Was ist Moderne Kunst

Moderne Kunst

Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "moderner Kunst" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von französischen Übersetzungen. Durch die zentrale Lage unserer Schule ist es möglich: Für uns ist zeitgenössische Kunst ganz nah. "Blut als Material in der modernen und zeitgenössischen Kunst (Download). In der Epoche der Moderne entstand das Jahrhundert. Lesen Sie mehr - Will Gompertz: Was gibt es zu sehen?

Und was ist moderne Kunst?

Kunst duftet in Hamburg nach Pils, kühlem Schweiss und der vergangenen wilden Nacht. In Hamburg gibt es einiges zu sehen. Die Kunst ist Partei, Unterhaltung, soziale Arbeit und eine kleine Aufforderung. Vor allem aber werden Gedächtnisse erhalten geblieben sein; es gibt nur wenige Werke im traditionellen Sinne. In diesem Jahr befindet sich die grösste Sammlung von Gegenwartskunst in Deutschland:

Dokumenta in Kassel, Manifesta in Frankfurt, Kunstgenda in Hamburg. In keiner dieser Austellungen wird zeitgenössische Kunst in ihrer ganzen Vielfältigkeit gezeigt, aber alle zusammen machen deutlich, woran die Künstlerinnen und Wissenschaftler sind: Sie sind es: Sie zeigen, was sie interessieren: Verunsicherung der Jugendlichen, ihre Suche und ihr Bestreben, auf der Manifesta etwas Neuartiges zu erschaffen, Sozialarbeiterin und Event-Kunst auf der Kunstgenda und politische Motive, die Kunst auf der Dokumenta dokumentieren.

Hier ist die Beantwortung der Fragestellung, was Gegenwartskunst ist: alles, was von Jugendlichen erschaffen und zur Kunst deklariert wird. Trotz aller Kritiken an dieser Schau zeigt sie am klarsten eine Parallelentwicklung der jüngeren Kunst im europ. Dabei geht es nicht darum, gegen oder für eines dieser Kunsttreffen Stellung zu nehmen; es geht darum, zu erklären, was es gibt - und zu hinterfragen, warum es das gibt.

Denn nur so kommt man dieser Hektik, dieser Positionsvielfalt ein Stück weiter. Es ist nicht die feste Idee, was Kunst ist, dass Kunst mit Kunst zu tun hat, mit Form, Farbe, Übersetzung des Alltags in die ästhetischen Generalisierungen, sondern nur der unbefangene Anblick. Das Defizit liegt im Verstehen der Eindringlinge.

Die Kunst, wenn sie die Aufnahmen von Kameras an einem Bahnsteig stoppt, erzwingt die Kunst zu einer solchen Ruhepause, die sie bremst, wie Kalin Serapionov auf der Manifesta veranschaulicht. Dass Katharina Oberlika, die mit der Band "Sonde" an der Spitalerstraße in Hamburg Fitness-Kurse für Einkaufsstraßenreisende mit starken Slogans bietet, hat eine simple Begründung für den Aufschwung dieser Kunst: "Dass es als Kunst erkannt wird, wenn man ein?

"Kunst ist Menschenarbeit. Wenn er sich darüber ärgert, dass ein 800 Kilogramm schweres Riesen-Roastling über Hamburg niedergeschossen und Essen vernichtet wird, dann hat die Kunst ihren Dienst getan. Die Tatsache, dass in dieser Kunst die ästhetische Gestaltung nicht die erste große Bedeutung hat, irritiert den Zuschauer, der in den Regeln der Vergangenheit geschult ist.

Die Behauptung über den Stellenwert der Kunst ist keine Verwechslung. Daher ist es lohnenswert, sie vorurteilsfrei zu betrachten, was eines sehr einleuchtend ist: Das ist der Grund, warum es sich lohnt: Die Künstlerin ist eine Suchende, die sich bemüht, die politischen und gesellschaftlichen Vorgänge so darzustellen, dass sich der Zuschauer zum Nachdenken, wenn nicht zum Intervenieren aufgerufen sieht.

Die von den Künstlerinnen selbst organisierte Kunstgenda, das unentschlossene Manifest der drei Kuratoren Lara Boubnova (Sofia), Nuria Enguita Mayo (Barcelona) und Stephanie Moisdon Trembley (Paris) und die von Okwui Enwezor strikt konzipierte und wissenschaftlich fundierte Dokumenta werden dagegen sehr deutlich: Kunst benötigt den medialen Durchblick, die zielgerichtete Selektion, den von der Kuratorin gesetzten Brennpunkt.

Es ist sicherlich nett, wenn Kunstschaffende und Besucher so witzig sein können wie in Hamburg, aber es wird erst richtig aufregend, wenn die Vielfältigkeit gezähmt wird und die Kunst nicht nur unterhaltsam ist. Wäre ein Performance-Vergleich zwischen diesen drei Exponaten möglich gewesen, hätte die Dokumenta sie bei weitem gewinnen können und zwar bis zum 24. Juni, die Manifesta bis zum 24. September,

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