Versteigerungen Deutschland

Auktionen Deutschland

ist eine der größten Verwertungsgesellschaften in der Bundesrepublik Deutschland. Forced Auction Germany: Aktuelle Auktionen in Deutschland. Die Fahrzeugauktion: Jede Woche neu! Dasselbe gilt für ausländische Pakete nach Deutschland, die ohne Vorankündigung im Besitz des Paketdienstes bleiben können. Ist eine Containerauktion in Deutschland erlaubt?

Stückpreisauktion in EU-ETS

Zugleich eröffnet der Erlös aus den Auktionen neue Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung von Klimavorsorge. Die Auktionserlöse werden in Deutschland seit 2012 vollumfänglich dem Energie- und Klimaschutzfonds (EKF) zugeführt. Bereits vor 2012 wurden große Anteile des Erlöses aus dem Verkauf der Klimaschutzoffensive der deutschen Regierung in Klimaschutzprojekte im In- und Ausland investiert.

Von 2008 bis 2018 hat die Bundesregierung aus dem Verkauf von mehr als einer Mrd. Emissionsrechten mehr als 8,1 Mrd. Eingenommen. Die Versteigerung ist seit Beginn der dritten Handelsphase die Standardzuteilungsmethode für die stationären Aktivitäten im Rahmen des European Emission Trading System (EU ETS) in ganz Europa. Das bedeutet, dass den Handelsteilnehmern in Auktionen wesentlich mehr Emissionsrechte zugewiesen werden als in früheren Zeiträumen.

Prinzipiell ersteigern die Mitgliedsstaaten den Teil des EU-Handelsbudgets (EU-Cap stationär), der den Anlagenbetreibern nicht unentgeltlich zugewiesen wird oder in der neuen Anlagenreserve liegt. An diesem europaweitem Auktionsvolumen hat die BRD einen wirksamen Marktanteil von rund 21 Prozent. Die sogenannte Market Stability Reserve (MSR) wird ab 2019 das Auktionsvolumen im EU ETS auf der Grundlage von Regeln verwalten.

Seit 2012, ein Jahr vor dem Beginn der dritten Handelsphase, ist der Flugverkehr in das EU ETS miteinbezogen. Im Prinzip werden hier 15 % der Flugverkehrsobergrenze ersteigert. Im Zeitraum Nov. 2012 bis Sep. 2014 wurden die Versteigerungen aufgrund der Entscheidung "Stoppen der Uhr" auszusetzen. Im Jahr 2012 war Deutschland der einzige Mitgliedsstaat, der Luftverkehrszertifikate versteigern konnte, da die Versteigerung vor der Entscheidung "Stoppen der Uhr" erfolgte.

Nähere Angaben zu den Versteigerungen von Emissionsrechten entnehmen Sie bitte unseren Auktionsberichten. Neben einer ausführlichen Bewertung der Ergebnisse der deutschen Auktion enthält diese auch einen umfassenden Überblick über die Entwicklung auf dem Zweiteiler-Markt. Der rechtliche Bezugsrahmen für die Versteigerung im dritten Handelszeitraum ist die im Nov. 2010 in Kraft getretene Auktionsverordnung.

Weitere Einzelheiten zum Regelwerk sind auf der Website der EUKommission zu erfahren. In der folgenden Übersicht sind die Versteigerungsmengen für die dritte Handelszeit und im Flugverkehr für die Jahre 2012 bis 2018 zusammengefasst. In der zweiten Handelsstufe (2008-2012) hat die Bundesregierung bereits Emissionsrechte am Handel verkauft. Die Handelszeit ist in unserem Lager zu sehen.

Er koordiniert den gesamten Prozess und ist unter anderem für die Inbetriebnahme der Plattform verantwortlich. Mit unseren Monatsberichten unterrichten wir die Bevölkerung über die Ergebnisse der Versteigerungen. Mit der Auktionsverordnung der EU wird den Teilnehmern des EHS ein harmonisierter, nichtdiskriminierender und kosteneffizienter Zugriff auf den primären Markt (Primärmarkt) für Emissionszertifikate gewährleistet. Die in Deutschland gemachten guten Erfahrungen mit den Auktionen der zweiten Handelsphase führen dazu, dass die vorhandenen Strukturen des Sekundärmarktes auch für Auktionen der dritten Handelsphase ausgenutzt werden.

Daher werden Auktionen in der gesamten EU nur auf Handelsplätzen durchgeführt, die Teil eines geregelten Marktes sind. Bei der Versteigerung von Luftverkehrszertifikaten gilt die gleiche Verfahrensordnung wie bei anderen Auktionen. Dafür haben sich neben Deutschland auch Großbritannien und Polen entschlossen. Deutschland und Großbritannien haben bereits eine eigene Datenbank implementiert.

So können auch in der dritten Handelsphase die für sie am besten passenden Handelsplätze genutzt werden. Eine gemeinschaftsweite Koordinierung des Auktionskalenders und ein einheitlicher und diskriminierungsfreier Zugang stellen wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Auktionsverfahren in der dritten Handelsphase dar. Diese Auktionen werden nach dem erprobten Stückpreisverfahren mit einer Bietrunde und einem geschlossenen Auftragsbuch ablaufen.

Das sehr widerstandsfähige und unkomplizierte Auktionsverfahren wurde bereits auf die Auktionen der zweiten Handelsphase in Deutschland angewandt. Ab dem Höchstgebot werden die Gebotsmengen addiert, bis die Angebotsmenge (hier 4 Mio. EUA) ausgeschöpft ist. Darüber hinaus sollte aber auch die Verlässlichkeit und Unversehrtheit der Auktionsverfahren gewährleistet sein.

Diese Zugangsvoraussetzungen basieren auf sekundären Marktpraktiken und erlauben auch Menschen, die nicht dem Emissionshandel unterliegen, den Auktionszugang. Gemäß Best Practice aus der zweiten Handelsphase können Börsenteilnehmer, die bereits zum Zweitmarkt der EEX ( "European Energy Exchange") in Leipzig notiert sind, einfach und ohne weitere Kosten an den Auktionen teilhaben.

Die Entgelte für die Beteiligung an den Auktionsverfahren dürfen prinzipiell nicht höher sein als vergleichbare Standardentgelte am Zweitmarkt. Darüber hinaus hat die EEX seit Anfang 2012 eine neue Zugangsvariante angeboten, die die Beteiligung an Versteigerungen von Emissionszertifikaten und Luftfahrtzertifikaten ermöglicht. Zur Umsetzung der EU-Auktionsverordnung für die aktuelle dritte Handelsstufe führte das Bundesumweltamt im Namen der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens im Rahmen der Inbetriebnahme einer so genannten Übergangsauktionsplattform im Oktober 2011 ein Verfahren durch, bei dem sich die EEX in Leipzig durchsetzten konnte.

In dieser provisorischen Handelsplattform wurden die Emissionszertifikate (EUA) für die dritte Handelsstufe (2013-2020) und die Luftfahrtzertifikate (EUAA) bis Ende 2013 ersteigert. So hat das Bundesumweltamt im Oktober 2012 ein zweites europäisches Ausschreibungsverfahren zur Inbetriebnahme einer permanenten Auktionsplattform gestartet, bei dem die EEX erneut den Auftrag erteilte. Die Auftragsvergabe erfolgte am 27.02. 2013.

Auch die EEX hat das erforderliche Überprüfungsverfahren der EUKommission als permanente Plattform für Emissionszertifikate bestanden. Die EEX wurde im Rahmen der EU-Auktionsverordnung im Nov. 2013 in Anlage III der Verordnung über die EU-Auktion einbezogen, nachdem das zuständige Organ der EU-Mitgliedsstaaten, der so genannte Klimaschutzausschuss, seine Genehmigung erteilte. Die EEX wird in dieser Eigenschaft als deutsches Auktionshaus die Auktionen nun bis einschließlich Nov. 2018 durchführen.

Die EEX erhielt im Zuge der Folgeausschreibung, die das UBA Ende 2017 wiederum in ganz Europa ausgeschrieben hat, den Auftrag, die Versteigerungen in Deutschland am 2. März 2018 fortzusetzen. Das Nachprüfungsverfahren mit der EU-Komission und die Aufnahme der EEX als deutscher Auktionsplattform in den Annex der EU-Auktionsverordnung wird für den Beginn des neuen Mandats der EEX im kommenden Jahr erwartet, d.h. nahtlos an den laufenden Auftrag anschließen.

Um einen reibungslosen Ablauf zwischen der zweiten und dritten Handelsphase zu gewährleisten, haben die EU-Mitgliedstaaten im Juni 2011 entschieden, Emissionsrechte aus den Jahren 2013 und 2014 bereits im Jahr 2012 zu ersteigern.

Ziel war es, die Auktionierung von 120 Mio. Emissionszertifikaten für den stationären Bereich in ganz Europa voranzutreiben. Davon wurden rund 23,5 Mio. Zertifikate an die Bundesregierung vergeben. Von den geschätzten 120 Mio. Emissionszertifikaten konnten nur rund 90 Mio. ersteigert werden, da einige EU-Mitgliedstaaten ihre Versteigerungsvorbereitungen nicht fristgerecht abgeschlossen haben.

Die EEX 2012 hat neben den frühen Auktionen der dritten Handelszeit auch die Auktionen des Bundesanteils an den Luftverkehrszertifikaten durchgeführt. Zum 31. Oktober wurden 2,5 Mio. Flugverkehrszertifikate (EUAA-Spotkontrakte) ersteigert. Durch die Entscheidung "Stoppen der Uhr" wurden weitere Auktionen der Europäischen Union von den Mitgliedstaaten auszusetzen. Die Auktionen der EAA wurden im August 2014 unter Einbeziehung der neuberechneten Mengen der EAA entsprechend dem bereinigten Umfang wieder aufgenommen.

Nach den frühen Auktionen begannen im Jänner 2013 die regelmäßigen Auktionen in Deutschland: Ab 2013 wurden an der EEX jeden Freitag zwischen 9.00 und 11.00 Uhr (MEZ) Emissionszertifikate (EUA) für die dritte Handelszeit versteigert. Seit dem 27. Februar 2014 ist die novellierte EU-Auktionsverordnung (AuktVO) über die Aufschiebung von Versteigerungsmengen in Kraft getreten (sog. Backloading).

Zwischen 2014 und 2016 sollten in ganz Europa 900 Mio. Emissionszertifikate (EUAs) weniger als bisher geplant ersteigert werden. Im Jahr 2014 wurde das Auktionsvolumen um 400 Mio. EUR gesenkt. Im Jahr 2015 betrug die Reduktion 300 Mio. EUAs und im Jahr 2016 200 Mio. EUAs. Auf Deutschland entfallen rund 19,4 Prozentpunkte des gesamten Kürzungsvolumens.

Das Backloading sollte das weitere Wachstum der überschüssigen Emissionsrechte verhindern. Auch die Luftverkehrsauktionen wurden 2014 wieder aufgenommen. An fünf Auktionstagen zwischen dem 03.09. und dem 26.11. fanden 9.278.000 EUAA-Auktionen durch die auf der Gemeinschaftsplattform versteigernden Mitgliedstaaten und durch Großbritannien statt. Die Versteigerungsmengen entfallen auf das Jahr 2012.

Bereits am 31. Oktober 2012 hatte Deutschland seinen Teil an den Luftverkehrszertifikaten (EUAA) für 2012 ersteigert. Im Jahr 2015 wurden die auf 2013 und 2014 entfallenden Anteile der Europäischen Union ersteigert. An der EEX für Deutschland wurden im Jahr 2015 in 49 Einzel-Auktionen 146 Mio. EUA und EAA mit einem Gesamtvolumen von über 1,1 Mrd. EUR ersteigert.

Ab 2019 wird der MSR die jährliche Auktionsmenge reduzieren, wenn zu viele Emissionsrechte im Verkehr sind. Sie erhöht diese in beschränktem Umfang, wenn es zu wenige Emissionszertifikate auf dem Arbeitsmarkt gibt. Das ist der Fall, wenn ein festgelegter Grenzwert für den Marktüberschuß (400 bis 833 Mio. Emissionsrechte) über- oder unterschritten wird.

Im Rahmen des Rückladens zurückbehaltene Mengen werden unmittelbar an die MSR übergeben. Gleiches trifft auf Ansprüche zu, die in der dritten Handelszeit nicht unentgeltlich zugewiesen wurden (sog. nicht zugeteilte Zertifikate). In der folgenden Übersicht sind die Auktionsergebnisse der aktuellen Periode auf jährlicher Basis zusammengefasst. Nähere Angaben zu den Auktionen für Emissionsrechte entnehmen Sie bitte unseren Auktionsberichten.

Neben einer ausführlichen Bewertung der Ergebnisse der deutschen Auktion enthält diese auch einen umfassenden Überblick über die Entwicklung auf dem Zweiteiler-Markt.

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