Wandbild lang

Wandgemälde lang

Portraits, Landschaften, Wandgemälde für Kinderzimmer und vieles mehr. So können Sie Ihr leuchtendes Wandbild lange genießen. Durch die lichtechten Pigmente im Wandbild mit Weltkartenmotiv werden Sie lange Freude an Ihrem Bild haben. Du wolltest sie schon lange, du hast oft gefragt. Für den alten Benutzerbereich sind keine Wandbilder geplant.

Art am Bau in Berlin: Langes verstecktes Wandbild ist wieder zu sehen - Berlin

Beispielsweise wurde bei der Sanierung der Liebermannschen Villa am Wannsee an der Mauer der unter Verputz stehenden Loge ein Wandbild wieder entdeckt und von der Meisterhand freigesetzt - eine Landschaftsidylle, der er selbst wohl müde geworden sein muss: Kunstliebhaber können nun eine ganz andere, aber vergleichbare Neuentdeckung in der Westberliner Innenstadt zelebrieren, denn ein Wandbild des englischen Pop Art Künstlers Eduardo Paolozzi ist wenigstens zum Teil wieder an der Kurfürstenstrasse, Budapeststrasse, schräg gegenüber dem Elefanten-Tor des Tierparks auftaucht.

Mehr als drei Dekaden lang stand dort ein damals hoch gelobtes und für die Zentrale der ehemaligen Basiskreditbank gebautes und dann von der damaligen Volksbank benutztes Haus, das nun neuen Bauplänen Platz machen musste. Doch bevor sie steht, öffnet sich der Anblick von Eduardo Paolozzis Wandmalerei: ein 990 Quadratmeter großes Kunstwerk, das vielleicht an etwas technisch Machbares, ein Bauwerk oder eine Bauzeichnung erinnert.

"Ohff betrachtete Paolozzis Design jedoch als zweitbeste, zugunsten des Berliners Fritz Köthe, der "einen großen roten Äpfel, ein großes Werbeauge und ein Exemplar der Typografie Berlins - die Buchstaben'Be' in der linken oberen Eckecke - zu einer der Gemäldecollagen verband, für die er bekannt war.

Trotzdem wurde Paulozzi gegenüber den anderen vier teilnehmenden Künstlerinnen bevorzugt. "Nicht umsonst entwarf der 1924 in Edinburgh als Kind von italienischen Einwanderern geborene und 2005 in London verstorbene englische Pop-Art-Künstler eine Giebelmauer: Er war 1975 Gast des DAAD in Berlin und pries dieses Mal als "das ertragreichste Jahr meines Lebens".

Erst vor wenigen Tagen wurde in der Berlinische Galerie eine bis Ende Mai andauernde Werkschau zu Paulozzi gezeigt, die von der Whitechapel Gallery in London eingenommen wurde.

Aber so sehr Paolozzis Anteil an der Verschönerung des Stadtbildes in den 70er Jahren auch gewürdigt wurde, das enorme Schaffen musste in den 80er Jahren wieder untergehen. Die von Heinz Ohff verachteten Bestandsgebäude an der Kurfürsten- und Budapeststraße wurden durch zwei neue Wohnblocks ergänzt. Wegen der an der Kurfürstenstrasse ist der rechte Teil des Wandgemäldes verschwunden, und da diese beiden Schrauben jetzt nicht abgerissen sind, wird sich nichts verändern.

Das restliche, grössere Teil des Fotos bleibt bis auf drei dicke vertikale Auspuffrohre unbedeckt. Lediglich die Pächter und die Bankiers hatten einen klaren Blick auf Paulozzi, der bis zur Fertigstellung des Neubaus wenigstens jetzt berichtigt wurde.

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