Das gespenst der freiheit, 1974) aufgriffen.

Der Surrealismus prägt Jodorowskys Filme: Fantasy und Lis (1967), El Topo (1971), Der Heiligenberg ( "Der Heiligen Berg", 1973), Santa Sangre (1989). David Lynch kann als ein wohlbekannter heutiger Repräsentant betrachtet werden, viele seiner Werke (z.B. Eraserhead, 1976 oder Lost Highway, 1997) haben einen unwirklichen Klang. Zum Teil surrealistische Filme: 1933: Ausstellung du Surrealisme, Pierre Colle Gallery, Paris.

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