Urheberrecht Kunst Bilder

Copyright Kunst Bilder

Visuelle Künste (prägende Tätigkeit und zur Besichtigung bestimmt - öffentlich). Inwiefern kann man auf das Urheberrecht aufmerksam machen? Das Blitzgerät beschädigt vor allem die älteren Kunstwerke. Werbetreibende verwenden oft Bilder oder Objekte, die andere gemacht haben. Vervielfältigung von Bildern, Fotografien und anderen Kunstwerken.

Copyright auf Kunstwerke: Wem steht das Recht auf das Foto zu?

Das Urheberrecht wird immer wieder intensiv diskutiert. Der Kunstrechtler Gustav Mues erklärt, was es für ein Werk heißt, wenn das Urheberrecht ausläuft und welche aktuelle Entwicklung es gibt. Sehr geehrter Kollege Mues, wie wichtig ist der Schutz des Urheberrechts für deutsche Kunstschaffende heute? Der Schutz des Urheberrechts ist in der Kunst weit weniger wichtig als in der Fachliteratur oder der Kunst.

Denn die meisten Kunstschaffenden vertreiben Originalstücke, also Einzelelemente. Dabei ist die Bild-Kunst eine Kunstverwertungsgesellschaft, die die Rechte von bildende Künstlerinnen und Künstler verwaltet, zum Beispiel bei der Vervielfältigung von Medienkunst. Im Bereich der visuellen Künste werden jedoch nur niedrige Umsätze durch Verwertungsrechte erwirtschaften. Für die meisten Kunstschaffenden wird sie auch von der Bild-Kunst GmbH empfunden und verpflichtet die Galeriebesitzer, beim Verkauf mit aktuellen KünstlerInnen eine Sondersteuer zu zahlen.

Das Urheberrecht hat darüber hinaus eine zweite Komponente: das moralische Recht. Dieses nicht-finanzielle Element steht dem Urheber auch dann zu, wenn er das Kunstwerk veräußert hat. Stellt sich das Urheberrechtsmodell in Deutschland anders dar als in anderen Staaten? Mues | AFR Anwälte Die Schutzstufen sind sehr verschieden. In den anderen Staaten geht es um die Position des Autors viel weiter.

Dies ist eine reine Moralinterpretation des Copyrights. Demgegenüber gibt es beim deutschen Urheberrecht zwei Strömungen: ein moralisches, ein persönliches und ein monetäres. Außerdem erhebt sich die Frage: Sind die Bestimmungen des Urheberschutzes, die nicht auf internationaler Ebene vereinheitlicht sind, angesichts des zunehmenden Alters noch vertretbar? Bei einem Durchschnittsalter von 80 Jahren in Deutschland und immer noch 70 Jahren Urheberrechtsschutz:

Wir können dann zu 120 Jahren mit einem Schriftsteller kommen, der im Alter von 30 Jahren etwas hat. Wie sieht es für das künstlerische Schaffen aus, wenn das Urheberrecht ausläuft - wie im Falle des Bauhauskünstlers Oskar Schlemmer Ende 2013? Somit kann es von jedermann genutzt werden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass ich Bilder von Kunstgegenständen völlig ungehindert wiederverwenden kann. Im Übrigen verbleibt das Urheberpersönlichkeitsrecht nach Ablauf des Urheberrechtes und damit jedenfalls prinzipiell die Chance, den vom Gesetzgeber beabsichtigten Verfall aufzuheben. Zum Beispiel mit den Worten, wie Schlemmers Sohn versuchte: "Es mag kein Urheberrecht mehr geben, aber als Erbin glaube ich, dass etwas für meinen Vater so verleumderisch ist, dass ich es verhindern will.

Weil das moralische Recht des Autors eine Sonderform des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist. Könnte ich nach dem Erlöschen des Urheberrechtes auf das generelle Recht auf Persönlichkeit setzen, würde dies die Vorschriften des Gesetzesgebers untergraben. Bei Oskar Schlemmer wurde die Stuttgarter Rückschau "Visionen einer neuen Welt" von Nov. 2014 bis Nov. 2015 erst nach Erlöschen des Urheberrechtes möglich.

Wenn das Urheberrecht auf einen Thronfolger übertragen wird, ist es schwer. Grundsätzlich kann meiner Ansicht nach nur der Maler das Recht haben zu bestimmen, welcher Zusammenhang für sein Schaffen geeignet ist. Man kommt als Anwalt oft der Kritik oder der Kunstjustiz nahe. Welche Bedeutung hätte es für das Urheberrecht, wenn der Vertrag wie geplant durchgeführt würde?

Vor allem im Bereich der schönen Künste wird TTIP aber - soweit absehbar - voraussichtlich zu keinen nennenswerten Veränderungen beitragen. Für die Digitalwirtschaft ist die Angst, dass die EU die Urheberrechtspositionen an die Vereinigten Staaten weitergeben könnte, wichtiger. Gerade für die EU wurde hier erst im Jänner 2015 ein Entwurf eines Berichts zur Aktualisierung des Urheberschutzrechts vorgestellt.

Vorgesehen ist, die bisherige EU-Urheberrechtsrichtlinie 2001/29/EG (InfoSoc) durch eine europaweite Regelung zu ergänzen und die Position der Autoren gegenüber Verlegern und Verwertungsgesellschaften auszugestalten. Dr. Gabor Mues studierte Rechtswissenschaften in München, Berlin, Potsdam und Oxford und Philosphie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in München. In München ist er als Fachanwalt für künstlerisches Recht tätig.

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