Was ist Zeitgenössische Kunst

Zeitgenössische Kunst - Was ist das?

Gegenwartskunst aus Mittel und Osteuropa. Sie haben wenig mit zeitgenössischer Kunst zu tun? Viele übersetzte Beispielsätze mit "contemporary art" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. in der Kunstszene, Kunsttheorie sowie sozialen Fragen und der Rolle der Kunst zu diskutieren. Gegenwartskunst in der Bretagne am Beispiel einer Ausstellung in der kleinen Galerie du Dourven mit ihrer besonderen Atmosphäre.

Gegenwartskunst - "Wir müssen die ganze Erde im Blick behalten" (Archiv)

Das wird auch beim Humboldt-Forum eine große Bedeutung haben. Die Neue Nationale Galerie, der Platz für zeitgenössische Kunst in Berlin, ist für mind. drei Jahre gesperrt. Auch die Kunst selbst ist noch zu sehen: Soeben in der viel beachteten Schau "ImEx" in der Alte Nationale Galerie und bald wird auch eine Ebene für die Arbeiten der Nationalen Galerie im Hamburgischen Hauptbahnhof errichtet.

So wird die Klassik beweglich, und das gibt uns die Möglichkeit, das gesamte Ensemble und die Bedeutung der Gegenwartskunst in unserer Serie für das Humboldt-Forum neu zu beleuchten. Ich habe mit Udo Klittelmann, Leiter der Nationalen Galerie und Leiter des Hamburgischen Bahnhofes, geredet. Sehr geehrter Kollege Karl Friedrichshafen, wie gut oder schlecht sieht man in Berlin zeitgenössische und zeitgenössische Kunst im Kontext der Museums-Insel inszeniert?

Kittelmann: Ich finde sie gar nicht schlecht aufgesetzt. Die Gegenwartskunst, obwohl es natürlich von Bedeutung wäre, sich zu erkundigen, zu welcher Zeit der Ausdruck Gegenwartskunst vor allem in den vergangenen, ich würde sogar eineinhalb Jahrzehnten, zumindest einen maßgeblichen Anteil an anderen Einrichtungen außerhalb der Nationalen Galerie, darunter der Hamburgische Hauptbahnhof, die Neue Nationale Galerie, die Alte Nationale Galerie, geleistet hat oder nach Lösungen gesucht hat.

Meiner Ansicht nach sind alle Berliner Einrichtungen auf dem besten Wege, dieser Vorstellung vom Humboldt-Forum eine Perspektive zu verleihen. Fischer: Welche Perspektive sollte das Ihrer Ansicht nach sein? Kittelmann: Ich werde nun versuchen, mich an einige wenige Veranstaltungen zu errinern, für die die Nationale Galerie in den vergangenen Jahren verantwortlich war und die ich immer als einen kreativen Ansatz zum Nachdenken über dieses Spannungsfeld begriffen habe, das das Humboldt-Forum aufzeigen soll.

Auch die große Schau im Jahr 2010 mit dem Thema "Wer weiß morgen", bei der wir fünf Künstlerinnen und Maler einluden, um an mehreren Bauten, den Repräsentationsbauten der Ng. Mit anderen Worten, es sind die interkulturellen Aspekte, die uns heute beschäftigen, und ich glaube, dass das Humboldt-Forum, wenn wir über die Möglichkeit der Gegenwart reden, eine wichtige Aufgabe erfüllen wird, damit die gegenwärtige Generation von Künstlern natürlich die ganze Erde im Blick hat und nicht nur rückblickend oder geschichtlich handelt.

Fischer: Natürlich wird nun auch die ganze Erde auf der Museumsinsel vorgestellt, darunter das Humboldt-Forum. Gab es die Vorstellung, in der Burg zeitgenössische Kunst zu präsentieren und wie wurde diese Diskussion inszeniert? Kittelmann: In den vergangenen Jahren gab es dieses so genannte Humboldt-Labor, das bereits einen Weg mit aktuellen Kunstpositionen gesucht hat.

Für mich selbst ist es weit davon entfernt, dass zeitgenössische Kunst im Allgemeinen immer eine Lösung für noch bestehende Fragestellungen sein wird. Denn die Bedeutung der Gegenwartskunst in diesem Zusammenhang wird vielleicht etwas überbewertet. Kunst kann nicht alles.

Nur in den knappsten, besten Rezepturen wird es gelingt, in diesen Zusammenhängen eine möglichst kluge Gesprächssituation zu erzeugen, die sich in Form von Kunstwerken im Humboldt-Forum ausdrücken wird. Ich kann mir das denken, und es ist sicher eher ein temporärer als ein permanenter Charakter in Bezug auf die zeitgenössische Kunst, denn das ist ihre Kraft.

Fischer: Sie erwähnten das Humboldt-Labor, Herrn Mittelmann, diese Versuchsanlage des zukünftigen Humboldt-Forums. Von dort erfahren wir von einem modernen Chinesen, der Wachs über einen ehemaligen Reichsthron gießen wollte. Was halten Sie von solchen Overrides und den Experimenten des Humboldt-Labors in der Gegenwartskunst? Sie alle haben bereits davon gesprochen, dass es derzeit ohnehin einen kulturellen Austausch gibt.

Nicht, dass diese Gesamtidee, die wir heute haben, heute natürlich wieder einen ganz anderen Fokus hat, aber sie hat ihren Anfang schon am Ende des achtzehnten Jahrhunderts, aber dann sicher sehr kurz und bündig schon im neunzehnten Jahrtausend.

Das Humboldt-Forum will eine Einrichtung von heute sein, also voller Leben in der Jetztzeit und mit einer Vorausschau auf die Zeit. Fischer: Ich wollte über das reden, was Sie gerade gesagt haben, Udo Kittelmann.

Ethnographische Bilder aus Neuseeland wurden mit grossem Erfolg in der Alte Nationalen Galerie inszeniert. Dies bedeutet, dass es heute in der Tat ein großes Interesse an diesen früheren oder früheren Kulturkreisen gibt, und natürlich gibt es auch einen sehr klaren Zusammenhang, wie Sie gerade geschildert haben, zwischen außereuropäischer Kunst und klassischer Modernität, weil ihre Hauptakteure, wie zum Beispiel Picasso, dies alles damals sehr stark wahrnahmen.

Erlauben Sie mir eine kleine Korrektur. Fischer: Gern! Es war Gottfried Lindauer, ein Europäer, der 1876 nach Neuseeland ging und dort Maori-Porträts malte, ganz im klassischen Sinne, wie man es sich damals in Europa vorstelle. Fischer: Das bedeutet, sie sind zwar europäisch, aber sie haben eine Bedeutung für die Maori?

Cittelmann: Ja. Es ist aber auch ein Anziehungspunkt zwischen den unterschiedlichen Kulturkreisen, in diesem Fall der Maorikultur und der westlichen Zivilisation, was sich in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten in vielen Facetten gezeigt hat. Fischer: Vielleicht halten wir uns noch eine Weile an diesen Kontext und Sie geben uns ein Beispiel dafür, wie nichteuropäische Kunst vermittelt wurde, wie sie die Klassik beeinflusste und wie sie gewissermaßen von europäischen Künstlerinnen und Künstler zusammengeführt wurde.

Ich denke, wir müssen es sehr klar machen, wenn wir über die Konzepte der Kunst sprechen: In diesen Kollektionen in Dresden findet man nicht in der konventionellen oder in unserem Verstehen Kunst, sondern vor allem Kunstwerke, die nicht nur einen gestalterischen, sondern vor allem auch einen kultischen Nutzen hatten.

Damit wird sich ein Humboldt-Forum beschäftigen müssen, und nicht nur mit der Ästhetik. Eine Buddhistin ist natürlich von enormer Anziehungskraft, aber sie ist an einem Ritual des Lebens beteiligt, an einem Glaubens, an etwas Geistigem, und das ist etwas, das in der Kunst, in der westlichen Kunst, besonders in der Gegenwartskunst, nicht so integriert ist wie in diesen Kunstwerken, die sich in ganz Europa in der Nähe von Den Haag aufhalten.

Dies ist ein sehr ambitioniertes Projekt, und das Humboldt-Forum hat die große Möglichkeit, gerade diese Fragestellungen anzugehen. Fischer: Udo Kittelmann sprach in unserer Serie zum Humboldt-Forum über die Anforderungen, die ethnische Gegenstände an die zeitgenössische Kunst stellten.

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