Verkauf von Kunst

Kunstverkauf

Beim Kauf und Verkauf von Kunst wird grundsätzlich zwischen Primär- und Sekundärmarkt unterschieden. Seien Sie vorsichtig beim Verkauf von Kunst im Internet! Die Europäische Union forderte, dass alle über den Kunsthandel verkauften Kunstwerke in ganz Europa der vollen Mehrwertsteuer unterliegen sollten. Verkaufen Sie Kunst für Künstler und Galeristen ohne Provision und gewinnen Sie mehr Sichtbarkeit. Der Verkauf von Objekten, z.

B. Kunstwerken oder Designobjekten, an ausländische Kunden*.

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Der Verkauf von Kunst ist der Verkauf eines Kunstwerks entweder über den Verkäufer oder über den Handel. Die Kunst hatte schon in der antiken Zeit einen eigenen Absatzmarkt. Im gehobenen Unterricht gehört eine Sammlung zum Tonfall. In der Regel handelt es sich bei den entstandenen Werken um Auftragswerke für den reichen Adeligen.

Er musste sich nicht um die Kommerzialisierung seiner Gemälde sorgen, wurde aber mit guter Leistung empfohlen und hofft, dass er so zu neuen Aufträgen kommt. Es gab solche Maler, die das große Vergnügen hatten, als Maler fest beschäftigt zu sein. Sie war im Hochmittelalter der wichtigste Förderer der Kunst. Sie sahen sich als Kunsthandwerker und unterschrieben ihre Arbeiten nur sehr vereinzelt.

Erst Anfang des fünfzehnten Jahrhundert beginnt der Kunsthandel. In dieser Zeit blühte der damals in Europa einzigartige niederländische Markt auf. Kunstgegenstände wurden auf dem Markt verkauft. Bei den entstandenen Werken handelt es sich nicht mehr um reine Auftragswerke. Es folgten Paris und London als Kunststädte.

Im Jahre 1766 wurde Christie's, das erste Auktionshaus in London, eröffnet und der Verkauf von Kunst durch Versteigerungen gesteigert. Zur Zeit der Franzosenrevolution und aufgrund des zunehmenden Einflusses der Bourgeoisie kam eine neue Käufergruppe für die Maler hinzu. Bei der impressionistischen Kunst wurde die traditionelle Arbeitsweise des Hauses durch den Vermittler vervollständigt, der zunächst an die interessierten Galeristen die damals schwer zu transportierenden und als nicht sozialverträglich geltenden Motive auslieferte.

Der deutsche Markt wurde durch den Zweiten Weltkrieg erheblich abgeschwächt. Waehrend sich Paris, London und New York als Kunsthauptstaedte weiter entwickeln, hat Deutschland alle Kunsthochburgen ausgelöscht. Mit der Gründung der Art Cologne 1967 wurde Köln zur Kunsthauptstadt. Im Zusammenhang mit der 1955 gegründeten Dokumenta wurde eine breite Öffentlichkeit angesprochen, um mehr Aufmerksamkeit auf die Kunst zu lenken.

Damals wurde die documenta als vorbereitende Etappe für die Kommunikation der Arbeiten an die Medien angesehen. Mit dem wirtschaftlichen Wiederaufschwung in den 80er Jahren entstanden zum ersten Mal Kunstgalerien für unbekanntes Publikum, die in der Folge große Beachtung fanden. Sie verkaufte ihre Arbeiten zu hohen Preisen an Privatpersonen oder an Sammler. Heute ist der Markt für Kunst ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor (Kunstumsatz von 48,1 Mrd. EUR im Jahr 2007, 42,2 Mrd. EUR im Jahr 2008, 31,3 Mrd. EUR im Jahr 2009 laut dem Kunstmarktreport von Clare McAndrew und der Kulturökonomin[1]).

Das Verfahren für den Verkauf von Kunst hat sich vervielfacht. Im gehobenen Segment finden die Verkäufe nach wie vor überwiegend über Gallerien und Versteigerungshäuser statt, während sich die Verfahren im Mittelpreissegment für den Verkauf ihrer Gegenstände an die modernen Technologien angepaßt haben (z.B. Verkauf über das Internet). Zusätzlich zu den traditionellen Verfahren (wie z. B. Mund zu Mund, Anzeigen, Ausstellungen auf Fachmessen und Trödelmärkten oder in Antiquitätenläden) wird Kunst zunehmend auch über das Netz vertrieben.

Zahlreiche Kunstschaffende haben eine eigene Website oder vertreiben ihre Arbeiten in diversen Kunstportalen und Galerien im Intranet. Die Kunstauktion findet auch über das Netz mit Hilfe von elektronischen Kunstkatalogen statt. Am Ende des zwanzigsten Jahrhundert wurden die ersten Online-Kunstdatenbanken geschaffen, die die publizierten Resultate des internationalen Kunstverkaufs systematische dokumentieren und (teilweise gegen Gebühr) zur Verfügung stellen.

Ungeachtet dieser Daten und der damit einhergehenden Preisübersichten ist der Sekundärkunstmarkt für Laie sehr undurchsichtig und kann nur von Fachleuten des Kunsthandels bewertet werden. Es ist für Kunst-Laien schwierig zu sehen, wo und unter welchen Bedingungen der Verkauf einzelner Kunstwerke oder Sammlungen bestmöglich möglich ist. Welcher Veräußerungswert ein Kunstwerk erreichen kann, ist in hohem Maße von der Art des Verkaufs und der korrekten Marktpositionierung abhängig.

Der direkte Verkauf eines Werkes im Kunsthandwerk (Auktionshaus, Gallerie, Privatsammler) setzt nicht nur ein Höchstmaß an Verhandlungsfähigkeit, sondern auch Erfahrungen und Kontakten auf dem Markt voraus. Das Kunsthandwerk hat komplexe Formen. Deshalb greift der Kunstliebhaber und Kunstsammler zunehmend auf das Vermittlungsangebot der unabhängigen Kunstvermittlung zurück. Sie ordnen das Gesamtkunstwerk oder die Kollektion im Namen des Auftraggebers dem geeigneten Auftraggeber zu oder stellen ein Gesamtkunstwerk oder - nach Recherchen und Vergleichen der bisher für den betreffenden Interpreten erreichten Verkaufsresultate - auf den optimalen Verkaufsort.

Die Kunstvermarktung mittels Vermittlung von Kunst geht durch die folgenden Phasen: Jedes Einzelkunstwerk wird im Zuge einer ersten Abschätzung von Kunstsachverständigen geprüft und klassifiziert (u.a. hinsichtlich Klassifizierung, Echtheit, Zustand). Die kunstgeschichtliche Relevanz, die bisherigen Verkaufsresultate und das eventuelle Interesse am Verkauf werden ebenfalls berücksichtigt. Die Vertriebsstrategie wird nach einer individuellen Auswertung und Bewertung der individuellen Werke erarbeitet, um das individuelle Werk oder die Kollektion bestmöglich am Absatzmarkt zu platzieren.

Dabei wird der Verkaufsort ausgewählt, der unter Berücksichtigung der Möglichkeiten, Gefahren, Kosten und Wünsche des Anbieters das für den Anbieter optimale Resultat bietet. Basierend auf den Marktvorhersagen wird das Werk an den vielversprechendsten Point of Sale (Sammler, Versteigerer, Privatverkauf, Gallerie, etc.) verkauft und der weitere Verkauf mitverfolgt.

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